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„Kanutour Natur pur mit dem VHC Lich auf der Lahn“

Kanutour des VHC Lich auf der Lahn
Kanutour des VHC Lich auf der Lahn
Lich | Zahlreiche Wasserwanderer konnte der Wanderwart Manfred Knabe vom Vogelsberger Höhenclub Lich in Gießen begrüßen. Treffpunkt war der Kanuverleih im Uferweg in Gießen. Mit dem Bus wurden die Wanderer zum Ausgangspunkt dem Weimarer Ortsteil Roth gefahren. Dort wurden die Wanderer aktiv, Boote, Paddel und Schwimmwesten wurden zum Ufer der Lahn getragen. Von dem Mitarbeiter des Kanuverleihunternehmen wurden sie auf die Paddeltechnik eingewiesen. Hinweise auf die Schutzbestimmungen des Auenschutzverband Lahn-Dill für die Naturschutzzonen der Lahnauen und die besonderen Sehenswürdigkeiten folgte. Nur mit rücksichtsvollen Verhalten der Wasserwanderer kann diese unberührte Natur erhalten bleiben.

Und dann ging es los, vorsichtig wurde der Einstieg in die Boote und die richtige Haltung der Paddel ausprobiert. Nach einigen Zick-Zack Kurs beherrschten die Wasserwanderer doch den einen gleichmäßigen Rhythmus und genossen das ruhige Gleiten auf der Lahn. Weiden, Teichrosen, Fischreiher, Kormorane, Bachstelzen, Schwäne, Nilgänse, Stockenten und sogar eine aus dem Wasser schnellende Forelle konnte man entdecken. Nur den Vogel
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des Jahres 2009, den Eisvogel konnte man nicht sehen, der lange Winter hatte den Bestand minimiert. Doch plötzlich der Warnruf „Kiesbank“. Einige wichen geschickt aus, aber zwei Boote waren festgefahren und die Kanuten mussten aussteigen und barfuss die Boote in tieferes Wasser schieben. Die Lahn hatte zur Zeit Niedrigwasser. Aber nicht nur unberührte Natur sondern auch Sehenswürdigkeiten säumte die Lahn, so das Schloss und Hofgut Friedelhausen.

Das Paddeln machte bald hungrig. Von Roth bis Odenhausen stehen die Lahnauen unter Naturschutz so das ein Ausstieg erst in Odenhausen möglich war. Nach einen kräftigen Frühstück wurde die Wasserwanderung gestärkt fortgesetzt. Nur leider kenterte beim Einstieg ein Boot, beide Kanuten fielen ins Wasser. Aber mit allseitiger Hilfe, viel Humor und Wäschewechseln konnte die Fahrt fortgesetzt. Unterbrochen werden musste die Fahrt aber beim Wehr an den Buderuswerken bei Lollar. Mit vereinten Kräften wurden die Boote aus dem Wasser gezogen und um das Wehr getragen. Weiter paddelte man am Wismarer See vorbei, fuhr unter der traditionsreichen Kanonenbahn durch und angespannt in Richtung Badenburg. Denn dort erwartete sie die vorhergesagten „gefährliche“ Stromschnellen. Zur Zeit fand dort eine Übungsstunde für den Nachwuchs der Wildwasserfahrer statt und da wir alle diese Wildwasserstrecke meisterten, bekamen auch wir von dem Zuschauern Applaus. Jetzt folgt eine ruhige Strecke nach Gießen. Idyllische Wochenendhäuser und interessante „Randbebauung“ säumte die Strecke. Langsam wurden aber die Arme nach fast 20 km paddeln schwer und so waren alle froh, als die Anlegestrecke erreicht war.
Bei einem zünftigen Abschluß wurde einige Ereignisse nacherlebt und man stellte fest, das Wetter war richtig und die Kanufahrt ein tolles Naturerlebnis.

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