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Gregor Gorecki: „Volker Bouffier, eine exzellente Wahl als Ministerpräsident“

Lich | Mit großer Freude und Stolz hat der CDU Stadtverband Lich die Nachricht vernommen, dass der Landtagsabgeordnete, Innen- und Sportminister Volker Bouffier, als Nachfolger von Roland Koch das Amt des Ministerpräsidenten des Landes Hessen übernehmen wird, so Gregor Gorecki, Vorstandsvorsitzender des CDU Stadtverbandes Lich in dem Bouffier seinen Wahlkreis führt.

„Er hat alle Fähigkeiten das Amt mit Sachkompetenz, Weitblick und Bravour weiter zu führen und zu entwickeln. Er ist bodenständig, fleißig und ein angenehmer Gesprächpartner für die Bürgerinnen und Bürger“, so Gorecki über Bouffier den er nicht nur politisch und fachlich sondern auch persönlich zu schätzen kennen gelernt hat. „Er gilt als ein absolut zuverlässiger und engagierter Mann, der sich durch sein natürliches und ehrliches Auftreten auszeichnet und auf dessen Wort man immer bauen und sich verlassen kann“, betonte Gorecki. Sein Wort hat nicht nur in Hessen, sondern bundesweit enormes Gewicht.

Für das Land Hessen hat er bereits große Erfolge vorzuweisen. Bouffier bekleidet sein Amt im Kabinett Koch seit April 1999 und ist damit dienstältester Innenminister
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in Deutschland. Vorher war Bouffier von 1987 bis 1991 Staatssekretär im Hessischen Ministerium für Justiz der von Ministerpräsident Walter Wallmann (CDU) geführten Landesregierung und ununterbrochen Landtagsabgeordneter im Hessischen Landtag.

Unter Bouffiers Regie wurden bereits in Hessen zahlreiche Neuerungen eingeführt. Eine "Wachpolizei" und ein "Freiwilliger Polizeidienst" wurden zügig nach der Amtsübernahme 1999 installiert. Leider konnte man den „Freiwilligen Polizeidienst“ in Lich nicht durchsetzen. Weiterhin wurden Sach- und Investitionsausgaben für die Polizei deutlich erhöht, Fuhrpark und Computer-Ausstattung ausgebaut und modernisiert. Seit vielen Jahren steht Volker Bouffier für überzeugende Erfolge bei der Kriminalitätsbekämpfung und der Sicherheit. Die Zahl der Strafteten ist gesunken und befindet sich auf historischem Tiefstand. Die Aufklärungsquote hat Rekordniveau erreicht. Die Hessische Polizei ist die am besten ausgebildete und ausgestattete in ganz Deutschland.

Als Antwort auf das terroristische und extremistische Gefahrenpotenzial schnürte er im Oktober 2001 ein Sicherheitspaket, das zusätzliche Investitionen für Polizei, Verfassungs- und Katastrophenschutz beinhaltete. Bouffier setzte sich auch dafür ein, die bis zu diesem Zeitpunkt in Hessen gesetzlich nicht gedeckte Raster- beziehungsweise Schleierfahndung gegen Islamisten einzuführen. 2004 verabschiedete der Landtag unter seiner Regie eine Novellierung des Polizeigesetzes. Darin enthalten waren Bestimmungen zum "finalen Rettungsschuss", der Einsatz von Kennzeichenlesegeräten, die DNA-Analyse oder die Telekommunikationsüberwachung. Mit seinem im März 2006 vorgelegten Konzept, das für einbürgerungswillige Ausländer einen umstrittenen Wissens- und Wertetest vorschrieb, löste Bouffier eine politische Debatte nicht nur in Hessen aus. Stets setze er sich für die Integration von ausländischen Mitbürgern ein. Für ihn steht die Sache immer im Vordergrund.

„Volker Bouffier wird sich auch in Zukunft als Ministerpräsident für ein starkes Hessen mit einer gut ausgebauten Infrastruktur, moderner Forschung, preiswerter und umweltschonender Energie, Erhaltung und Schaffung neuer Arbeitsplätze und vor allem einer hohen Bildungsqualität nachhaltig einsetzen. Der Sport und das bürgerliche Engagement erfahren weiterhin eine Aufwertung und die Vereine werden wichtigstes integratives Element unserer Gesellschaft bleiben“, ist sich der Vorstandsvorsitzende Gorecki ganz sicher.

