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Welttierschutztag 4. Oktober

Lich | Der 4. Oktober, der Tag an dem Franz von Assisi, Schutzpatron der Tiere, heilig gesprochen wurde, wird international als Welttierschutztag begangen.
Der Tierschutzverein TierfreundLich e.V., der sich den Katzenschutz als einen Schwerpunkt seiner Vereinsarbeit gesetzt hat, will anläßlich dieses Tages auf das Katzenelend in Deutschland aufmerksam machen. Die Tierheime sind überfüllt mit Katzen, besonders in den Sommermonaten - Urlaubzeit und Flut der Babykatzen. So befinden sich zur Zeit auf den privaten Pflegestellen von TierfreundLich über 60 Katzen, die in ein neues Zuhause vermittelt werden sollen.
Laut Deutschem Tierschutzbund leben in Deutschland über zwei Millionen 'Straßenkatzen' um die sich niemand kümmert. Sie haben keinen Schutz, kein Zuhause und kaum etwas zu fressen. Sie leben auf Firmengeländen, in Städten bei Müllcontainern an Supermärkten, auf Campingplätzen etc.
Immer wieder entlaufen Katzen oder werden ausgesetzt, so wie die sechs Katzenkinder in der Nähe von Grüningen (Artikel in der Gießener Zeitung am 17.09.).
Die Folge ist Verwahrlosung und unkontrollierte Vermehrung, denn werden die Katzen nicht kastriert, bekommen sie massenhaft Nachwuchs. So kann eine einzige Katze in zwei Jahren über 40 Nachkommen haben.
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Viele der Straßenkatzen verhungern oder verdursten jämmerlich, werden von Parasiten gequält und leiden oft an Krankheiten. Häufig werden die Tiere von Menschen gejagt, gequält, geschlagen oder sogar getötet.
Die sechs Pohlheimer Katzenkinder hatten Glück, sie wurden schnell entdeckt und konnten vor Schlimmerem bewahrt werden. Was wäre aus ihnen geworden, wären sie nicht gefunden worden?
Immer wieder werden kranke, halb verhungerte und verängstigte Kätzchen, die einen langen Leidensweg hinter sich haben, TierfreundLich übergeben, so wie der kleine Kater auf dem Foto. Er war nur ein 'Häufchen Elend' als er gefunden wurde, abgemagert und krank, mit vereiterten Augen. Leider war das rechte Auge trotz aller Bemühungen leider nicht zu retten. Es mußte entfernt werden.
Der einzige Weg das Katzenelend zu vermindern, ist das Eindämmen der unkontrollierten Vermehrung, die Kastration der freilebenden Katzen, damit deren Anzahl sinkt.
Der Katzenschutz, den TierfreundLich e.V. betreibt - Kastrationsaktionen, Betreuung einiger Futterstellen von kastrierten Straßenkatzen, Aufnahme kranker und verwilderter Katzenwelpen, kostet viel Geld. Daher bittet der Verein alle Tierfreunde um Geld- oder Futterspenden für die Fortsetzung dieser wichtigen Tierschutzarbeit.
Gleichzeitig appelliert TierfreundLich an alle Katzenbesitzer ihre Tiere kastrieren zu lassen, um die jährliche Katzenflut einzudämmen.
Spendenkonto: Volksbank Mittelhessen, Konto-Nr. 10659108, BLZ 51390000.

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