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Gottesdienst zum Holocaust-Gedenktag in Laubach

von Redaktion GZam 22.01.2009536 mal gelesen1 Kommentar
Laubach | Einer der 1945 befreiten KZ-Häftlinge war der jüdische Psychiater Viktor E. Frankl aus Wien. Er hat seine Erlebnisse in Auschwitz beschrieben ("... trotzdem Ja zum Leben sagen"). Später hat er eine besondere Form der Therapie, die sogenannte Logotherapie entwickelt, die seitdem vielen Menschen geholfen hat. Am Sonntag, 25. Januar, um 10.30 Uhr, feiert die evangelische Kirchengemeinde Laubach gemeinsam mit der Friedenskooperative Grünberg - Laubach - Mücke, wie jedes Jahr, ihren "Gottesdienst zum Holocaust-Gedenktag" in der Stadtkirche Laubach. Diesmal steht Leben und Werk von Viktor E. Frankl im Mittelpunkt.
Pfarrer Michael Gengenbach, Janina Gerschlauer und Anne Werk gestalten den Gottesdienst. Helga Aner, Katja Gengenbach, Anne Köppen und Maren Poth umrahmen ihn unter Leitung der Kirchenmusikerin Anja Martiné musikalisch.
Jedermann ist herzlich eingeladen. Im Anschluss besteht, beim "Kirchenkaffee" im Gemeindehaus hinter der Kirche, Gelegenheit sich auszutauschen.
Infos: Evangelisches Pfarramt, Telefon 06405-950804 oder www.laubach-evangelisch.de.

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Kommentare zum Beitrag

6
Harald Mori aus Gießen schrieb am 23.01.2009 um 12:14 Uhr
Viktor Frankl hatte die Logotherapie und Existenzanalyse bereits in den 30er und 40er Jahren entwickelt und tw. publiziert. Im Ghetto Theresienstadt schrieb er weiter an seinem Buch "Ärztliche Seelsorge" dessen Manuskript er in Auschwitz wegwerfen mußte. Eine Urfassung vor 1942 hatte in Wien überdauert. Nach der Befreiung am 27.4.1945 aus dem KZ Türkheim stellte Frankl sein Buch im März 1946 fertig. Zuvor war "Ein Psycholog erlebt das KZ" erschienen, später "...trotzdem Ja zum Leben sagen".

Harald Mori, Wien
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