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Jens Zeiler

Gegen eine Reform der Pflichtstundenverordnung für Lehrer und für eine Stärkung der Schülerrechte (v.l.): Kamyar Mansoori, Zhanna Shulgina, Jens Zeiler, Ingrid Macht, Monika Hegen, Dirk Oßwald, Dr. Christiane Schmahl und Rainer Röming. Bild: Landkreis Gie

Kommentare zu: „SV-Arbeit ist oft der Grundstein für politische Karrieren"

1 Kommentar letzter Kommentar von Jens Zeiler (22.12.2011 10:28 Uhr)

Jens Zeiler
Jens Zeiler schrieb am 22.12.2011 um 10:28 Uhr
Kürzungen im Bereich SV-Arbeit. Damit möchte man wohl sagen, dass politische Beteiligung Privatsache ist und nicht mehr erwünscht. Kinder und Jugendliche müssen doch erstmal lernen, wie sie sich einbringen und auseinandersetzen können. Wenn die SV-Lehrer dann ihren Zeitausgleich dafür (1 Std) nicht mehr vom Land bekommen, sondern an ihrer Schule beantragen müssen, kann es passieren, dass der nur gewährt wird, wenn die Verbindungslehrkraft die Interessen der Schulleitung gegenüber den Schülervertretern vertritt, anstatt umgekehrt. Das kann sehr subtil vonstatten gehen. Gruselig.
Andererseits ist auch Schulleitern, denen eine gute SV-Arbeit wichtig ist, die neue Regelung nicht lieb. Sie müssen plötzlich abwägen, was wichtiger ist - eine Stunde für SV-Arbeit oder doch für etwas anderes, z.B. die Weiterentwicklung der EDV, der Computerräume usw. Sie stehen damit noch stärker im Mittelpunkt der Interessenskonflikte an ihrer Schule. Auch das muss nicht sein.

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