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Debakel der Licher BasketBären in der blauen Hölle von Gotha

Bezeichnend an diesem Abend: Lich am Boden, Gotha obenauf
Bezeichnend an diesem Abend: Lich am Boden, Gotha obenauf
Lich | Nach den zwei vorangegangenen Niederlagen in Hanau und gegen Nördlingen gab es nun auch bei den Rockets aus Gotha nichts zu holen für die Licher BasketBären. Nach einer völlig indiskutablen Leistung mussten sie mit einer 93:72-Niederlage die Heimreise antreten.
Das Spiel begann mit einer schnellen 4:0-Führung für die Gastgeber, doch Lich blieb noch bis zur vierten Spielminute beim Stande von 6:6 dran. Dann setzte sich Gotha unter anderem mit einem 9:0-Lauf auf 19:8 ab. Die Mittelhessen bemühten sich und konnten ihrerseits mit einem 6:0 bis auf 19:14 zum Viertelende verkürzen. In Abschnitt zwei drehten die Rockets dann mächtig auf und trafen nun fast serienweise Dreipunktwürfe, vornehmlich durch den Gothaer A. Kuppe von der rechten Aussenposition. Unverständlich für die mitgereisten etwa 25 Licher Fans fand man bei den BasketBären kein Mittel, die größtenteils unbedrängten Würfe der Gothaer zu verhindern. So zogen die Hausherren auf 35:22 davon. Lich zeigte zum Teil eklatante Wurfschwächen, ebenso leistete man sich bis zur Halbzeit bereits acht Turnovers, die sich bis Spielende auf vierzehn summieren sollten. Folgerichtig ging Gotha mit 45:32 in die Halbzeitpause.
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Im dritten Viertel setzten die Rockets weiter ihr größtenteils sehr effizientes Spiel fort, während Lich nun vollkommen einbrach. Selbst einfache freie Würfe unter dem Korb wurden vergeben, während der Gastgeber immer wieder traumhaft sicher traf. Allein von der Dreierlinie mussten die BasketBären fünfzehn Treffer von achtundzwanzig Versuchen hinnehmen. Dass die Thüringer bis auf 28 Punkte zum Viertelende davonzogen (76:48) verwunderte niemanden mehr. Im letzten Abschnitt führte Gotha zeitweise mit dreiunddreißig Punkten (81:48 in der 32. Min.), aber der Headcoach der Rockets wechselte angesichts der klaren Verhältnisse zu diesem Zeitpunkt seine Bankspieler ein und Lich konnte etwas Ergebniskorrektur betreiben. Unter dem Strich ist der Sieg der Rockets Gotha hochverdient, Lich hatte in keiner Phase des Spiels eine reelle Chance.
Für das Trainergespann der Mittelhessen bleibt eine Menge Aufbauarbeit in der kommenden Woche, denn am nächstenSamstagabend sind die Uni-Riesen Leipzig zu Gast in Lich, eine Mannschaft, die mit an der Tabellenspitze steht und ein sehr schwerer Gegner sein dürfte. Eine weitere Niederlage kann sich Lich nicht leisten, will man nicht in den Abstiegsstrudel geraten.
Licher BasketBären: B. Chappell (15/2); T. Bradshaw (11); V. Klassen; G. Aud (5/1); N. Dilukila (4); D. Dörr (20); J. Baumann (7); U. Külhan; R. Christen (10/2)

Bezeichnend an diesem Abend: Lich am Boden, Gotha obenauf
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G. Aud versucht das Spiel zu machen
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D. Dörr bei zwei seiner zwanzig Punkte
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B. Chappell umringt von Gothaern visiert den Korb an
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Lich in der Defense
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Gotha riss immer wieder Löcher in Lichs Deckung
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