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Laubacher ai-Gruppe erinnert an 60. Jahrestag der Erklärung der Menschenrechte

Laubach | Die Laubacher ai-Gruppe macht am Freitag, 12. Dezember von 10 bis 13 Uhr mit einem Informationsstand auf dem Laubacher Marktplatz auf den 60. Jahrestag der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte aufmerksam. Sie wurde 1948 von den Vereinten Nationen unter dem Eindruck der Schrecken des Zweiten Weltkrieges und des Holocausts verabschiedet. Die 30 Artikel der Erklärung bilden ein fabelhaftes Dokument, in dem Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit, die Utopie für eine schöne Welt ohne Kriege, Gewalt und Hunger entworfen wird.
Am 10. Dezember, dem Internationalen Tag der Menschenrechte, wird weltweit für die strikte Einhaltung der Charta plädiert, die zwar Fortschritte gebracht hat, aber immer noch in vielen Ländern - auch bei uns – nicht hinreichend beachtet wird.
Die ai-Gruppe konnte einen erfreulichen Erfolg mitteilen. Die zuletzt von der Laubacher Gruppe betreute Menschenrechtsaktivistin Bilkis Bano aus Indien erreichte ihr langjähriges Ziel, die für die gewalttätigen Ausschreitungen, Morde und Vergewaltigungen in Gujarat 2002 Verantwortlichen endlich zur Rechenschaft zu ziehen. Bilkis Bano war am 3.3.
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2002 gerade 19 Jahre alt, als 14 Mitglieder ihrer Familie getötet und sie selbst vergewaltigt wurde. Der Vorfall war 2003 vom örtlichen Gericht in Gujarat zu den Akten gelegt worden, da der Polizei zufolge die Täter nicht ermittelt werden konnten, obwohl Bilkis Bano deren Namen hatte nennen können. Das Gericht in Bombay , an das der Fall vom indischen höchsten Gericht, dem Supreme Court, übergeben worden war, hat elf Angeklagte für schuldig befunden und zu lebenslanger Haft verurteilt und einen Subinspektor der Polizei zu zwei Jahren Haft verurteilt, der für die Verfälschung von Bilkis’ Aussage verantwortlich ist.. Sie selbst führt ihren Erfolg auf die internationale Unterstützung durch Amnesty International zurück.
Jetzt wurde der Laubacher Gruppe von Amnesty International ein neuer Fall zugewiesen: Der Arzt und Menschenrechtsverteidiger Dr. Binayak Sen aus Indien. Ihm wird eine angebliche Verbindung zu einer bewaffneten linken Gruppe vorgeworfen. Amnesty International geht davon aus, dass die Anklagen gegen ihn politisch motiviert sind und darauf abzielen, ihn als Menschenrechtsverteidiger zum Schweigen zu bringen. Mit Appellen und Petitionen setzt sich die Gruppe für ihn ein.

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