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Bundesweiter Tag der Organspende am 4. Juni

Laubach | Bundesgesundheitsminister Dr. Philipp Rösler hat ihn, der Fernsehmoderator Reinhold Beckmann, der Sänger und Musiker Peter Maffay, der Kabarettist Dr. Eckart von Hirschhausen und viele andere – sie alle haben sich entschieden: Für ein „Ja“ auf dem Organspendeausweis. Drei Viertel der Deutschen hingegen haben noch keine Entscheidung getroffen und überlassen dies im Ernstfall ihren Angehörigen. Der erste Samstag im Juni ist seit 29 Jahren der Organspende gewidmet. Er ist ein wichtiger Anlass, um unter dem Motto „Richtig. Wichtig. Lebenswichtig.“ das Thema Organspende verstärkt in das öffentliche Bewusstsein zu rücken und die Menschen aufzuklären.
An diesem Samstag werden auch in Gießen (Seltersweg) und Schotten (Parkstraße) Informationsmaterialien verteilt, Fragen beantwortet und viele Gespräche geführt. Es geht um Aufklärung, aber auch um gesellschaftliche Werte wie Solidarität und Nächstenliebe – und es geht vor allem um das Schicksal der 12.000 schwer kranken Patienten, die nach wie vor auf eine lebensrettende Organspende warten.
Der Laubacher Hans-Joachim Lauth (55) zum Beispiel lebt seit über 17 Jahren
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mit der Niere eines Verstorbenen, die ihn nach sechs quälenden Jahren von der Dialyse (künstliche Blutwäsche) befreite. Ein neues Leben begann für ihn, als die Nachricht aus Köln damals eintraf, dass eine passende Niere gefunden sei. „Ich bin noch heute jeden Tag ,meinem‘ Spender beziehungsweise seinen Angehörigen dankbar, dass sie die Einwilligung zur Entnahme gegeben haben!“ Auch aus dieser Dankbarkeit heraus engagiert er sich im Vorstand der mittelhessischen Selbsthilfevereinigung der Dialysepatienten und Transplantierten. Hilfe geben zur Selbsthilfe ist ein Ziel dieses Vereins, der in unserem Raum fast 600 Mitglieder hat, wovon gut die Hälfte betroffene Patienten sind.
Mehr als 100.000 Menschen konnte in den vergangenen 48 Jahren mit einer Transplantation geholfen werden. Trotzdem stirbt alle acht Stunden in Deutschland ein Mensch, weil es für ihn keine Organspende gibt. Der Tag der Organspende ist ein wichtiger Tag der Aufklärung und Information, der Solidarität und der Entscheidung. Jeder zweite Bundesbürger fühlt sich laut aktueller Umfrage der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung nicht genügend über Organspende informiert, um eine Entscheidung zu treffen – eine wichtige Entscheidung, die möglicherweise Leben rettet.

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