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Abschluss der Baumaßnahmen zur Abwasserableitung

(V.l.) Erhard Hessler (Planungsbüro), Norbert Walter (Fa. Böning), Laubachs Stadtverordnetenvorsteher Alfred Schäfer, Bürgermeister Claus Spandau und Martin Bouda vom städtischen Bauamt.
(V.l.) Erhard Hessler (Planungsbüro), Norbert Walter (Fa. Böning), Laubachs Stadtverordnetenvorsteher Alfred Schäfer, Bürgermeister Claus Spandau und Martin Bouda vom städtischen Bauamt.
Laubach | Am Donnerstag stellten die Stadt Laubach gemeinsam mit den ausführenden Firmen und dem Planungsbüro den Abschluss der Baumaßnahmen zur Abwasserableitung im „Musikerviertel“ vor. Laubachs Bürgermeister Claus Spandau zeigte sich zufrieden, die „umfangreiche und lang andauernde Maßnahme“ abschließen zu können und erläuterte, dass bei starkem Regen die dortigen Kanäle nicht mehr ausreichten und es zu Rückstauproblemen kam. „Mit der jetzigen Abwasserableitung schaffen wir eine deutliche Verbesserung gerade bei starken Regenfällen“, so Bürgermeister Claus Spandau, der auch lobend hervorhob, dass hier „natürliche Gräben statt Beton“ Verwendung fanden.
Teilbereiche des Gebietes Ramsberg/Am rothen Stahl und die umliegenden Feldflächen mit einer Fläche von rund 24 Hektar wurden bislang über das normale Kanalsystem abgeleitet. Das führte zu längeren Einstauzeiten und schließlich zu erhöhten Kanalablagerungen, überlastete das Kanalnetz und führte über eine schlechtere Reinigungsleistung der Kläranlage auch zu höheren Betriebskosten und einer höheren Wasserabgabe. Durch den Bau von Wegseitengräben am östlichen Ortsrand mit
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entsprechenden Durchlässen, Wiederherstellung des ehemaligen Grabens durch das Musikerviertel und Bau eines Ableitungssystems aus offenen Gräben und Rohrleitungen in den Inselteich wird das Kanalnetz entlastet. Im Rahmen der Baumaßnahme wurde auch der gesamte Bereich des Inselteichs neu geordnet und strukturiert sowie ein neuer Überlauf eingebaut.
Die Maßnahme wurde erst im Herbst vergangenen Jahres begonnen und vor kurzem fertig gestellt. Von den rund 300.000,- Euro Gesamtkosten trug das Land Hessen rund 110.000,- Euro, die Stadt Laubach den Rest.
Bauamtsleiter Martin Bouda teilte zudem mit, dass man durch den Verzicht auf ein geplantes Absatzbecken rund 100.000,- Euro habe einsparen können. Erhard Hessler vom Planungsbüro Zick & Hessler lobte die Bauausführung der Firma Böning, die eine „landschaftsangepasste Lösung“ bedeute. Die Abwasserableitung sei „kreativ in die gegebenen Verhältnisse“ eingefügt worden und bedeute eine „wesentliche Verbesserung im Fall des Überstaus“, meinte auch Stadtverordnetenvorsteher Alfred Schäfer. Die Verzögerungen in der Bauausführungen seien wegen der Verlegung eines Steuerkabels der Telekom und zahlreicher Kabelkreuzungen im oberen Bereich zustande gekommen, zudem konnte man im Schlosspark kein schweres Gerät einsetzen, um gravierende Flurschäden zu vermeiden.
Auch die Dimension eines Grabens am Fußweg zum Kinderspielplatz in der Gombach sei angepasst an die zu erwartenden starken Regenfälle – da diese teilweise das drei- bis vierfache Volumen wie normal bedeuten, sei eben auch der Graben entsprechend dimensioniert worden.

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