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Bernd Siener vom Vila Vita Rosenpark in Marburg erreicht Platz 48 im San-Pellegrino-Gourmetführer

Bernd Siener an seinem Arbeitsplatz.
Bernd Siener an seinem Arbeitsplatz.
Lich | Der Marburger Sternekoch Bernd Siener ist um eine Auszeichnung reicher: Neben den Michelin-Stern und den Titel „Aufsteiger des Jahres 2003“ kann Siener nun auch die Urkunde des San-Pellegrino-Führers hängen.
Auf Platz 48 landete der 40-jährige Koch, der seit zehn Jahren im Gourmetrestaurant „Bel Etage“ des Vila Vita Rosenparks am Herd steht, in dem renommierten Wegweiser der besten Restaurants von Deutschland und Österreich.
„Das ist schon eine enorme Leistung, schließlich wurden rund 2500 Köche beziehungsweise Restaurants bewertet“, erklärt Hoteldirektor Martin Nöckler nicht ohne Stolz. „Eine gute Platzierung im Pellegrino-Führer ist sehr wertvoll, denn sie zeigt die Leistungen der Köche eigentlich am besten“, berichtet denn auch Bernd Siener im Gespräch stolz. Für das Ranking im „S. Pellegrino Kulinarische Auslese“ werden die Ergebnisse von fünf Gastronomieführern – Michelin, Gault Millau, Varta, Schlemmer Atlas und Feinschmecker – zusammengeführt und bewertet. Für seine Ausbildung hat Bernd Siener die halbe Welt bereist. Nach der Lehre im Hotel Steigenberger in Berlin in den Jahren 1985 bis 1988 war Siener unter
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anderem für Heinz Winkler im „Tantris“ in München, in dessen Restaurant „Tristan“ auf Mallorca und im Hotel „Traube“ in Tonbach bei Harald Wohlfahrt. Die Spitzengastronomie anderer Kulturen lernte er zudem in Großbritannien, in Bogotá und in Istanbul kennen. In Marburg bekleidet Siener seit dem Jahr 1999 die Position des Küchenchefs im Gourmetrestaurant „Bel Etage“ des Vila Vita Rosenparks. Seit 2002 trägt das Restaurant einen Stern von Michelin. Und ein weiterer Stern ist in Planung: „Unser Ziel ist es, uns immer weiter zu verbessern“, sagt Siener. Bei Köchen sei es wie im Fußball: „Es gibt Aufsteiger und Absteiger, und wir versuchen, um die Meisterschaft mitzuspielen“, zieht Siener den Vergleich. Allerdings lasse sich ein Stern nicht planen. „Es muss alles zusammenpassen, und zwar immer. Denn die Restauranttester kommen unangekündigt und anonym“, berichtet der 40-Jährige. Manche gäben sich hinterher zu erkennen, manche nicht. „Das Ergebnis sehen wir sowieso erst dann, wenn der jeweilige Gastronomieführer veröffentlicht wird“, fasst er zusammen. So wie jetzt im „S. Pellegrino Kulinarische Auslese“.

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