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Weihnachtsoratorium in Licher Marienstiftskirche

Lich | »Bum / bum / bum / bum / bum«: Für viele Menschen wirken die fünf Paukentöne am Anfang von Bachs Weihnachtsoratorium wie ein Gong, der das Tor zum Weihnachtsfest öffnet. Als Johann Sebastian Bach 1743 sein Weihnachtsoratorium aus zuvor entstandenen weltlichen Werken, bekannten Liedern und einigen neuen Kompositionen zusammensetzte, ahnte er wahrscheinlich kaum, welcher Beliebtheit sich das Opus Jahrhunderte nach seinem Tod erfreuen würde. Ihm galt es, ein zusammenhängendes Oratorium zu schaffen, das an den sechs Gottesdiensten zwischen dem ersten Weihnachtsfeiertag und dem Dreikönigstag aufgeführt werden konnte. So entstanden sechs Kantaten, die für sich wirkten, aber gleichzeitig einen Gesamtzusammenhang bilden. Kein zweites Werk kündet so glanzvoll von der Freude über das größte Fest der Christenheit.
In der Licher Marienstiftskirche erklingen in diesem Jahr am 4. Dezember ab 19 Uhr die Kantaten 1 und 4-6. Das Vokalensemble „Camerata vocale Hessen“ und das Reußische Kammerorchester musizieren in kammermusikalischer Besetzung unter der Leitung von Marienstiftskantor Christof Becker. Den Sopran-Part übernimmt die
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Sopranistin Monika Eder, die kürzlich mit dem Leipziger Thomanerchor in Begleitung des Gewandhausorchesters bei dem Abschlusskonzert des MDR- Musiksommers Schumanns Requiem sang. Kira Petry wir mit ihrem warmen Timbre, der Altpartie zu ihrem Recht verhelfen und die wichtige Rolle des Evangelisten übernimmt der in Dresden geborene Ralf Petrausch, der bereits im Dresdner Kreuzchor solistische Aufgaben bei Konzerten wahrnahm.
Der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten - mittlerweile ist Ralf Petrausch ein gefragter Tenor, der sich besonders durch seine Interpretationen als Evangelist der Bach'schen Werke einen Namen machte.
Mit Raimonds Spogis konnte wieder einmal ein Konzert- und Liedsänger verpflichtet werden, der in ganz Deutschland, dem europäischen Ausland und Israel bei diversen Festivals (u. a. Tage für Alte Musik Herne, MDR-Musiksommer, Rossini in Wildbad, Festival d’Ile de France) und mit Dirigenten wie Max Pommer, Sir David Willcocks, Jean-Claude Malgoire und Gérard Lesne zu hören war. Zudem dokumentieren Rundfunk- und CD-Aufnahmen sein weitgefächertes Repertoire.

Der Kartenvorverkauf hat bereits begonnen. Sie sind in Lich bei der Bücherkiste, in Gießen im Teehasu Czollak (Wolkengasse) und in der Laubacher Bücherstube erhältlich.

 
 

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