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Bau der Ortsumgehung in Nieder-Bessingen verläuft nach Plan

Südlich von Nieder-Bessingen entsteht zur Zeit die neue Umgehungsstraße. Mitten drin: Ein Kreisverkehr für den Verkehr von und nach Langsdorf.
Südlich von Nieder-Bessingen entsteht zur Zeit die neue Umgehungsstraße. Mitten drin: Ein Kreisverkehr für den Verkehr von und nach Langsdorf.
Lich | Die Errichtung der Ortsumgehung von Nieder-Bessingen schreitet planmäßig voran. Gerade hat der Bau des Kreisverkehrs, der an die Kreisstraße 149 angebunden wird, begonnen. Darüber hinaus hat der Landkreis Gießen eine Erneuerung eines 200 Meter langen Teilstückes der Kreisstraße in Auftrag gegeben (Kosten: 45.000 Euro). Aufgrund dessen ist die Straße, die von Nieder-Bessingen in Richtung Nonnenroth und Langsdorf führt, seit dem heutigen Montag, gesperrt. Voraussichtlich wird die Sperrung am 11. September wieder aufgehoben. Eine Umleitung zur Langsdorfer Straße über Röthges und Nonnenroth ist eingerichtet und ausgeschildert.
Die Umgehungsstraße, an der seit November 2007 gebaut wird, erstreckt sich über 1,8 Kilometer und verläuft südlich der Ortschaft. Neben der Fahrbahn wurde bereits ein Radweg errichtet, der jedoch erst nach der Eröffnung der gesamten Fahrbahn zum Ende des Jahres genutzt werden kann. Bei einem Pressetermin erläuterte der stellvertretende Leiter des Amtes für Straßen- und Verkehrswesen Schotten, Egon Weß, die einzelnen Bauetappen und den bisherigen Fortschritt der Bauarbeiten. Bereits vor dem Baubeginn
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wurde dafür gesorgt, dass der unvermeidliche Eingriff in die Natur auf ein Minimum reduziert wird. Durch die Verlegung des "Alte Bach" wird das Biotop rund um die Aue des Flusses vollständig erhalten. Weß betonte: Die kontrollierte und frühzeitige Umsiedlung bewirke, dass Flora und Fauna sich bereits am Gewässer angesiedelt hätten und alle Pflanzen- und Tierarten erhalten geblieben seien.
Zur Verbesserung des Überschwemmungsschutzes wurde die Fahrbahn auf einem Damm errichtet. Das neue Hochwasserschutzkonzept soll in Verbindung mit dem neu erbauten Pumpwerk und einem Regenrückhaltebecken dafür sorgen, dass der periodisch steigende Pegel des "Alte Bach" keine Gefahr für die Bevölkerung von Nieder-Bessingen darstellt. Ebenso soll das Wasser aus einem Graben im Ort im Fall einer Überschwemmung in die Aue abgeführt werden. Für eine Reduzierung des Lärmpegels sorgt der bereits aufgeschüttete, über 400 Meter lange Lärmschutzwall. Bisherigen Berechnung nach werden täglich etwa 10.000 Fahrzeuge die neue Trasse nutzen werden. Dadurch werden die engen Gassen in der Ortschaft entlastet, was vor allem Fußgängern und ansässigen Einwohnern zugute kommt.
Der Bau verzögerte sich auf Grund ständiger Kontrollen des Untegrundes, die wegen Setzungen notwendig wurden, um etwa ein halbes Jahr. Jedoch sollen die angesetzten Kosten von 5,1 Millionen Euro laut derzeitigen Berechnungen nicht überschritten werden.

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von:  Michael Nudelmann - Mitarbeiter der GZ-Redaktion

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Michael Nudelmann - Mitarbeiter der GZ-Redaktion
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