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Besuch der Asklepios-Klinik Lich durch den CDU-Stadtverband

Licher CDU in der Asklepios-Klinik
Licher CDU in der Asklepios-Klinik
Lich | Dieser Tage besuchte der CDU-Stadtverband die Asklepi-os-Klinik Lich. Hierbei wurde dem Stadtverband durch den Geschäftsführer und Krankenhausbetriebswirt Herrn Werntges und dem Chirurgen Dr. Kaths – in Vertretung von Prof. Dr. Hild – das breite medizinische Spektrum der Asklepios-Klinik Lich, wie es sich in den vergange-nen 10 Jahren seit Übernahme des Kreiskrankenhauses Gießen durch die Asklepios-Gesellschaft entwickelt hat, gezeigt und dargestellt.

Die Licher Asklepios-Klinik stellt heute für die Bewohner des Einzugsgebietes, die sie versorgenden Ärzte und Notfalldienste die zentrale Anlaufstelle in akuten und chronischen Krankheitsfällen dar, von der aus unter Ausnutzung des umfangreichen medizinischen Angebots mit einer Vielzahl von Kliniken Diagnostik und Behandlung gesteuert werden. Zu den kooperierenden Häusern gehören unter anderem die Krankenhäuser in Friedberg, Bad Nauheim, Gedern und Schotten sowie die Kerckhoff-Klinik, die Lungenheilstätte Elgershausen und das radiologische Diagnostikzentrum Butzbach von der Aslepios-Klinik Lich – Institutionen, die als „Gesundheitszentrum Wetterau“ (das sog. GZW) miteinander kooperieren.

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Einbezogen in die regionale fachärztliche Versorgung in der Asklepios-Klinik Lich ist – mit zunehmendem Umfang – das Medizinische Versorgungszentrum (MVZ), in dem chirurgische, orthopädische und demnächst auch gynäkologische Versorgungen von Patienten in Absprache mit Hausärzten und regionalen Fachärzten durchgeführt werden.

Die Vorstellung erfolgte durch den Krankenhausbetriebswirt Herrn Werntges, mit einer digital unterstützten Darstellung des Leistungsspektrum der Asklepios-Klinik, die derzeit mit ihren 242 Betten – davon 122 Betten für chirurgische Patienten – und 550 Mitarbeitern, die Patientenversorgung im Südkreis Gießen sowie die angrenzenden Regionen des Vogelsbergs und der Wetterau mit breitem Leistungsspektrum durchführt.

Neben den stationären Behandlungen, die in den vergangenen Jahren seit Übernahme durch die Asklepios-Gruppe im Jahr 1999 von ca. 6.800 auf rund 9.100 Patienten pro Jahr angestiegen sind, werden jährlich rund 30.000 ambulante Patienten in den Klinikambulanzen und dem MVZ der Klinik behandelt. Hierbei werden ca. 5.500 operative Eingriffe durchgeführt – eine Zahl, die seit Übernahme des Kreiskrankenhauses durch die Asklepios-Klinik um ca. ein Drittel angestiegen ist.

Herr Werntges demonstrierte mit umfangreichem Zahlenma-terial, dass in der Zeit von 1999 bis 2009 die Zahl der im Krankenhaus beschäftigten Ärzte von 37 auf 58 angestiegen ist. Im Pflegebereich ist die Mitarbeiterzahl von 119 auf 150 und im zugehörigen medizinischen Dienst von 36 auf 59 Mitarbeiter gestiegen. Mit insgesamt 550 Mitarbeitern ist die Asklepios-Klinik in Lich inzwischen der größte Arbeitgeber in Lich und Umgebung.

Für den pflegerischen Nachwuchs steht die Krankenpfle-geschule mit 60 Ausbildungsplätzen im dreijährigen Ausbildungszyklus zur Verfügung.

