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Jugendleitercard bürgt für Qualität und Ehrenamt in der Jugendarbeit

Lich | Sehr viele Jugendliche profitieren in den Schulferien von Freizeiten, an denen sie alleine oder gemeinsam mit Freunden teilnehmen können. Diese Ausflüge und viele andere Angebote wären ohne die entsprechend qualifizierten Jugendleiter überhaupt nicht möglich.
Jugendleiter zu sein, bedeutet ehrenamtliche und soziale Arbeit. Dazu gehören Aufgaben wie die Leitung von Kinder- und Jugendgruppen, die Betreuung offener Treffs und viele mehr. Auch die Verantwortung spielt eine sehr große Rolle.
Als Nachweis für die Qualität eines Jugendleiters steht die Jugendleitercard (kurz: JuLeiCa), die junge Erwachsene ab 16 Jahren in ganz Deutschland erwerben können.
Vorraussetzungen dafür sind dauerhafte ehrenamtliche Tätigkeiten in der Jugendarbeit, sowie die Teilnahme an einem acht Doppelstunden umfassenden Erste-Hilfe-Kurs.

„Im Zusammenhang mit dem Ehrenamt wird oft von den „stillen Helden“ unserer Gesellschaft gesprochen. Helden, die wir alle brauchen, die aber nicht täglich in den Medien auftauchen,“ betonte die Niedersächsische Sozialministerin Mechthild Ross-Luttmann während einer ihrer Reden über die JuLeiCa.
Wer diesen
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Ausweis besitzt, hat sich mehr als 40 Stunden mit Gruppen- und Spielpädagogik, Aufsichtspflicht, Projektarbeit, Methodik und vielen anderen Themenbereichen beschäftigt. Wichtig sind dabei auch richtiges Auftreten vor Gruppen, sowie Rechts- und Versicherungsfragen.
Die gesamte Ausbildung spielt sich in einem Zeitraum von ungefähr 6 Monaten ab und besteht im Allgemeinen aus mehreren Seminaren. Beim ersten und längsten Grundseminar werden die oben genannten Themenbereiche durchgenommen. Vier bis fünf Monate später tragen die vorher eingeteilten Gruppen von einer Größe von höchstens 20 Personen ihre ausgearbeiteten Materialien an einem Wochenende vor (Projektseminar). Das Thema muss sich auf die Jugendarbeit beziehen und wurde beim Grundseminar gemeinsam beschlossen. Dann kommt es darauf an, dass jeder mindestens 45 Minuten lang während dem Vortrag die Moderation übernimmt und die gelernten Methoden verwendet. Die Teamer entscheiden schließlich nach einem ausgiebigen Feedback, ob die einzelnen Teilnehmer für den Ausweis geeignet sind.
Eltern können also beruhigt sein, wenn die BetreuerInnen ihrer Kinder die JuLeiCa besitzen.
JuLeiCa-Inhaber werden bei der Wahl von Betreuerplätzen und sozialen Ausbildungsstellen in der Regel bevorzugt, außerdem steht ihnen als Dankeschön für ihr Engagement reichlich Anerkennung zu Verfügung. Dazu gehören zum Beispiel Vergünstigungen für das Besuchen von Schwimmbädern, Kinos, Museen, Veranstaltungen und sogar einiger Jugendherbergen in Deutschland, sowie Ermäßigungen in diversen Geschäften. Auch finden oft Aktionen exklusiv für JugendleiterInnen statt.
Die Ausbildung ist eine spannende Herausforderung, bei der man seine Stärken und den richtigen Umgang mit Menschen unter Beweis stellen kann. Nebenbei werden neue Leute kennen gelernt, die genauso ticken wie man selbst. Das gemeinsame Ziel meistert sich dann fast von ganz alleine.

Weitere Informationen finden Sie unter www.juleica.de oder beim Hessischen Jugendring, dessen Geschäftsstelle ihren Sitz in der Landeshauptstadt Wiesbaden hat.

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von:  Hildegard Ziegler

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