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Der Hund als Hetzer des Wildes - Hundeführerschein statt Leinenzwang

Laubach | Zweifelsfrei kann der Jagdtrieb einsetzen, wenn der Hund das Wild eher sichtet als sein Herr, der dies verhindern kann. Ein jeder Besitzer weiß in der Regel, ob sein Hund dem Wild nachjagt bzw. hetzt - dann gehören diese Hunde an die Leine.
Aber wenn der Hund in die Richtung des Wildes läuft und nach Rufen zurückkommt, dann kann man vom Hetzen nicht sprechen.
Aber was ist denn gerade das Hetzen?
Jagen bis der Hund das Wild erwischt, umreißt und dann zerfleischt.
Aus den Verwaltungsvorschriften zum Landeshundegesetz zu § 3 Abs. 3 Satz 1 Nr. 6
(unkontrolliert hetzende, beißende oder reißende Hunde) geht hervor:
„Hetzen“ im Sinne dieser Bestimmung ist gegeben, wenn ein Hund darin genannte Tiere nachhaltig, d.h. intensiv, zielstrebig und andauernd verfolgt. Ein Indiz dafür ist das Ausstoßen von Hetzlauten. Arteigenes Nachlaufen von Hunden ist kein Hetzen in diesem Sinne. „Unkontrolliert“ bezieht sich sowohl auf „Hetzen“ als auch auf „Reißen“.
Unkontrolliertes Verhalten eines Hundes liegt vor, wenn der Halter/In oder die Aufsichtsperson nicht in der Lager war, den Hund am Hetzen oder Reißen zu hindern.
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Auf öffentlichen Spielplätzen oder in Einrichtungen ist das mit der Leine selbstverständlich, aber ansonsten muss Hund auch Hund bleiben.
Jeder Hund freut sich, wenn er im Freien ohne Leine toben, spielen und schnüffeln kann. Dazu gehört wiederum, dass man den Kot des Hundes entfernt, z.B. wenn man in speziellen Plastiktüten den Hundekot mitnimmt und dann in die Tonne entsorgt!
Dies machen nicht viele Menschen.
Aber vielleicht treten diese Menschen beim Spazierengehen ja auch einmal in den eigenen Hundekot!

Hunde sind für manche Menschen viel mehr als ein Hund!
Ein treuer Begleiter durchs Leben. Ehrlicher wie ein Hund ist wohl kaum ein Mensch.

Es wird immer wieder Hunde geben – nur was viel relevanter wäre – und worüber man sich Gedanken machen müsste - wäre der Hundeführerschein.
Menschen müssen lernen wie man mit Hunden umgeht, und nicht durch Fehlverhalten einen Hund heranziehen, den man so nicht haben wollte.
Ältere Menschen, die sich selber kaum fortbewegen können – dürften keine Hundewelpen bekommen. (evtl. ältere Hunde)
Auch berufstätige Ehepaare, die über 5 Stunden von zu Hause weg sind, dürfen keine Hunde haben.
Nicht jeder Züchter dürfte züchten, die Tierheime sind voll von Hunden.

Grundsätzlich sollte man nur denjenigen das Halten gestatten, die nach Schulung und Prüfung auch die Fähigkeit dazu haben.
Aber dieser Leinenzwang, der jetzt in aller Munde ist, ist total überzogen und nicht gerechtfertigt.

Es ist immer so, da gibt es einen Vorfall und alle anderen werden dann zur Rechenschaft gezogen.

Dies sind unsere Probleme – nicht die Leinenpflicht!

Und noch was:
Jeder Hundebesitzer muss Steuern bezahlen – der zweite Hund kostet das Doppelte und der Kot wird auch entsorgt. Aber wie ist dies denn bei Pferden?
Ein Pferd ist auch ein Hobbytier – da gibt es keine Steuern und die Pferdeäpfel liegen auch überall rum!



Sieglinde Römer, Laubach

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von:  Sieglinde Römer

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Interessensgebiet: Grünberg
Sieglinde Römer
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