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"Wohlfühlhaus" für seniorengerechtes Wohnen ist fertiggestellt

Helmut Kircher und Isolde Hanak vom Vorstand der Genossenschaft erhalten den Schlüssel zum "Wohlfühlhaus" von Architekt Reimund Orth.
Helmut Kircher und Isolde Hanak vom Vorstand der Genossenschaft erhalten den Schlüssel zum "Wohlfühlhaus" von Architekt Reimund Orth.
Laubach | Nach nur einen Jahr Bauzeit ist das seniorengerechte und barrierefreie Wohnanlage in der Gießener Straße 26 in Laubach fertigstellt. Während der Schlüsselübergabe an Isolde Hanak vom Vorstand der Baugenossenschaft Grünberg/Laubach sagte Architekt Reimund Orth: „Wir wünschen uns, dass dieses Haus für alle Beteiligten ein „Wohlfühlhaus“ wird.“ Der Neubau passt gut in die Umgebung auch wenn man sich über den grünen Streifen an der Fassade streiten kann.

Errichtet wurde ein Mehrfamilienwohnhaus mit 13 Wohneinheiten - zwölf Zwei- und eine Drei-Zimmerwohnung.
Für rund 1,8 Millionen Euro wurde ein hochwertiger 2-geschossiger Baukörper mit zusätzlichem Staffelgeschoss errichtet. Hierfür gab es Förderzuschüsse von Stadt, Land und Bund. Vorstandsmitglied Helmut Kircher betonte: „Wir können stolz sein, auf dieses Gebäude.“ Kircher zeigte sich zufrieden über die Entscheidung des Aufsichtsrates, den Altbau aus den 50er Jahren nicht zu sanieren und stattdessen dieses moderne Gebäude zu errichten. Einige Mieter aus dem Vorgängerhaus haben bereits Mietverträge für das neue Wohnhaus unterzeichnet und ziehen schon bald ein. „Wir haben den Kosten- und Zeitplan eingehalten und der gesamte Bau verlief unfallfrei“, freute sich Kircher.

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Aufsichtsratsvorsitzender und Bürgermeister von Grünberg Frank Ide ist zufrieden mit dem Ergebnis. Er lobte den zügigen und reibungslosen Ablauf der Bauarbeiten. Bereits zur Grundsteinlegung am 19.August 2011 hat die GIEßENER ZEITUNG in einer Sonderbeilage umfangreich über die neue Wohnanlage und das 75-jährige Bestehen der Bau- und Siedlungsgenossenschaft Grünberg/Laubach berichtet.

Die seniorengerechte Wohnanlage entspricht den KfW-Anforderungen eines „Energieeffizienzhauses 55“. Weiterhin ist es nach DIN 18025/2 erstellt, barrierefrei und für Rollstuhlfahrer geeignet. Die Wohnungesgrößen variieren zwischen 48 und 74 Quadratmetern. Durch das Staffelgeschoss präsentiert sich der Baukörper zur Straße hin etwas zugeknöpft und öffnet sich zum Süden, wohin auch alle Wohnungen und Balkone ausgerichtet sind. Barrierefrei beginnt hier schon an der Hauseingangstür. Alle Zugänge sind entsprechend breit und für die Benutzung von Rollstühlen angepasst. Alle Wohnungen sind mit einem geräumigen Aufzug zu erreichen. Auch innerhalb der Wohnungen sind ausreichend Bewegungsflächen vorgesehen, die eine Benutzung durch Rollstuhlfahrer ermöglichen. Der Blick in Richtung Süden geht ins Grüne und auch das Laubacher Schloss ist zu sehen.

Der 2-geschossige Baukörper mit Staffelgeschoß passt gut in die Umgebung.
Der 2-geschossige Baukörper mit Staffelgeschoß passt gut in die Umgebung.
Die Anforderungen an ein Energieeffizienzhaus 55 sind: Hochwertige energiesparende Fenster – Freifachverglasung, das Gebäude hat eine hochgedämmte Außenhülle, eine Solaranlage zur Brauchwassererwärmung und eine Lüftungsanlage in jeder Wohnung zur kontrollierten Be- und Entlüftung. Die benötigte Heizenergie wird durch diese Maßnahmen auf ein Minimum reduziert. Beheizt wird durch einen Gasbrennwertkessel. Brandschutz wurde in der neuen Wohnanlage ganz groß geschrieben und dadurch vermutlich das sicherste haus in Laubach. Eine Rauchverdrängungsanlage, sorgt im Brandfall dafür, dass der Treppenraum rauchfrei bleibt und das Treppenhaus so als sicherer Rettungsweg dient. Auch für die Wohnungen im Dachgeschoss.

Durch die finanzielle Unterstützung aus öffentlichen Mitteln ist es möglich die Wohnungen trotz des hohen Standards zu Sozialwohnungsmieten von nur 5,73 Euro pro Quadratmeter zu vermieten.

Als Generalunternehmer sorgte die Firma Lupp aus Nidda für einen reibungslosen Bauablauf. Fristgerecht wurde das Projekt fertiggestellt. Weitere Firmen die am Bauvorhaben beteiligt waren, sind: Statik und Schallschutznachweis wurden durch Dipl. Ing. Michale Kuhn erstellt, die energetische Beratung sowie den Wärmeschutznachweis und die Planung der Heizungs-, Sanitär- und Lüftungsanlage erfolgte über das Büro EKC aus Gießen, Bodengutachten erstellte das Büro SFB Staab aus Linden.

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