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Kunstausstellung in Kloster Arnsburg: Anke Schäfer und Torsten Sauer beginnen Saison mit aktuellen Werken

Orange Haut.
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Laubach | Mit dem Frühlingsanfang startet auch die erste Ausstellung im Dormitorium von Kloster Arnsburg bei Lich. Die regelmäßigen Veranstaltungen werden - wie im vergangenen Jahr - von der Künstlergruppe Feldschafft (Anke Schäfer und Torsten Sauer aus Laubach) eröffnet. Schon 2008 zählte man über 600 Besucher, die neben dem ehrwürdigen Ambiente der Klosteranlage auch die hochwertigen Arbeiten des Künstlerpaares sehen wollten.
Die aus Münzenberg stammende Diplomdesignerin Anke Schäfer studierte in Wiesbaden. Ihr Schwerpunkt lag in der Porträtmalerei und führte 1998 zur Ausstellung "Porträtgeschichten" in der Büchergilde Gutenberg.
Professor Boris Röhrl beschrieb schon damals die außerordentliche Fähigkeit von Anke Schäfer, mehr als nur eine fotografische Wiedergabe zu zeichnen; ihre Werke zeigen nicht nur die "Fassade" der Menschen, sondern vielmehr deren Lebensgeschichte und Seele.
Es folgten zahlreiche Aufträge (bis heute über 100 Portraits von Kleinkindern bis zu Senioren), ausgeführt in Schäfers spezieller Mischtechnik. Aus diesem Anlass zeigt die kommenden Werkschau einen Querschnitt teilweise noch nie öffentlich ausgestellter Arbeiten -- von
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1998 bis heute. Damit wird auch die künstlerische Entwicklung verdeutlicht. Mit Ihrer Arbeit würdigt die Künstlerin den "normalen"Menschen in der gegenwärtigen Zeit der künstlich-Schönen, "operierten" Prominenz.
Sauer studierte in Wiesbaden mit Schwerpunkt künstlerische Grafik bei Professor Guido Ludes. In den Ölgemälden überwog bis 2007 noch die "Textur der Dinge", betont durch die reliefartige in-Pasto-Technik. In der aktuellen Serie großformatiger Malerei überzeugt die Komposition als bildbestimmendes Thema. Zwar bleiben die Werke gegenständlich -- im Stil des neuen Realismus um Künstler wie Neo Rauch -- doch drängen sich dem Betrachter farbintensive, großflächige Elemente auf. Mit diesem "abstrakten Realismus" zeigt Diplomdesigner Sauer, dass sich gegenständliche und abstrakte Bildinhalte nicht ausschließen.
Alle Werke der Ausstellung hat der Künstler 2009 vollendet. Damit ist er in einem eigenen Stil angekommen: Sie visualisieren die Summe aus künstlerischen Erfahrungen der letzten 30 Jahre ("back to the roots") und den Aufbruch in eine formellere Bildsprache. Die Werkschau beginnt am Samstag, 21. März, die Vernissage folgt am 22. März um 15 Uhr. Die Künstlergruppe Feldschafft lädt alle Kunstinteressierten ausdrücklich und herzlich zu dieser Kunstausstellung bis zum 13. April (Ostermontag) ein. Weitere Öffnungszeiten auf der Homepage des Freundeskreises Kloster Arnsburg. Infos zur Ausstellung unter www.achdiezwei.de oder unter 06405 - 501539.

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