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Ein „Defi“ kann Leben retten - Zeitgemäße Erste-Hilfe beim TuS 1922 Eberstadt

Zeitgemäßes Erste-Hilfe-Wissen vermittelte Henrike Jung vom DRK Friedberg den Kursteilnehmern des TuS 1922 bEberstadt e.V.
Zeitgemäßes Erste-Hilfe-Wissen vermittelte Henrike Jung vom DRK Friedberg den Kursteilnehmern des TuS 1922 bEberstadt e.V.
Lich | „So einfach ist das?“ war von zahlreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Erste-Hilfe-Kurses zu hören, den der Turn- und Sportverein 1922 Eberstadt e.V. kürzlich für Vereinsmitglieder angeboten hatte. Es ging bei der erstaunten Aussage um die Anwendung eines Defibrillators, was immer noch Viele nicht kennen.

Henrike Jung vom DRK Friedberg leitete den ganztägigen Kurs. Sie vermittelte den 12 Teilnehmenden im Dorfgemeinschaftshaus Eberstadt anschaulich und kurzweilig zeitgemäßes Erste-Hilfe-Wissen.Manchmal entscheiden Sekunden über Leben und Tod, oder über die künftige Lebensqualität. Wir lesen oder hören fast täglich von Ereignissen, die mit beherzter Ersthilfe vielleicht besser ausgegangen wären. Viele Menschen nehmen sich vor, mal wieder einen Auffrischungs-Kurs zu machen. Oftmals liegt der letzte Kurs Jahrzehnte zurück und wurde seinerzeit für den Führerschein besucht. Seitdem haben sich aber grundlegende Dinge in der Medizin und auch der Erste-Hilfe-Versorgung geändert. Mit diesen Überlegungen und weil es in den zurückliegenden Monaten zwei Ereignisse gab, bei denen tatsächlich Soforthilfe erforderlich war, bot der TuS Eberstadt diese Erste-Hilfe –Fortbildung an.

Die Vermittlung von Wissen war erfrischend zeitgemäß. Henrike Jung arbeitete mit echten und inneren Bildern, mit spielerischen Elementen, mit einer Puppe und natürlich mit allen Hilfsmitteln des Erste-Hilfe-Kastens. Auch die Anwendung eines Defibrillators zur Reanimation bei Herzstillstand wurde demonstriert. Tatsächlich ist die Sorge, dass im Ernstfall den „Defi“ niemand bedienen kann, völlig unbegründet. Das Gerät ist von jedermann und jederfrau anwendbar. Alle Schritte sind mit einfachen Piktogrammen bebildert, und das Gerät kann „sprechen“, und das in mehreren Sprachen.

Sicher ist der vierstellige Kaufpreis und die regelmäßigen Wartung eine Investition. Es ist aber eine durchaus vertretbare Investition, weil damit Leben gerettet werden kann. Die Kursteilnehmer jedenfallsb appellieren an die Stadt im Dorfgemeinschaftshaus ein solches Gerät zu installieren. Viele Kommunen im Umkreis haben bereits ihre Sportstätten und Gemeinschaftseinrichtungen mit Defis ausgestattet. Es bleibt zu hoffen, dass auch die Stadt Lich diesen guten Beispielen schon bald folgen wird.

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