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Generalversammlung der FFW Wetterfeld

Die zu 50-jähriger Mitgliedschaft geehrten Friedel Hausmann und Ingo Schmittmann
Die zu 50-jähriger Mitgliedschaft geehrten Friedel Hausmann und Ingo Schmittmann
Laubach | Am 26.3.2011 fand die Generalversammlung der FFW Wetterfeld in der Gaststätte Hessenbrückenhammer statt. Der erste Vorsitzende und Wehrführer Timo Münch begrüßte zunächst den Bürgermeister Peter Klug, den Stadtbrandinspektor Michael Sussmann, den Ortsvorsteher Manfred Luckert sowie alle anwesenden Mitglieder.
Nach einer Gedenkminute verlas er seinen Bericht über das vergangene Jahr, wo er u. a. das defekte Getriebe des Einsatzfahrzeuges (Baujahr 1988) ansprach, das für 4.300 Euro repariert werden mußte. Er wies darauf hin, daß dieses Fahrzeug gerade so über den TÜV gekommen ist und das in zwei Jahren wohl nicht mehr schaffe. Laut des Bedarfs- und Entwicklungsplan würde die Wehr in 2013 ein neues Fahrzeug bekommen. Er bedankte sich hier nochmals bei den Anwohnern des Rodweges, wo das BobbyCar-Rennen stattfand und auch in diesem Jahr am 2.6.2011 wieder stattfinden wird. Das Sonnenwendfeuer wird aus wirtschaftlichen Gründen nur noch alle zwei Jahre stattfinden und der Bayrische Frühschoppen eventuell durch eine neue Veranstaltung ersetzt. Im Kindergarten Wetterfeld wurde eine Brandschutzerziehungseinheit mit dem eigens dafür zusammengestellten Anhänger des Landkreis Gießen ausgerichtet. Zuletzt bedankte sich der erste Vorsitzende und Wehrführer bei allen aktiven und passiven Mitgliedern, Freunden und Gönnern der Wehr.

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Die Jugendfeuerwehr sammelte im Januar mit Hilfe der Aktiven die Weihnachtsbäume ein, erlangte bei der Nachtwanderung in Gonterskirchen den zweiten Platz. Ebenfalls den zweiten Platz erreichte die Jugendabteilung beim Stadtpokal in Röthges.

Die Kassenprüfer bescheinigten dem Rechner Christian Meerbott eine ordnungsgemäße Kassenführung und beantragten die Entlastung des Vorstandes.

Die Wahl zum zweiten Vorsitzenden führte Bürgermeister Peter Klug als Wahlleiter durch. Vorgeschlagen wurde Karsten Jünger, der auch mit 17 Ja-Stimmen und 4 Enthaltungen gewählt wurde.

Die Grußworte des Bürgermeisters wiesen darauf hin, daß es seit September im Magistrat mit dem Thema Feuerwehr ruhiger geworden sei. Die Wetterfelder Wehr hat in Sachen Jugendarbeit mit der Brandschutzerziehung viel gemacht, bedankt sich für die Arbeit der aktiven und der passiven Mitglieder und wünscht alles Gute.

Der Stadtbrandinspektor machte deutlich, daß die Wehren auch einen wertvollen Beitrag zum kulturellen Leben leisten. In Bezug auf die Vorschläge
Die beförderten Karsten Jünger, Kerstin Münch, Dominik Steidel, Dominik Bozdech, Stefan Lenz, Simon Schmadel, Sebastian Hofmann, Marcel Straube. Eingerahmt von Michael Sussmann und Manfred Luckert (links), von Peter Klug und Timo Münch (rechts)
Die beförderten Karsten Jünger, Kerstin Münch, Dominik Steidel, Dominik Bozdech, Stefan Lenz, Simon Schmadel, Sebastian Hofmann, Marcel Straube. Eingerahmt von Michael Sussmann und Manfred Luckert (links), von Peter Klug und Timo Münch (rechts)
der Politiker für eine Zusammenlegung von Wehren an einem zentralen Standort würde dieses kulturelle Leben, die Jugendarbeit und Brandschutzerziehung zerfallen. Mit 9 Mitgliedern sieht er die Wetterfelder Jugendabteilung als Hoffnungsträger, in vielen anderen Wehren sind nicht so viele Jugendliche dabei. Er hätte zudem für das Einsatzfahrzeug eine andere Lösung gefunden.

