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Herbstwanderung im Bergpark Wilhelmshöhe

Lich | Wanderer vom VHC Lich und Gäste fuhren mit der Bahn nach Kassel und wurden dort der Wanderführerin des Hessisch - Waldeckischer Gebirgs- und Heimatvereins Frau Baller begrüßt.

Mit dem Bus fuhren sie hinauf zum Herkules.
Zur Einführung wurde von ihr die Geschichte des Karlsbergs und des Herkules vorgetragen. Es begann im 1701 unter Landgraf Karl, er beauftrage den italienischen Architekten Guerniero mit dem Bau des Herkules und seinen Wasserkaskaden im barocken Baustil auf einen bewaldeten Hang des Habichtswaldes. Im Laufe der Zeit unter verschiedenen Landgrafen wurde der Bergpark auf 2,4 km²erweitert und nach den jeweiligen Baustilen
umgebaut. Auf den Fundamenten des ehemaligen Klosters Weißenstein, später Jagdschloss und wurde später das Schloss Wilhelmshöhe errichtet. Unter Jerome Bonaparte, genannt König Lustig wurden zahlreiche kleine Gebäude errichtet und das Schloss Wilhelmshöhe erweitert.1900 nutzte Kaiser Wilhelm das Schloss als Sommerresidenz, der Bergpark im 18 Jhd. als englischer Landschaftsgarten umgestaltet wurde bis zur heutigen Zeit nicht mehr wesentlich verändert bis leider auf eine 6 m breite asphaltierte Nebenstraße. Seit 1986 laufen Bestrebungen den Bergpark zum Weltkulturerbe zu ernennen.

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Die Wanderer genossen bei der zweistündigen Führung die herbstlich bunten Landschaften. Der aufwendig gestaltete Park überraschte sie mit ständig neuen Eindrücken und Ausblicken. Verschiedene Waldabschnitte, aufgelockerten Grünflächen mit Wasserteichen und Bäche, die unterschiedenste Baumarten vom Mammutbaum bis alte Eichen, Zierbäume wie Fuchsien und Blumenrabatte, jedoch auch kleine Pavillons und nachbebildete Ruinen begeisterten die Wanderer und ständig wurden die neuen Eindrücke fotografiert. Leider reichte die Zeit nicht mehr um die Löwenburg und die Karlsaue zu besichtigen. Während der Rückfahrt im Zug wurde daher beschlossen diese im nächsten Jahr bei einer zweitägigen Tour nach Kassel nachzuholen und um auch die abendlich beleuchteten Wasserspiele zu bewundern.

 
 

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