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Erinnerung an alte Licher Tugenden

Lich | Das Team von LTi Lich hat am Sonntagabend vor 500 Zuschauern in der Dietrich-Bonhoeffer-Halle bewiesen, dass man die alten kämpferischen Tugenden noch nicht vergessen hat: Gegen den FC Schalke 04 gelang dem Team von Coach Alexander Biller ein souveräner 75:65-Heimerfolg, dessen Fundament die starke Verteidigung der Gastgeber war. Neuzugang Mark Reed erwischte einen etwas schleppenden Start, steuerte dann aber wichtige Punkte bei, war der Ruhepol und Organisator im Licher Spiel und kam auf 16 Punkte.

Eine „grandiose“ Leistung bescheinigte Coach Biller auch Johannes Lischka, der 29 Punkte bei 64-prozentiger Trefferquote markierte: „Er war einfach irre gut, eine Superleistung. Da braucht man gar nicht drüber zu diskutieren.“ Auch der andere Doppellizenzler Jannik Freese stellte unter Beweis, dass er auch kämpfen kann und seinen Körper im Rebound einsetzen kann: Freese sammelte zwölf Rebounds ein und markierte 14 Punkte.

„Man hat heute gemerkt, dass alle gewinnen wollten“, freute sich Biller. Gleich zu Beginn brachte Lich viel Intensität auf das Spielfeld, die Gäste aus Gelsenkirchen unterbrachen nach zwei Minuten
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sofort durch eine Auszeit, um nicht schon im ersten Viertel den Anschluss zu verlieren. Lich gewann diesen Durchgang mit 23:16, bis zur Halbzeitpause kam der Gegner aber wieder auf 34:36 heran. Dies lag vor allem an der kleinen Rotation, mit der Trainer Biller auskommen musste. Das dritte Viertel beendeten die Gastgeber mit einer 61:55-Führung – die zu diesem Zeitpunkt auch hätte deutlicher sein können. Von jenseits der Dreierlinie lief bei den Lichern nicht viel, freie Würfe gab es zur Genüge, doch von 14 Wurfversuchen fanden nur vier ins Ziel. In dieser Hinsicht hatte vor allem Viktor Klassen kein Wurfglück, denn trotz guter Optionen versenkte er nur einen von acht Würfen aus der 6,25-m-Distanz.

Im letzten Viertel benötigten die Hausherren fünf Minuten, bis man sich vom Gegner entscheidend absetzen konnte. Und in genau dieser Situation warf Neuzugang Mark Reed all seine Erfahrung in die Waagschale. Zunächst versenkte er zwei Freiwürfe, um anschließend nach einem Ballgewinn per Korbleger die 69:59-Führung herzustellen. Auszeit Schalke, doch die brachte nicht mehr die Wende für die Gäste – im Gegenteil. Die Gelsenkirchener blieben bis zur letzten Spielminute ohne Korberfolg, 50 Sekunden vor Spielende hatte Reed den Vorsprung auf 75:61 ausgebaut, bis der Gegner durch zwei Freiwürfe von Ryan Bell und einen Dunking von Yannick Evans doch noch zu Korberfolgen kam.

„Entscheidend war, dass wir Melvin Hall aus dem Spiel genommen haben. Normalerweise macht er 20 Punkte, heute nur zwölf, und dies bei keiner guten Quote. Überhaupt macht Schalke im Schnitt 87 Punkte, gegen uns aber nur 65. Die kämpferische Tugend des letzten Jahres war wieder da, das hat uns stark gemacht“, bilanzierte Alexander Biller nach Spielende.

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