Bürgerreporter berichten aus: Laubach | Überall | Ort wählen...

Der Heeresmusikkorps 2 aus Kassel spielt in der evangelischen Stadtkirche zu Laubach

von Tina Mohram 17.12.2008605 mal gelesenkein Kommentar
Auch das Klarinettenquartett freute sich über den zahlreichen Applaus
Auch das Klarinettenquartett freute sich über den zahlreichen Applaus
Laubach | Für Liebhaber der sinfonischen Blasmusik fand am Dienstagabend in der evangelischen Stadtkirche zu Laubach ein Benefizkonzert des Kammerorchesters des Heeresmusikkorps 2 aus Kassel statt. Das Konzert wurde zu Gunsten der Freunde des Kreises der Stadtkirchenorgel und des Fördervereins Diakoniezentrum Laubacher Stift veranstaltet. Es ist ein wichtiges Bestreben des Heeresmusikkorps 2 aus Kassel mit ihrer modernen und showorientierten Blasmusik ein breites Publikum anzusprechen, wie Oberstleutnant Reinhard Kiauka betonte. Dabei verfügt das Heeresmusikkorps 2 über eine lange Tradition: Es wurde 1956 in der Aufstellungsphase der Bundeswehr gegründet und tritt gerade auf Benefizveranstaltungen immer wieder gern mit einem breiten Spartenprogramm auf, so dass der Geschmack eines jeden Zuhörers getroffen werden kann.
Auch beim Kammerkonzert in Laubach, das von Hauptfeldwebel Andreas Alschiger moderiert wurde, kamen die Besucher in den Genuss des breit gefächerten Repertoires des ausgewählten Ensembles. Das Programm bestand aus zwei Teilen, wobei der erste sich verstärkt der Interpretation bekannter klassischer Titel
Mehr über...
Heeresmusikkorps 2 Kassel (1)evanglische Stadtkirche Laubach (1)
aus den verschiedensten Epochen widmete und der zweite Teil eher auf die besinnliche Weihnachtszeit abgestimmt war. Dabei konnten die Zuhörer die Vielschichtigkeit der Blasinstrumente erleben und hörten interessante Interpretationen, zum Beispiel „Nessun dorma“ aus Puccinis „Turandot“. Aber auch militärische Klänge durften bei diesem Konzert nicht fehlen: Das Blechbläsersextett spielte in dem Stück „The War Between The States“ von Howard Cable melodisch den Amerikanischen Bürgerkrieg nach, indem Melodien des Südens gegen die des Nordens in einem kampfesähnlichen Zusammenspiel dargeboten wurden. Ein Höhepunkt des ersten Teiles war die eigens für diesen Abend komponierte „Weihnachtsfantasie“ von Rainer Hartl. Die „Saxolution“ mit der der zweite Teil des Abends begann, brillierte in ihrer Vielschichtigkeit. So konnten die Zuschauer sich ebenso an dem bekannten Lied „Fly me to the moon“ wie auch an Teilen von Kurt Weills „ Dreigroschenoper“ erfreuen. Der Abend endete besinnlich mit dem Weihnachtklassiker „Tochter Zion“.
Das Kammerkonzert in der Stadtkirche Laubach war ein gutes Beispiel dafür, dass militärische Blasmusik nicht immer bedeuten muss, dass der „Radetzkymarsch“ gespielt wird. Auch diese besondere Art der Musik muss anderen Musikrichtungen an Vielseitigkeit in nichts nachstehen.

Auch das Klarinettenquartett freute sich über den zahlreichen Applaus
Auch das... 
Rainer Hartls "Weihnachsliederfantasie" war eine Weltpremiere in der evanglischen Stadtkirch zu Laubach
Rainer Hartls... 
Das Blechbläsersextett eröffnete den Abend mit Joseph Haydns "Ungarischem Rondo"
Das Blechbläsersextett... 

Kommentare zum Beitrag

Leider gibt es noch keine Kommentare zu diesem Artikel.
Schreiben Sie doch den ersten!

Hallo Lieber Leser
freut mich, dass Sie meinen Artikel lesen. Sind Sie schon Bürgerreporter der Gießener Zeitung?
Auf www.giessener-zeitung.de kann jeder aus seinem Ort berichten. Lokaler geht's nicht!

Mitmachen ist ganz einfach und alles ist kostenlos: Gleich registrieren und los geht's!

Herzlichst, Ihr(e) Tina Mohr

von:  Tina Mohr

offline
Interessensgebiet: Pohlheim
143
Nachricht senden
Aktuellste Beiträge des Autors:
An diesem Stand gab es ungarische Spezialitäten
Der Pohlheimer Gewerbeverein präsentiert sich beim 16. Fuchsmarkt
Anlässlich seines 25-jährigen Bestehens hat der Pohlheimer...
Die Marionetten bestachen durch ihre farbenfrohe Gestaltung
Das Steinauer Marionettentheater "Die Holzköppe" spielen in Laubach
Einen besonderen Leckerbissen bekamen die ganz kleinen Besucher des...

Dieser Beitrag als Banner

Um diesen Beitrag als Banner auf deine eigene Homepage einzubinden, kopiere einfach folgenden Link und füge diesen Code in deiner Homepage ein.
Link:
Übrigens: unter "Meine Seite" findest du auch einen Banner zum Einbinden der letzten Beiträge, die du selbst verfasst hast.