Der Ortsvorsteher bat die Wehren, nicht immer das Neueste und das Beste zu fordern, die Wehren sollen zurückstecken, damit die städtischen Haushalte entlastet werden.

Nach diesen Worten des Ortsvorstehers entbrannte eine heiße Diskussion. Peter Klug und Michael Sussamnn wiesen darauf hin, daß die Wehren nicht das Dollste verlangen, sondern den Standard benötigen, der vom Städte- und Gemeindeverbund sowie dem Kreisfeuerwehrverband vorgegeben wird. Der Brandschutz muß sichergestellt sein, das ist Aufgabe der Stadt. Die Wetterfelder Wehr verfüge mit Ihrem Fahrzeug über die kleinste taktische Einheit. Mit kleineren Werkzeugen ist u. U. die Hilfsfrist nicht einzuhalten, man kann im Ernstfall ev. jemandem nicht mehr helfen bzw. komme zu spät.
Manfred Luckert ist der Ansicht, daß der Standard diesbezüglich angehoben wurde, diesem Standpunkt stimmt Michael Sussmann nicht zu. Peter Klug sprach in diesem Zusammenhang auch noch die Haftungsfrage an. Sollte etwas passieren müsse die Stadt haften.
Zum Abschluß der Diskussion hob Michael Sussmann hervor, daß weder er noch sein Vorgänger je überzogen gewünscht haben, es wurde immer das gesetzlich Notwendige gefordert und das ist der niedrigste Standard.

Für 25 Jahre Mitgliedschaft wurden Wolfgang Sigmund, Manfred Schlee und Markus Hofmann geehrt, für 50 Jahre Ingo Schmittmann und Friedel Hausmann. Von den fünf zu ehrenden Mitgliedern waren leider nur Ingo Schmittmann und Friedel Hausmann anwesend.
Zum Feuerwehrmannanwärter wurden Dominik Bozdech, Karsten Jünger, Stefan Lenz, Kerstin Münch, Simon Schmadel und Dominik Steidel befördert, zum Oberfeuerwehrmann Sebastian Hofmann und Marcel Straube.

Unter dem Tagesordnungspunkt Sonstiges wurde bekannt gegeben, daß Karsten Jünger auf der Aktivensitzung unmittelbar vor der Generalversammlung zum stellvertretenden Wehrführer gewählt wurde. Der erste Vorsitzende schlug vor den Mitgliedsbeitrag von 7,50 Euro auf 8,50 Euro zu erhöhen. Aus dem Publikum kam die Anfrage, warum man nicht auf 10 Euro erhöhe, das wäre noch nicht mal ein Euro im Monat. Dieser Vorschlag wurde einstimmig beschlossen. Karlheinz Henkel möchte die Wehr mit den Nachbarn im Rodweg beim nächsten BobbyCar-Rennen unterstützen.
Timo Münch lud die Mitglieder und Gäste ein nach der Sitzung noch zu bleiben, zwei Getränke und ein Essen werden von der Vereinskasse übernommen und beschloss damit die Sitzung.

Die zu 50-jähriger Mitgliedschaft geehrten Friedel Hausmann und Ingo Schmittmann
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Die beförderten Karsten Jünger, Kerstin Münch, Dominik Steidel, Dominik Bozdech, Stefan Lenz, Simon Schmadel, Sebastian Hofmann, Marcel Straube. Eingerahmt von Michael Sussmann und Manfred Luckert (links), von Peter Klug und Timo Münch (rechts)
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von:  Katrin Happel

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Katrin Happel
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