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Laubach geht neue Wege mit der "Zukunftswerkstatt"

Laubach | Eigene Ideen einbringen und als Bürger beteiligt sein an der Umgestaltung der Gemeinde in der man selbst wohnt, dass wünscht man sich als Bürger. Laubach geht neue Wege und macht dies möglich. Bürger, Einwohner, Familien, Senioren, lokale Experten und Gewerbetreibende sind nah dran, sehen Dinge in ihrem Alltag und gehen mit wachem Auge durch die Straßen Laubachs. Aus diesem Grund sollen sie die Möglichkeit erhalten mitzubestimmen. Das Stadtparlament stellt für die Belebung der Kernstadt eine Summe von 50000 Euro zur Verfügung. Davon sind etwa 10000 Euro für die Zukunftswerkstatt eingeplant.

Unter dem Motto „Alles ist möglich“ steht die „Zukunftswerkstatt Laubach“, die von der Stadt sowie dem Planungsbüro Holger Fischer aus Linden in die Tat umgesetzt wird. Die Bürger Laubachs sind aufgerufen sich zu beteiligen, ihre eigenen Visionen und Vorstellungen einzubringen. Bürgermeister Peter Klug und Baumamtsleiter Martin Brouda sehen die Situation in Laubachs Innenstadt als Auslöser für diese Initiative. „Die Zeit ist reif, Bürger und Gewerbetreibende auf die Situation aufmerksam zu machen“, sagte Klug mit Nachdruck
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während einer Pressekonferenz, in der es um die Umsetzung der „Zukunftswerkstatt Laubach“ ging. Barbara Krutzsch vom Planungsbüro Fischer wird die Veranstaltung begleiten und moderieren. Sie wird auch die verschiedene Ideen sammeln und nach Prioritäten ordnet. „Für die gesamte Veranstaltung gelten feste Spielregeln. Hierarchien wird es nicht geben“, betont Krutzsch. Weiter erklärt sie, dass während der Sammlung der Ideen gerne gesponnen werden darf. Sätze wie „Dafür haben wir kein Geld“ oder „Das haben wir noch nie gemacht“ sind in diesem Stadium der „Zukunftswerkstatt Laubach“ nicht erlaubt. Anschließend prüft sie die Vorschläge und Ideen auf Durchführbarkeit und entwickelt daraus einen Ideenpool. Eine Dokumentation bildet den Abschluss. Selbstverständlich werden auch Vorschläge für die Stadtteile von Laubach angenommen, betonte Laubachs Bürgermeister.

Mittels Flyer und in persönlichen Anschreiben wurden die Bürger, Vereine und Gewerbevereine in den vergangenen Wochen umfangreich über die „Zukunftswerkstatt Laubach“ Informiert und aufgerufen sich zu beteiligen. Einige Anmeldungen liegen dem Bürgermeister bereits vor.
Die Zukunftswerkstatt findet am Samstag, 11. August von 9 bis 17 Uhr und am Sonntag, 12. August von 10 bis 16 Uhr in der Grundschule Freienseen, Oberseener Weg 9 statt. Die Verpflegung während der Veranstaltung übernimmt die Stadt Laubach.

Bürgermeister Peter Klug wünscht sich, dass die Bürger seiner Gemeinde sich angesprochen fühlen und die Gelegenheit nutzen, um ihre Ideen vorzustellen. Wer sich nicht beteiligt, kann auch nicht mitbestimmen. Jeder Bürger sollte sich angesprochen fühlen und die Gelegenheit nutzen. Wer sich also für die Veranstaltung anmelden möchte, kann dies bei Martin Bouda per Telefon: 06405-921510 oder E-Mail an m.bouda@laubach-online.de schnell und einfach erledigen.

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