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Erstes hessisches LIFE-Natur-Projekt „Wetterauer Hutungen“ in Ruppertsburg gestartet – Naturschützer entbuschen am Lohhügel

Bürgermeister Peter Klug, Schäfer Othmar Wirth und Naturschützer besichtigen die LIFE-Entbuschungsmaßnahmen am Lohhügel bei Ruppertsburg.
Bürgermeister Peter Klug, Schäfer Othmar Wirth und Naturschützer besichtigen die LIFE-Entbuschungsmaßnahmen am Lohhügel bei Ruppertsburg.
Laubach | Am 1. Januar ist das erste LIFE-Naturschutz-Projekt Hessens zum Erhalt der Hutungen der Wetterauer Trockeninsel gestartet. In den ersten Märzwochen hat die Umsetzung der ersten Pilotmaßnahmen begonnen. Im Rahmen eines Ortstermins begutachtete auch der Laubacher Bürgermeister Peter Klug die durchgeführten Entbuschungen im Naturschutzgebiet „Lohhügel bei Ruppertsburg“.
Das Naturschutzprogamm LIFE ist das Förderinstrument der Europäischen Union zum Erhalt von europäischen Naturschutzgebieten, die in Fachkreisen Fauna-Flora-Habitat- (FFH-)Gebiete genannt werden. Von 2010 bis 2014 wird aus diesem Programm erstmalig in Hessen ein Naturschutzprojekt finanziert. Träger des Projektes ist das Land, Partner sind die Städte Hungen und Nidda und der Wetteraukreis.
Ziel des Projektes „Wetterauer Hutungen“ ist es, die Magerrasen der Region im südlichen Landkreis Gießen und im Wetteraukreis zu erhalten und wiederherzustellen. Die Magerrasenflächen zeichnen sich durch eine hohe Vielfalt an Pflanzen- und Tierarten aus und beherbergen zahlreiche Arten der Roten Liste. Die überwiegend schafbeweideten Lebensräume sind vor allem durch Verbuschung mit Gehölzen wie Schlehe und Brombeere bedroht.
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Am Ruppertsburger Lohhügel wurde daher von einem regionalen Landschaftspflegeunternehmen ein Zugang für die Schafherde zum Naturschutzgebiet freigestellt, damit die Tiere wieder einfacher auf die Fläche ziehen können. Gleichzeitig führten Ehrenamtliche unter Federführung des NABU Laubach zahlreiche Entbuschungs- und Entkusselungsmaßnahmen auf der Fläche durch, um die Beweidungsfähigkeit der Fläche zu verbessern und die Verschattung der Magerrasen zu verhindern. „Schöne Magerrasenflächen mit seltenen Pflanzenarten wie der Heide- und der Karthäusernelke werden so im Gebiet erhalten“ betonen Eric Fischer und Horst Wagner, die für den NABU Laubach an der Ortsbegehung teilnahmen.
„Die Beteiligung des Ehrenamtes im Projekt ist uns ein großes Anliegen“ stellt Jutta Katz klar, die als Projektmanagerin im Hessischen Umweltministerium das LIFE-Projekt betreut. Auch Bürgermeister Peter Klug ist vom Sinn der Maßnahmen überzeugt und zeigt sich hocherfreut, dass jetzt auch EU-Mittel für die Entwicklung von Natur und Landschaft in Laubach eingesetzt werden können.

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