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ACE Kreis Gießen: Heckscheibenheizung killt Autobatterie

von Redaktion GZam 01.12.2008837 mal gelesen1 Kommentar
Lich | Der ACE Auto Club Europa fürchtet, dass es infolge von Dauerfrost bei Autobatterien zu einem Massensterben kommen könnte. Verantwortlich dafür seien jene Autofahrer, die sich aus purer Bequemlichkeit und falscher Sparsamkeit nicht hinreichend um den Zustand des Energieversorgers in ihrem PKW kümmern.
Viele Autofahrer führen nach den Worten des ACE-Kreisvorsitzenden Peter Kirch durch Nachlässigkeit den Kältetod der Autobatterie selbst herbei. Statt mit dem Eiskratzer für freie Sicht auch durch die Heckscheibe zu sorgen, drückten sie viel lieber den Knopf für die Heckscheibenheizung. Der Energieverbrauch hierfür und für andere „Energiefresser“ wie Sitzheizungen und Gebläse sei jedoch enorm, betont der ACE-Mann. Nach Angaben von Experten beträgt die Leistung einer Autoheckscheibenheizung rund 100 Watt. Für die im Winter schon arg strapazierte Batterie stelle dies eine weitere hohe Belastung dar, die allein durch die Wiederaufladung der Lichtmaschine nicht kompensiert werden könne. Deshalb empfehle der ACE, das Eis nicht einfach weg zu heizen, sondern per Eiskratzer zu entfernen. Auch sollte die Einschaltdauer der Scheibenheizung nur kurz sein, falls nicht ohnehin eine automatische Abschaltung erfolge. Die Heckscheibenheizung eigne sich am besten dafür, Sicht behinderndes Kondenswasser verdunsten zu lassen, nicht aber dazu, Eis aufzutauen.
Der ACE Kreis Gießen empfiehlt, die Leistungsfähigkeit der Batterie spätestens nach vier Jahren Einsatz nicht nur auf ihren Ladezustand, sondern auch auch ihre Speicherkapazität überprüfen zu lassen. „Schwächelnde alte Batterien lassen sich“, so Peter Kirch, „mit traditioneller Starthilfe nur selten über den ganzen Winter retten“.

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Kommentare zum Beitrag

Peter Herold
26.307
Peter Herold aus Gießen schrieb am 01.12.2008 um 13:53 Uhr
Es kann auch vorkommen, dass durch einen Kurzschluß in den Drähten der Heckscheibenheizung Strom verbraucht wird. Zumindest wurde uns von der Werkstatt geraten, bei unserem Kadet E Baujahr 1989, den Knopf der Heizung reinzudrücken, also auszuschalten.
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