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Anita Schneider zu Gast bei der Kreisvolkshochschule in Lich – Landratskandidatin informierte sich über Angebot

Lich | Die Leiterin der Kreisvolkshochschule (KVHS), Dr. Marieanne Ebsen-Lenz, konnte zusammen mit Landrat Willi Marx und den anwesenden Verantwortlichen für die Programmbereiche, Georg Brückenhaus, Dietlind Grabe-Bolz und Werner Leipold, Landratskandidatin Anita Schneider zu einem Informationsbesuch im vhs-Haus in Lich begrüßen. Zu Beginn des Gesprächs hob Landrat Willi Marx die Bedeutung der Volkshochschule für den Kreis Gießen hervor. Man habe mit der Institution ein Kompetenzzentrum der Wissensvermittlung in der Region, das sehr großen Zuspruch und Interesse hervorrufe. „Die KVHS ist eine wichtige Säule der Erwachsenenbildung und von unverzichtbarem kulturellen Wert für den Landkreis“, erläuterte Marx. Er sei sehr froh, dass die KVHS sich unter kompetenter Leitung stetig weiterentwickle und Maßstäbe über die Grenzen der Region Mittelhessen hinaus setze. Dr. Ebsen-Lenz begrüßte Anita Schneider „im Herzstück der KVHS“. Sie erläuterte der Landratskandidatin das aktuelle Angebot der Volkshochschule und die Herausforderungen, vor denen die KVHS stehe. „Hierbei sind die Auswirkungen des demographischen Wandels an erster Stelle
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zu nennen. Für die KVHS ist neben der Existenz eines vhs-Hauses mit seiner zentralen Funktion die Sicherung des Angebotes in der Fläche unabdingbar. Dabei spiele die strukturelle Voraussetzung durch Bereitstellung geeigneter Räume und die Unterstützung seitens der Kommunen eine wichtige Rolle“, betonte Frau Dr. Ebsen-Lenz. Daher sei sie froh, dass ein sehr fruchtbarer Dialog zwischen den Verantwortlichen der Kreispolitik und der Kreisvolkshochschule existiere. „Ich hoffe, dass das geschaffene Vertrauen auch in der zukünftigen Arbeit fort- und umgesetzt wird“, äußerte die Leiterin. Anita Schneider betonte die Wichtigkeit der Kreisvolkshochschule beim lebenslangen und lebensbegleitendem Lernen. „Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, wie wichtig das Bildungsangebot der Flächenvolkshochschulen für Jung und Alt ist. Es trägt dazu bei, dass Menschen aus den unterschiedlichsten Alters- und Bevölkerungsgruppen zueinander finden und miteinander lernen“, erklärte Schneider. Insbesondere auch durch die Vermittlung von Sprachkompetenz leiste die KVHS einen entscheidenden Beitrag zur Integration von Menschen mit Migrationshintergrund.

Beeindruckt war die Landratskandidatin von der Struktur ehrenamtlich geleiteter Außenstellen der KVHS. Ihr werde deutlich, dass man die Synergie zwischen Haupt- und Ehrenamtlichen benötigt, damit man auch den Menschen auf dem Land ein entsprechendes Angebot machen könne. Schneider betont in diesem Zusammenhang: „Wir brauchen das Angebot der KVHS besonders im ländlichen Raum. Die Menschen müssen vor Ort die Möglichkeit haben, sich weiterzubilden.“

Besonders begrüßt Schneider das Bildungspartnerschaftsmodell zwischen Unternehmen und Volkshochschule. In diesem Modell erhalten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Möglichkeit, in ihrer Freizeit kostenfrei an Kursen der KVHS teilzunehmen. Die Kursgebühren zahlen die Unternehmen. Dieses innovative Modell findet über Hessen hinaus großes Interesse bei Volkshochschulen und Unternehmen.

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