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TV Lich Basketball Die Zwote verschenkt Sieg in den letzten Spielminuten

Rene Keller (rot) wie sein Team zurzeit am Boden
Rene Keller (rot) wie sein Team zurzeit am Boden
Lich | Der Start in die Rückrunde der Regionalliga 1 -Südwest- ist dem TV Lich Basketball Die Zwote gründlich misslungen. Nach den Niederlagen gegen Limburg in eigener Halle, dann in Karlsruhe gelingt es auch erneut in eigener Halle nicht, den ersten Sieg in 2017 zu erringen. Gegen den USC Heidelberg 2 mussten die Bierstädter eine bittere 62:60 (31:36) Niederlage hinnehmen.
Gegen das Team vom Neckar, das unter der Woche einen ihrer besten Spieler an den Mitkonkurrenten aus Fellbach verlor, startete Die Zwote zunächst sehr gut und konnte sich vor allem durch Johannes Schläfer schnell eine 12:2 Führung erspielen. Offensiv und defensiv war zu diesem Zeitpunkt alles im grünen Bereich. Zum Ende des ersten Viertels fand Heidelberg dann besser zu seinem Spiel und konnte zum 16:12 den Anschluss herstellen. In den zweiten zehn Minuten konnte Die Zwote sich wieder schnell auf 22:12 absetzen. Heidelberg hielt dagegen und war Mitte dieses Viertels auf 22:19 herangekommen. Eineinhalb Minuten vor der Halbzeit glichen sie gar zum 29:29 aus, ehe Punkte von Johannes Lischka für das 36:31 zur Pause sorgten. In der Kabine forderte Trainer Christian Knaus sein Team auf, konzentrierter zu spielen und in der Defense den Gegner vor sich zu halten. Offensiv muss der Korb besser attackiert werden. Heidelberg habe nichts zu verlieren und das Spiel ist komplett offen.
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Der Start nach der Pause begann mit einer Hiobsbotschaft. Nachdem vor Spielbeginn Viktor Klassen verletzungsbedingt das Warm-up abbrechen musste und nicht eingesetzt werden konnte, hatte sich Johannes Schläfer in der ersten Halbzeit eine Verletzung zugezogen und nach drei Minuten im dritten Viertel musste er nun ebenfalls passen. Die Zwote fand auch weiterhin nicht richtig zu ihrem Spiel und erst nach fünf gespielten Minuten gelangen dem Team in diesem Viertel die ersten Punkte zum 38:35 durch Johannes Lischka gegen die nun überwiegend mit einer Zonenverteidigung agierenden Heidelberger. Mit einer 45:39 Führung ging Lich dann in die letzten zehn Minuten, die es in allen Belangen in sich hatten. Nach zweiunddreißig gespielten Minuten war es Ugur Külhan, der die Führung auf 51:41 hochschraubte und es sah so aus, als sollte ein Licher Sieg in Reichweite sein. Bis vier Minuten vor dem Ende der Partie hatte Die Zwote neun Punkten Vorsprung (55:46), ehe Heidelberg nach einer Auszeit mit einer Ganzfeldspresse agierte
Johannes Schläfer (10) musste verletzungsbedingt vorzeitig Spiel beenden
Johannes Schläfer (10) musste verletzungsbedingt vorzeitig Spiel beenden
und zwei Minuten vor Schluss auf 56:54 verkürzte und Morgenluft witterte. Über das 56:56 gelang ihnen gar 45 Sekunden vor Ende das 58:57, die erste Führung im Spiel überhaupt. Lukas Gaudermann konterte mit einem Dreier zum 60:58 aus Licher Sicht. Doch dann wurde es chaotisch. Wohl kaum jemand in der Halle konnte die Entscheidungen der beiden Unparteiischen nachvollziehen, die dazu führten, dass Heidelberg schlussendlich mit 62:60 die Oberhand behielt.
"Wir haben hier und heute das Spiel selbst aus der Hand gegeben. Das war sehr enttäuschend für mich. Die Verletzungen von Viktor Klassen und Johannes Schläfer, wie auch die Ereignisse in den letzten fünfundvierzig Sekunden, sind keine Entschuldigung für diese völlig unnötige Niederlage", so der frustrierte Licher Coach Christian Knaus nach dem Spiel.

Für Die Zwote spielten: Gaudermann (7); Klassen; Pompalla (3); Keller (2); Schaake (4); Külhan (5); Schläfer (11); Neufeld; Schweizer; Lischka (27); Volk; Ribbecke (1)

Rene Keller (rot) wie sein Team zurzeit am Boden
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Johannes Lischka (13) kaum zu stoppen
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