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Besichtigung einer Biogas-Anlage mit erneuerbaren Energien

Licher CDU vor der Biogasanlage von Ingo Schäfer in Münzenberg
Licher CDU vor der Biogasanlage von Ingo Schäfer in Münzenberg
Lich | Bei einer weiteren Besichtigung im Rahmen des Wahlkampfes hat der CDU-Stadtverband Lich sich den erneuerbaren Energieformen zugewandt und eine Biogas-Anlage bei Ingo Schäfer in Münzenberg besichtigt. Dabei haben sich die Mitglieder davon überzeugen können, dass die bei solchen Anlagen entgegengebrachten Vorbehalte nicht zutreffen. Es gibt dabei keinen belästigenden Geruch und keine Lärmbelästigung.

Die in den Jahren 2005/2006 gebaute Anlage konnte anfangs nur mit Getreide gefahren werden. Die deutlich gestiegenen Getreidepreise in 2007 machten die Anlage jedoch unrentabel. Nur durch eine Umstellung der Anlage auf eine breitere Basis der einzusetzenden Rohstoffe, die natürlich mit erheblichen Kosten verbunden war, konnte eine Insolvenz abgewendet werden. Dabei wurde besonders berücksichtigt, dass die traditionell heimisch angebaute Zuckerrübe als Rohstoff einsetzbar wurde. In 2007 verschlechterte sich der Markt für die Zuckerrübenanbauern und viele Betriebe mussten den Anbau aufgeben. Die Umstellung der Biogasanlage auf eine breitere Rohstoffpalette gab den Landwirten daher eine neue Perspektive für den Zuckerrübenanbau.
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Da der Zuckergehalt der Rübe für die Biogasanlage weniger wichtig ist, konnte jetzt auf masseproduzierende Zuckerrübensorten zurückgegriffen werden zur Belebung der heimischen Zuckerrübenproduktion. Die neue Anlage läuft jetzt vornehmlich mit einem Gemisch von Zuckerrüben, Getreide und Gülle.

Das in der Biogasanlage produzierte Gas dient als Kraftstoff für einen 12-Zylinder Motor, der einen 500 Kilowatt stromproduzierenden Generator antreibt. Der Strom wird auf eine „Mittelspannung“ gebracht und ins OVAG-Netz eingespeist. Die entstehende Wärme durch den Motor und den Generator wird durch Wärmerückgewinnung genutzt und den umliegenden Gehöften als Fernwärme für Heizung und Warmwassergewinnung zur Verfügung gestellt. Mit der noch verbleibenden Restwärme wird Holz getrocknet und vermarktet.
Dieser moderne Betrieb wird, wie es heute fast überall der Fall ist, über eine systemgesteuerte EDV-Anlage gesteuert. Die entstandenen Herstellungskosten werden über eine Kapitalgesellschaft gedeckt, wobei dies mit Kleinfonds erreicht wurde. Geleitet wird dies alles von Ingo Schäfer, der eine fundierte Ausbildung als Industriemechaniker hat und sich später zu einem Abwassermeister weitergebildet hat. Auch eine Tätigkeit in der freien Wirtschaft war hilfreich zum heutigen Führen des jetzt laufenden Betriebes.
In den abschließenden Worten machte 1. Stadträtin Barbara Kröger deutlich, dass ein in die Zukunft ausgerichtetes Unternehmen auch in den kommenden Jahren die notwendige Unterstützung erhalten müsse und wünschte dem engagierten Unternehmer viel Erfolg.

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von:  Silja Meinhart

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