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Worüber man in Laubach lacht. Karnevalverein bietet „Kreppelzeitung“ an

Laubach | „Alle Jahre wieder“, könnte man in Laubach auch im Januar sagen, denn nicht nur Ausschußfest, Silversterwürfeln und andere Attraktivitäten wiederholen sich jährlich, sondern auch das Erscheinen der „Kreppelzeitung“ des Karnevalvereins von 1908.

Wie immer zu Beginn des neuen Jahres bietet der Laubacher Traditionsverein, diesmal ab dem kommenden Samstag, 14. Januar, die über 1000 Exemplare seiner Narrenschrift zum Kauf an. Auf etwa 100 Seiten, aufwändig gestaltet und seit drei Jahren im Vierfarbdruck erstellt, bietet die diesjährige Ausgabe wieder eine Fülle von lustigen und peinlichen Begebenheiten, die sicher so mancher Laubacher nicht veröffentlicht sehen möchte, heißt es in der Pressemitteilung des KVL 1908.

Politik und Radweg
Neben der Vorstellung der vielen Tänzerinnen in den einzelnen Tanzgruppen, werden in einem Protokoll die politischen Besonderheiten Laubachs beleuchtet. Das Reizthema Radweg bleibt nicht unerwähnt, ebenso die Erkenntnis, dass man dem Bürgermeister seine Herkunft aus der „kalten Rhön“ ansieht.
In Versform erfährt man von dem Malheur eines ehemaligen Kinderprinzen im Rewe-Markt und warum eine Laubacher Torte der Giessener Oberbürgermeisterin vor die Füße fiel.

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Mauernscheasser und die Grünberger
Die „Mauernscheasser“-Figur auf dem Marktplatz regte die „Macher“ der Kreppelzeitung und auch den Brunnenengel Angelo zu bissigen Beiträgen an, die unter anderem in der Aussage gipfelten: „Der ist ja hässlich wie die Nacht, wer hat denn diesen Kerl gemacht ?“ Traditionell werden auch die Grünberger, in langjähriger „Hassliebe“ mit Laubach verbunden, wieder auf die Schippe genommen.

Der Hund und die Flachmänner
Von einem Mitglied des 7-köpfigen Redaktionsteams, das nicht genannt sein will, war weiterhin zu erfahren, dass es Einiges über das Ausschußfest nachzulesen gibt. Wo „Flachmänner“ von Jägermeister einen Abflußkanal verstopften und ein sturzbetrunkener Hund herumtorkelte, wird dem geneigten Leser bei der Lektüre der „Narrenpostille“ klar.

Dank an Inserenten
Ein Dank von „Chefredakteur“ Klaus Neuss geht an die weit über 100 Gewerbetreibenden, die durch ihre Annoncen die Herstellung dieser wohl originellsten Zeitung Oberhessens
erst ermöglichten.

Wo es die „Kreppelzeitung“ zu kaufen gibt, teilen die Laubacher Karnevalisten zum Schluß ihres Presseberichtes mit: An diesem Samstag an der eigenen Haustüre, oder aber ab kommenden Montag (16.1.) in der Laubacher Bücherstube, bei der Postagentur, Geli’s Backshop, sowie der Buch-
handlung Göbel, alle in der Kernstadt. Außerdem in der Wetterfelder Tankstelle und in Münster im Gutkauf Köpke.
Wer also wissen will worüber man in Laubach lacht, kann dies für 2,50 Euro erfahren.

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