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Die Berg- und Talfahrt endet mit einer Niederlage

Lich | Noch immer gibt es für den heimischen Basketball-Pro-A-Zweitligisten LTi Lich kein grünes Licht von Seiten der Ligakommission – eine Entscheidung diesbezüglich wird im Laufe der kommenden Woche erwartet. Dass diese unklare Situation an den Spielern der Licher spurlos vorübergeht, kann man hingegen nicht behaupten. Bei der gestrigen 68:78-Heimniederlage gegen die VfL Kirchheim Knights gewannen die rund 600 Zuschauer vielmehr den Eindruck, dass die Situation auch die Spieler verunsichert. Den Akteuren von LTi Lich fehlte es in der Dietrich-Bonhoeffer-Halle vor allem an der nötigen Konzentration, um dieses Heimspiel zu gewinnen. Dies zeigte sich insbesondere in der mangelhaften Ballkontrolle. Viele Rebounds oder lose Bälle gingen an den Gegner, weil der einfach einen Schritt schneller, wacher war.

Zudem stehen den Lichern auch schon wieder neue Probleme ins Haus: Der amerikanische Guard Jesse Bunkley, eine der spielerisch stärksten Verpflichtungen der letzten Jahre, klagt seit Wochen über Heimweh und wird am heutigen Montag mit dem Flieger gen Heimat aufbrechen, sein Vertrag wird aufgelöst. „Wir stehen mit einigen Spielern in Kontakt und hoffen, dass es im Laufe dieser Woche zu einer Entscheidung kommen wird“, ließ Lichs Geschäftsführer Jens Gehlhaar verlauten.

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Zunächst sah es im Heimspiel gegen Kirchheim danach aus, als sollte es wieder einmal gutgehen. Nach fünf Minuten lagen die Gastgeber mit 16:9 vorne. Danach gelangen der Biller-Truppe nur noch zwei Punkte bis zum Viertelende, dem Gegner jedoch ein zwischenzeitlicher 10:0-Lauf.

Auch im zweiten Viertel wechselte die Leistung der Licher zwischen aufblitzender Dominanz und absoluter Chancenlosigkeit hin und her. Mal kam man wieder ran (24:27/15.), mal lag man mit neun Punkten hinten (26:35/17.), dann ging man wieder auf Tuchfühlung (41:43/22.). Starken zwei Minuten folgten drei schwache Minuten. Am Ende des dritten Viertels lagen die Gastgeber mit 52:64 hinten, kein Spielstand also, bei dem ein Spiel bereits rettungslos verloren ist, doch ein echtes Aufbäumen oder eine feurige Aufholjagd kam in den letzten zehn Minuten einfach nicht zustande.

LTi Lich fand den Faden in der Offensive nicht mehr. Die Fehlerquote des Gegners war nicht niedrig, allerdings ließen die Gastgeber zu viele zweite Wurfchancen zu, konnten sich am Brett nur selten den Defensivrebound sichern, obwohl man sich mit Johannes Lischka und Jannik Freese eigentlich Vorteile versprochen hatte. Zwar machten Johannes Lischka und Jannik Freese beileibe kein schlechtes Spiel, doch Lischka fand in der Offensive trotz 18 Punkten nicht so recht seinen Rhythmus, leistete sich zudem fünf Ballverluste. Während Freese mit 24 Punkten etwas sicherer war, so war er beim Defensivrebound kein Faktor, sammelte defensiv drei Abpraller ein, offensiv vier Rebounds.

Und doch hätte es auch wieder gut gehen können, wenn die Licher nur etwas mehr Rebounds eingesammelt hätten, wenn Jesse Bunkley in seinem letzten Spiel für LTi Lich nicht alle sechs Dreierversuche „versemmelt“ hätte.

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