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Ministerin übergibt Förderbescheid für Holzfeuerungsanlage in Laubach

Laubach | Umweltministerin Lucia Puttrich hat am Dienstag in Laubach dem Kolleg der Evangelischen Kirche Hessen und Nassau einen Förderbescheid in Höhe von 57448 Euro übergeben. Zukünftig erfolgt die Wärmeerzeugung aus dem nachwachsenden Rohstoff Holz mittels einer neuen Biomassefeuerungsanlage. „Die Umstellung der Wärmeversorgung auf einen nachwachsenden Energieträger bei gleichzeitiger energetischer Sanierung des Gebäudes stellt einen effektiven Beitrag zum Klimaschutz und zur Einsparung von fossiler Energie dar“, sagte Puttrich bei der Übergabe. Projekte wie diese zählten zu den benötigten einzelnen Bausteinen zum weiteren Ausbau der Erneuerbaren Energien in Hessen. Mit der Umstellung der Wärmeversorgung auf einen nachwachsenden Energieträger nehmen die Kirche auch eine wichtige Vorbildfunktion war.

Das Laubach-Kolleg, bestehend aus Turnhalle, Mensa, Internat, Schul- und Verwaltungsgebäude, soll zukünftig zentral beheizt werden. Zeitgleich mit der Heizungsmodernisierung wird eine umfassende energetische Gebäudesanierung durchgeführt. Im Zuge der Sanierungsmaßnahmen erfolgt die Umstellung der Wärmeerzeugung auf einen
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regenerativen Energieträger. Es entsteht eine Heizzentrale mit einer Holzfeuerungsanlage für alle zu versorgenden Gebäude. „Durch den Einsatz des Energieträgers Holz werden mit der neuen Heizzentrale der Umwelt jährlich rund 93 Tonnen CO2-Emissionen erspart“, so die Ministerin.

Puttrich wies darauf hin, dass Hessen ist mit einer Waldfläche von etwa 40 Prozent das am dichtesten bewaldete Bundesland ist. Holz sei Energie, die naturnah und ressourcenschonend gewonnen werden kann. „Durch die in der Regel ortsnahe Verfügbarkeit können die bei anderen Energieträgern notwendigen weiten Transportwege entfallen. Holz verbrennt zudem CO2-neutral und bewirkt daher im Gegensatz zu fossilen Energieträgern keine negativen Veränderungen des Weltklimas“, so die Ministerin weiter. Seine Nutzung stärke auch die regionalen Wirtschaftskreisläufe, denn die Verwendung von Holz erhöhe die Wertschöpfung in der Land- und Forstwirtschaft und bei den meist mittelständischen Verarbeitungs- und Handwerksbetrieben. „Die Nutzung von Holz erhält und schafft neue Arbeitsplätze. Vor allem die strukturschwachen ländlichen Regionen können hiervon profitieren“, sagte Puttrich abschließend.

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