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Hundesteuererhöhung der Stadt Laubach

Laubach | Jetzt hat es die Stadt Laubach doch tatsächlich wahr gemacht und ich hatte noch angenommen, die Ergebnisse der Sitzung vom 16.12.2010 seien ein vorgezogener Aprilscherz 2011, was die Erhöhung der Hundesteuer und Grundsteuer ebenso wie Gebühren für Wasser und Abwasser betrifft (ca. 15%). Die Einnahme der Grundsteuer steht ja schon länger auf dem Prüfstand und wird von den Bürgern kritisiert, auch die Gerichte damit beschäftigt, ob es überhaupt rechtens ist.
100 % mehr muß nun der Bürger bezahlen für den Zweithund und 20 % mehr für die Grundsteuer. Mir liegt die Vermutung nahe, daß sich die Stadt Laubach auf Kosten der Bürger sanieren möchte. Ein Minister hat vor Jahren mal auf die Frage, wozu die Hundesteuer diene, wortwörtlich geantwortet, das sei eine Willkürsteuer, sonst nichts.
Einen Vorschlag meinerseits, von der Hundesteuer doch die Tierheime finanziell viel stärker zu unterstützen. Dann könnte ich auch damit leben, Hundesteuer zu zahlen. Das machte Sinn. Wirklich Sinn. Aber nicht die maroden Haushaltslöcher zu stopfen.
Ist es überhaupt rechtlich erlaubt, die Kosten um 100% zu erhöhen?
Warum bitte
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Politik (334)Haushaltslöcher (1)
schön, werden nicht auch endlich die Pferdebesitzer zur Kasse gebeten? Wir Hundebesitzer sind dazu angehalten, gleich die Häufchen aufzusammeln, was ich auch vollkommen in Ordnung finde. Allerdings sollten dann auch für die verlangte Hundesteuer überall Beutelspender aufgestellt werden samt der dazugehörigen Mülleimer. Was leider nicht immer der Fall ist. Und dazu wird der Hundebesitzer gleich zur Kasse gebeten, sollte man es mal „vergessen“ haben, die Tüte zu benutzen.
Die Pferdebesitzer können die „Pferdeäpfelchen“ aber liegen lassen, wo es ihnen beliebt. Es gehört zur sportlichen Betätigung, wenn man sich als Spaziergänger auf den geteerten Wegen durch diese „Pferdeäpfelchen“ einen Weg bahnen muß. Selbst nun auf einen geteerten Verbindungsweg zweier bewohnten Straßen hier um die Ecke Am Preßberg und Eisenbergsstr.), wo Kinder spielen, findet man mittlerweile regelmäßig Pferdekot.
Ich habe nichts gegen Pferde und ihre Besitzer, im Gegenteil – ich mag diese edlen Tiere sehr. Doch ich bin einfach gegen die Diskriminierung der Hundebesitzer und die Ungerechtigkeit, daß immer die Hundebesitzer zum Sanieren von leeren Haushaltskassen herhalten müssen.
Pferdesteuer hat es übrigens auch schon mal 1784 gegeben. Ebenso wohl mal die Katzensteuer (1894 wurde eine Katzensteuer eingeführt. Die erste Katze war frei, die zweite wurde mit einer Reichsmark und die dritte Katze mit drei Reichsmark besteuert.). (Google – Kuriose Steuern)

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von:  Ulrike Tauchmann

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Interessensgebiet: Laubach
Ulrike Tauchmann
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