Kommentare zum Beitrag

Ralf Praschak
786
Ralf Praschak aus Gießen schrieb am 27.05.2010 um 00:21 Uhr
Und was ist mit der Polizeichef-Affäre?
Mathias Engelhart
5.319
Mathias Engelhart aus Gießen schrieb am 27.05.2010 um 09:28 Uhr
Mit Bouffier als "Sohn" Kochs wird sich nichts in der hessischen Politik verändern.
742
D. Theiß aus Lich schrieb am 27.05.2010 um 21:33 Uhr
Nicht schlecht, der nächste Landesvater kommt aus Gießen und der übernächste kommt aus Birklar.
Die Mittelhessen zeigen jetzt was sie an Politiker haben.
Stefan Walther
3.935
Stefan Walther aus Linden schrieb am 29.05.2010 um 22:17 Uhr
Hallo Herr Praschak,
ist die Frage ernst gemeint? = wen "juckt" das schon? Wenn selbst Verstrickungen in Spenden- und Schmiergeldaffären (bei anderen Politikern) nur wenige oder gar keine Konsequenzen haben....da kann es doch nicht so tragisch sein, wenn man sich ein bischen für die Verwandtschaft einsetzt, oder?
742
D. Theiß aus Lich schrieb am 30.05.2010 um 00:45 Uhr
Wenn jeder Politiker, der nicht Hundertprozentig korrekt sein Amt ausübt, von der politischen Ebene abtreten müsste, hätten wir ab sofort in der ganzen Republik neue Politiker.
Irgenwann wären wir soweit dass man unsere Haustiere einsetzen müssten.
Stefan Walther
3.935
Stefan Walther aus Linden schrieb am 30.05.2010 um 11:19 Uhr
Nun, Herr Theiß, was wäre daran so furchtbar? Ich meine natürlich nicht den Einsatz von Haustieren :-) ....aber von nichts kommt nichts, müssen wir uns schon selbst drum kümmern: Resignation hilft nicht weiter (nur schimpfen auch nicht), es gibt mittlerweile massenhaft Beispiele wo die BürgerInnen selbst aktiv sind, sei es in Gewerkschaften, Friedensinitiativen, bei den Montagsdemonstranten, Bildungsprotesten, Arbeitsloseninitiativen, attac, Umweltorganisationen und und und
- und der frühere illusionäre Anspruch vom "Marsch durch die Instutitionen" spielt da (zum Glück) auch keine Rolle mehr und diese Bewegungen lassen sich auch nicht mehr vor den Karren einer Partei spannen. (so hat z.B. die Anti-AKW-Bewegung schon lange die "Schnauze voll" von der Realpolitik der GRÜNEN!)
- und wenn man überlegt, diese Bewegungen würden sich auch noch zusammenschließen....was würden dann für eine Menge "neue Politiker" im Überfluss vorhanden sein!
Marcel Schlosser
1.219
Marcel Schlosser aus Grünberg schrieb am 31.05.2010 um 23:17 Uhr
Mein Kommentar in der bundesweiten Ausgabe der Nachrichtenagentur (hier zum Beispiel bei T-Online): http://nachrichten.t-online.de/cdu-nachwuchs-in-sorge-um-konservatives-profil-der-partei/id_41828706/index
Ralf Praschak
786
Ralf Praschak aus Gießen schrieb am 13.06.2010 um 13:10 Uhr
Natürlich kann Bouffier etwas dagegen tun. Solange es solche Politiker gibt, wird die Parteienverdrossenheit weiter zu nehmen. Sieht man wunderbar an den Wahlbeteiligungen.

Eine Politikverdrossenheit gibt es so gar nicht. Sie wird immer nur von den Parteien als Begründung genannt. Die Menschen würden viel lieber mehr mitbestimmen, als von oben herab regiert zu werden.
Stefan Walther
3.935
Stefan Walther aus Linden schrieb am 13.06.2010 um 15:23 Uhr
...sehr richtig, Herr Praschak,
das Engagement (in politischen Dingen) der BürgerInnen nimmt eher zu statt ab. Von "Politik"-Verdrossenheit kann keine Rede sein, die Menschen haben es nur satt, dass andere für (oder besser gegen) sie entscheiden!

Und warum sollte Herr Bouffier etwas gegen die "Politiker"- und "Parteien"-Verdrossenheit tun? Er wird genau das fortsetzen was sein Ziehvater Koch gemacht hat, vielleicht etwas geschickter .....aber in der Sache kaum zu unterscheiden....
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