Der Regionalgeschäftsführer der Asklepios-Gruppe Herr Werntges – für 4 weitere Asklepios-Kliniken in Deutschland als Geschäftsführer tätig – legte dann im Detail den interessierten Zuhörern die wirtschaftlichen Gesichtspunkte dar, die die Führung eines Krankenhauses in privater Trägerschaft von vielen Krankenhäusern in öffentlicher Trägerschaft unterscheidet. Betroffen hiervon ist insbesondere das Kostenmanagenent. Von Vorteil ist hierbei auch eine flache Hierarchiestruktur.

Für das Licher Klinikum steht in den nächsten Jahren der Umbau der bisherigen Stationen mit je 70 Betten in 3-Bett-Zimmern in 2 Stationen auf 1 Station mit 56 Betten in 2-Bett-Zimmern an. Die Kosten für den Umbau von den restlichen bisherigen Stationen in die neuen Station belaufen sich auf rund 14 Millionen Euro. Die zukünftigen 2-Bett-Zimmer werden jeweils mit eigenen Nasszellen ausgestattet sein. Der Bettenverlust auf den bisherigen Stationen ist durch den Neubau des 4. Stockwerks mit einem derartigen neuen Stationskonzept bereits erfolgt.

Der medizinische Standard der Kliniken hat sich in den letzten Jahren im Rahmen der Entwicklung des medizinischen Fortschritts erweitert. Den Chirurgen und Gynäkologen ist es gelungen, die Vorgaben des Qualitätsmanagements im Gesundheitswesen zu erfüllen. Zu erwähnen sind die Zertifizierung der chirurgischen Klinik zu einem Traumazentrum und der gynäkologischen Klinik zu einem zertifizierten Brustzentrum, wobei hierbei mit dem Hochwald-Krankenhaus Bad Nauheim und den regionalen Radiologen und Pathologen zusammen gearbeitet wird. Die Gründung derartig zertifizierter Zentren ist erst durch das Management der Asklepios-Klinik Lich sowie insbesondere auch durch den Netzwerkmanager für das Gesundheitszentrum Wetterau, den Chefarzt Inneren Klinik Herrn Prof. Dr. Grimminger möglich geworden.

Bei einem Rundgang wurden die neu konzeptierte Wöchne-rinnenstation im Neubau mit Wöchnerinnen-Bistro besichtigt. Der Besuch des neu erbauten 4. Stockwerks demonstrierte den zukünftigen Umbau der bisherigen Krankenstationen mit der Einrichtung von 2-Bett-Zimmern mit eigener Nasszelle. Hier wurde eine moderne Krankenhauskonzeption gesehen, die auch den neuesten politischen Vorgaben bereits entspricht.

Der Besuch der Privatklinik im 5. Stock zeigte die komfortable Ausgestaltung der 22 1-Bett-Zimmer, die von jedem Patienten zu angemessenen Zimmerzuschlägen belegt werden können. Hierbei wurde – seit Jahrzehnten im übrigen in der Klinik üblich – darauf hingewiesen, dass in der ärztlichen Behandlung zwischen Patienten mit gesetzlicher Krankenversicherung und denen mit einer privaten Krankenversicherung beziehungsweise Krankenhaus-zusatzversicherung keine Unterschiede im medizinischen Leistungsspektrum vorliegen – einem Hinweis, dem viele der Anwesenden aus eigener Erfahrung zustimmen konnten.

Zum Abschluss des Besuchs bedankte sich Barbara Kröger, Spitzenkandidatin der CDU-Lich, bei Herrn Werntges und Dr. Kaths herzlich für die umfassende Darstellung des modernen Licher Klinikums nach dem Asklepios-Konzept. Eine derartig intensive Einweisung in das Management eines heute sehr modernen Krankenhauses hat geholfen, bestehende Unklarheiten und Diskussionen in der Öffentlichkeit zu beseitigen. Hierbei wurde abschließend auf die Parkplatz-situation um das Krankenhaus herum eingegangen. Seit Ausbau der umfangreichen Parkplatzanlage bestehen hier keine relevanten Engpässe mehr. Die kostenpflichtigen Parkplätze mit einer Parkgebühr von 50 Cent/Std. für die erreichte Nähe zum Patienten wurden von der Besucher-gruppe als angemessen zugeordnet.

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