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Einzige Perspektive für langzeitarbeitslose Jugendliche: Kreis will Umweltwerkstatt Laubach retten

Laubach | Die Solidarität zur Sicherung wichtiger sozialer Einrichtungen gehört angesichts der Streichung vieler Zuschüsse zur Tagesordnung. Die Grundschule Laubach, die Bürgermeister Peter Klug (Laubach) und Frank Ide (Grünberg), der Internationale Bund und hunderte von Bürgern auf Unterschriftenlisten haben sich in den letzten Wochen besonders dafür engagiert, die Umweltwerkstatt im alten Laubacher Bahnhof als Einrichtung für die Qualifikation von Langzeitarbeitslosen zu erhalten, nachdem das Land Hessen die Einstellung der Förderung zum 30. Juni 2011 mitgeteilt hatte.

Der Widerstand gegen die Streichungspläne aus Wiesbaden könnte sich gelohnt haben: Der Erste Kreisbeigeordnete und Sozialdezernent Dirk Oßwald hat der Umweltwerkstatt sowie Stadt und Schule jetzt schriftlich mitgeteilt, dass es berechtigte Hoffnung für den Erhalt der Umweltwerkstatt gibt und allen für ihr engagiertes Eintreten in den letzten Wochen gedankt.

Hintergrund ist, dass der Kreistag des Landkreises Gießen in seiner Sitzung am 13. Dezember im Rahmen eines Resolutionsantrages gegen die Kürzungen von Land und Bund in der Arbeitsmarktförderung beschlossen hat, Mittel aus dem für 2011 angekündigten Ausbildungsbudget für die hessischen Landkreise aus Wiesbaden ganz konkret zum Erhalt der Umweltwerkstatt zu verwenden.

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“Die Umweltwerkstatt in Laubach ist eine wichtige soziale Einrichtung im Ostkreis, die besonders jungen Menschen seit vielen Jahren eine Perspektive bietet. Ich freue mich, dass die Mitglieder des Kreistages die Notwendigkeit zur Erhaltung erkannt und zugestimmt haben, die ab 2011 geplanten Landesmittel des Ausbildungsbudgets für die Fortführung der Umweltwerkstatt vorzusehen“, betonte der Erste Kreisbeigeordnete und Sozialdezernent Dirk Oßwald.

Für 2011 hat das Land Hessen angekündigt, bisher selbst verausgabte Mittel zur Ausbildungsförderung junger Menschen den Landkreisen zur Verfügung zu stellen. Um wichtige bestehende Strukturen im Ostkreis zu erhalten, könnten Anteilte der Mittel aus Wiesbaden zum Erhalt der Umweltwerkstatt beitragen. „Die Rahmenbedingungen für die Verwendung des Ausbildungsbudgets sind allerdings noch nicht abschließend und konkret bekannt. Wir müssen die Verwendungsrichtlinien abwarten, um dann möglichst schnell Schritte zur Unterstützung einzuleiten“, erklärte Simone Hackemann, im Fachbereich Jugend und Soziales in der Gießener Kreisverwaltung für Arbeitsmark- und Beschäftigungsförderung zuständig, abschließend.

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