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"Selbstjustiz" in Wetterfeld - Unbekannte "bestrafen" Verkehrssünder mit Dachpappstiften

Laubach | In diesem Jahr wird die Ortsdurchfahrt Wetterfeld komplett er-
neuert. Die Arbeiten an den Brücken Lauterer Straße und der Münsterer Straße konnten nach der langen Frostperiode beginnen, schon sind selbstgerechte Bürger/Bürgerinnen tätig, um vermeint-
liche Verkehrssünder zu "bestrafen". Mir wurde heute von auf-
merksamen Mitbürgern mitgeteilt, daß in der Verlängerung der Straße " Am Riethenberg" Dachpappstifte ausgestreut worden sind. Nachdem der größte Teil entsorgt worden ist, fand Ich selbst noch 3 dieser Nägel.
Zum Verständnis muß gesagt werden, daß man über diesen Feldweg auf Umwegen auf die zur Zeit gesperrte Lauterer Str. gelangen kann.
Es kann aber nicht sein, daß jemand aus Frust Nägel ausstreut und bewusst in Kauf nimmt, daß "unschuldige" Nutzer dieses Feldweges, insbesondere Landwirte zu Schaden kommen können.
Ich habe diesen Vorgang bei der Polizei in Grünberg angezeigt, es wird entsprechend ermittelt.
Wir Wetterfelder werden sicherlich dieses Jahr noch einige Schwierigkeiten, Umwege und sonstige Unannehmlichkeiten in Kauf nehmen müssen, doch können wir uns, wenn alles klappt, im Dezember 2009 auf eine neue Ortsdurchfahrt freuen.
Das Ende der Behinderung und des einen oder anderen "Rechtsbruchs" ist absehbar.
Wir sollten tolerant sein, denn haben wir nicht alle schon einmal ein Verkehrsschild "übersehen"?

Manfred Luckert
Ortsvorsteher

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Kommentare zum Beitrag

Sabine Glinke
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Sabine Glinke aus Wettenberg schrieb am 19.03.2009 um 17:05 Uhr
Sehr geehrter Herr Luckert,
was machen denn die so übel bestraften Verkehrssünder? Rasen Sie, nehmen sie Wege, die gesperrt sind? Bitte ergänzen Sie dies noch in ihrem Artikel.
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Manfred Luckert aus Laubach schrieb am 19.03.2009 um 17:40 Uhr
Die Landesstraße in Wetterfeld - Münsterer Str.- ist halbseitig gesperrt, der Verkehr wird durch eine Ampel geregelt. Desgleichen ist die Kreisstraße von Wetterfeld nach Lauter komplett gesperrt. Somit besteht die Möglichkeit über diese Stich/Wohnstraße die in einem Feldweg mündet, auf die gesperrte Kreisstraße zu kommen.
750
D. Theiß aus Lich schrieb am 19.03.2009 um 19:07 Uhr
Wenn eine Straße gesperrt ist darf man nicht durchfahren oder sie umfahren um wieder auf die gesperrte Straße zu gelangen, aber wer hat dieses noch nicht gemacht? ich behaupte mindestens 99,99% aller Autofahrer/innen hat schon hier und dort eine Sünde begangen und wer sich daran stört der soll doch bitteschön die Polizei informieren die wird sich dann darum kümmern.
Wer aber meint er müsse Selbstjustiz ausüben, der ist meiner Meinung nach nur kriminell, oder aber auch geistig etwas zu kurz geraten und gehört dementsprechend vor den Richter mit aller Konsequenz.
Man muss sich nur einmal vorstellen, was bei so einer Aktion passieren kann.
Jeder weiß doch dass die heutigen Reifen die Luft noch etwas halten, wenn aber dann bei höherer Geschwindigkeit die Luft entweicht und ein Verkehrsunfall passiert, spätestens dann gehört der oder die Person für mindestens 2 - 3 Jahre weggesperrt.
Tanja Kremser
215
Tanja Kremser aus Laubach schrieb am 23.03.2009 um 17:44 Uhr
Man muss doch in der Lage dazu sein, ein paar Minuten früher loszufahren oder eine kleine Verspätung in Kauf zu nehmen und die Umleitung fahren.Alles redet sich mit "keine Zeit" und "hohen Benzinpreisen" heraus. Ich kann nachvollziehen, das das für die Anwohner Am Riethenberg sehr anstrengend ist, dieses verstärkte Verkehrsaufkommen zu erdulden, was aber keinen zu solchen Taten treiben sollte.Selbstjustiz ist nicht der Sinn der Sache.
Schade ist nur, das das die Polizei nicht sonderlich interessiert, sonst würde sie sich einschalten.Ich selber wohne in einer Strasse, die zwischendrin mit einem "Durchfahrt verboten" Schild gekennzeichnet ist, also eine Sackgasse.Leider ist sie offen und jeder nutzt sie in beide Richtungen, auch wenn nur Schulbusse durchfahren dürfen.
Das interessiert die Polizei genausowenig.Es muss immer erst jemand oder etwas zu Schaden kommen!
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von:  Manfred Luckert

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