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Museum Fridericianum renoviert

Beim Ortstermin: (V.l.) Stadtrat Kurt Knoll, Elisabeth Rößler (HAK), Andreas Eisenfeller, Stadtrat Hans-Werner Lindner, Bettina Kempf (Bauamt), Architekt Josef-Michael Ruhl, Laubachs Bürgermeister Peter Klug und Kurt Stein (1. Vorsitzender HAK).
Beim Ortstermin: (V.l.) Stadtrat Kurt Knoll, Elisabeth Rößler (HAK), Andreas Eisenfeller, Stadtrat Hans-Werner Lindner, Bettina Kempf (Bauamt), Architekt Josef-Michael Ruhl, Laubachs Bürgermeister Peter Klug und Kurt Stein (1. Vorsitzender HAK).
Laubach | „Mit dem Verputz, der jetzt aufgetragen wird, kommt das Museum Fridericianum wieder in seine ursprüngliche Form“, sagte Laubachs Bürgermeister anlässlich eines Ortstermins am Museum Fridericianum, das derzeit eingerüstet ist und das eine neue – alte – Fassade erhält. „Uns ist klar, dass es für viele Laubacher nicht einfach ist, das Museum verputzt und ohne Sichtfachwerk zu sehen. Das ist aber der originale Zustand, in dem sich das Haus mehr als 230 Jahre befand – und der jetzt wieder hergestellt wird“, so Klug.
Gemeinsam mit dem Architekten Josef-Michael Ruhl, den Stadträten Kurt Knoll und Hans-Peter Lindner, Bettina Kempf vom städtischen Bauamt sowie Andreas Eisenfeller von der ausführenden Baufirma und den Vorstandsvertretern des Heimatkundlichen Arbeitskreises (HAK), Kurt Stein und Elisabeth Rößler stellten sie Baumaßnahme vor.
Auch Architekt Ruhl wies auf den Umstand hin, dass das Fachwerk schon von der Konstruktion nicht dafür gedacht gewesen sei, offen zu liegen. „Die Holzbalken sind so grob gearbeitet, an manchen Stellen sind sichtbare Nägel eingeschlagen: Offensichtlich war das Fachwerk nie dafür vorgesehen,
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offen zu liegen, sondern dafür, dass ein Putz darüber kommt“. Im Jahr 1982 war das Fachwerk freigelegt worden – und damit die Außenansicht stark verändert worden. „Mit der neuen Fassade kommen die Dachgauben, die Gesimse, vor allem aber die symmetrische Anordnung des gesamten Baus viel deutlicher zur Geltung“, ist sich der Architekt sicher. Nicht zuletzt wird im Zuge der Baumaßnahme eine vier Zentimeter starke Holzfaserdämmung aufgebracht, die die Wärmeregulation in dem Gebäude deutlich verbessert. Kurt Stein, Vorsitzender des heimatkundlichen Arbeitskreises, wies darauf hin, dass das Fridericianum eben nicht durchgängig beheizt wurde, sondern im Winter mehrere Monate kalt blieb. Dadurch bildete sich Feuchtigkeit im Mauerwerk, die schließlich die Holzbalken schädigte. Deren Sanierung durch einen Fachbetrieb nimmt derzeit einen Großteil der Arbeiten ein. „Das wird sich jetzt deutlich bessern, weil das Gebäude insgesamt wärmer werden wird“, zeigte sich der Architekt sicher.
Insgesamt sind für die Baumaßnahme rund 100.000 Euro aus Mitteln des Sonderinvestitionsprogramms vorgesehen.

Beim Ortstermin: (V.l.) Stadtrat Kurt Knoll, Elisabeth Rößler (HAK), Andreas Eisenfeller, Stadtrat Hans-Werner Lindner, Bettina Kempf (Bauamt), Architekt Josef-Michael Ruhl, Laubachs Bürgermeister Peter Klug und Kurt Stein (1. Vorsitzender HAK).
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Einige Balken des Fachwerkhauses mussten ersetzt werden – Feuchtigkeit hatte die tragenden Elemente verfaulen lassen. Ein Schreinerfachbetrieb saniert derzeit die Fassade des Museum Fridericianum.
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