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Fundkatzen sind oft in "erbärmlichen" Zustand

Eines der Kätzchen, vor einem Monat, kurz nachdem es gefunden wurde
Eines der Kätzchen, vor einem Monat, kurz nachdem es gefunden wurde
Lich | Noch immer ist bei TierfreundLich e.V. kein Ende der Katzenflut in Sicht. Obwohl noch nicht alle Frühjahrskatzen vermittelt sind, erlebt unser Verein eine Schwemme von Herbstkätzchen. Schonungslos müssen wir sagen: „Die meisten von ihnen sind in schlechtem bis erbärmlichen Gesundheitszustand, unterernährt, abgemagert, unterkühlt und verschnupft“!

Drei Katzenbabys, die kürzlich aufgenommen wurden, sind besonders schlimm betroffen. Sie wurden völlig hilflos und ohne Orientierung neben der überfahrenen Mutterkatze am Straßenrand entdeckt. Ihre Augen waren vereitert und verklebt. Mehr tot als lebendig, mit massiven Atemproblemen kamen die Kleinen in eine Pflegestelle. Sie erhielten und erhalten intensive Pflege und Behandlung. In den ersten Tagen war es mehr als fraglich ob Freddy, Nero und Nora überleben, aber sie sind kleine Kämpfer mit einem sehr starken Lebenswillen, die sich sehr geduldig alle Behandlungen gefallen lassen. Zwei der Kätzchen haben sich relativ gut erholt, beim dritten stehen nach dem Hinzuziehen von Augentierärztinnen die Chancen gut, das sie ihr Augenlicht nicht verliert.

Wie kaum ein anderer Verein im Landkreis Gießen engagiert sich TierfreundLich im Katzenschutz. Uns bereitet die stetig steigende Katzenflut jedoch große Sorgen.
Mehr über...
Es werden immer häufiger schwer kranke oder verletzte Katzen abgegeben, die auf privaten Pflegestellen bis zur Vermittlung betreut und aufgepäppelt werden. Das ist eine extrem kosten- und zeitaufwendige Angelegenheit, die ohne Spenden von Katzen- und Tierfreunden nicht geleistet werden kann.
Wir bitten daher "dringend um Unterstützung", damit auch in Zukunft mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln geholfen werden kann. Spenden bitte unter dem Stichwort „Katzenschutz“ an die Volksbank Mittelhessen, BLZ 513 900 00, Konto 10659108. Vielen DANK!

Außerdem appelliert TierfreundLich an alle Katzenbesitzer, ihre Katzen kastrieren zu lassen. Auch fordern wir, wie immer mehr Tierschutzvereine und Tierschützer in Deutschland, eine „Katzenschutzverordnung mit bundesweiter Kastrations-, Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht aller Katzen“.

Tierschutzverein TierfreundLich e.V.
http://www.tierfreund-lich.de

Eines der Kätzchen, vor einem Monat, kurz nachdem es gefunden wurde
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Nero
Nero 
Nora und Freddy
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Nora
Nora 

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Kommentare zum Beitrag

Andrea Mey
10.268
Andrea Mey aus Lollar schrieb am 15.11.2010 um 12:52 Uhr
Die oben genannte Katzenschutzverordnung sollte unbedingt eingeführt werden, vielleicht würde das helfen, die Flut von Katzenbaby´s einzudämmen. Das wäre eine enorme Entlastung für die Tierschutzvereine, da die Kätzchen oft wie oben erwähnt in einem gesundheitlich sehr schlechtem Zustand gefunden werden und mit viel Mühe und Liebe wieder aufgepäppelt werden, was oft mit enormen Kosten verbunden ist.
Hier könnte das Problem von Grund auf angegangen werden.
Andrea Mey
10.268
Andrea Mey aus Lollar schrieb am 15.11.2010 um 13:06 Uhr
Außerdem benötigen die Tierschutzvereine unbedingt Unterstützung für das Einfangen und Kastrieren von wildlebenden Katzen.
Die Kosten, die hierbei entstehen, stehen meiner Meinung nach in keinem Verhältnis zu den Kosten, die später für das Aufpäppeln der Kleinen entstehen.
Das ist für mich ein wichtiger Bestandteil des Tierschutzes!
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Andrea Allamode
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