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Feuerwehr bittet um Spenden für Kommandowagen

Laubach | Jetzt hilft sich die Feuerwehr selbst. Mit einem Sponsoring wollen die Brandschützer die notwendige Ersatzbeschaffung des fehlenden Kommandowagens bewerkstelligen. Wie Günther Semmler, der 1. Vorsitzende des Kernstadt-Feuerwehrverein berichtet, ist es gelungen, einen Gönner zu finden, der den Laubacher Brandschützern ein Testfahrzeug befristet auf 3 Monate kostenlos zur Verfügung stellt mit der Option, dieses nach der Frist auch zu erwerben. Die Restkosten des viereinhalb Jahre alten, komplett ausgerüsteten Fahrzeuges betragen rd. 8.000,00 Euro.
In der letzten Zeit haben sich einige Bürger bei der Feuerwehr gemeldet und gefragt, wie sie in der Sache weiter helfen können. Darunter auch der Spender, der anonym bleiben möchte, weil er nicht in den politischen Streit zwischen Handlungsgemeinschaft aus SPD + CDU und den anderen Fraktionen des Stadtparlamentes hineingezogen werden möchte. Die seinerzeit von der Feuerwehr vorgebrachten Argumente für den Kommandowagen haben ihn überzeugt und deswegen hat er die kostenlose Leihgabe – befristet auf drei Monate – angeboten. Das hat die Verantwortlichen der Feuerwehr ermutigt,
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eine Sponsoring-Aktion zu starten: „Wenn 100 Personen in der Großgemeinde Laubach jeweils einen Betrag von 80,00 Euro spenden, dann haben wir die Kaufsumme zusammen“, so Vorsitzender Semmler weiter und ergänzt, dass auch jeder andere Betrag, ob niedriger oder auch höher, dankend entgegen genommen wird. „Da vom Einsatz dieses Fahrzeuges die Bürger aller Stadtteile profitieren, in dem eine schnelle und professionelle Einsatzleitung durch den Stadtbrandinspektor oder seinen Stellvertreter hergestellt werden kann“, so der stellvertretende SBI Ulrich Lutz (Gonterskirchen), erhoffen sich die Brandschützer Spendeneingänge aus der gesamten Großgemeinde, die auf Wunsch anonym behandelt werden.
Im vergangenen Herbst hatte der Wehrführerausschuss der Stadt Laubach, d.h. die Führungskräfte aller Laubacher Stadtteile, über die Ersatzbeschaffung beraten und mit Zustimmung einstimmig befunden, dass es in Notfällen für die Bevölkerung der Großgemeinde von deutlichem Vorteil ist, wenn für den Leiter der Feuerwehren ein Kommandofahrzeug für die Erfüllung der vielfältigen Aufgaben zur Verfügung steht. Durch den Ablauf der Leasingzeit des alten Fahrzeuges im Dezember wurde eine Ersatzbeschaffung notwendig. Mit dem Hinweis auf die akute Finanznot der Stadt Laubach strich die Handlungsgemeinschaft die Mittel für die Ersatzbeschaffung komplett.
Bürgermeister Peter Klug, Dienstvorgesetzter der Einsatzabteilungen aller neun Laubacher Feuerwehren, ist froh, dass es in Laubach Menschen gibt, die mit kreativen Ideen versuchen, konstruktiv eine Lösung des Problems zu finden. Zwar ist er Kraft Gesetz verpflichtet, dafür zu sorgen, dass die Feuerwehren ihren Aufgaben gemäß entsprechend ausgerüstet sind. Dabei gibt es sicher Handlungsspielraum. Jedoch weiß er wie alle, die schon in Not waren, wie wichtig es ist, dass die Hilfe durch eine gut funktionierende freiwillige Feuerwehr rund um die Uhr auch schnell in allen Stadtteilen zur Verfügung steht. Dafür ist ein KDW auf jeden Fall von Vorteil.
Vorsitzender Semmler kündigt an, dass das Fahrzeug nächste Woche der Öffentlichkeit vorgestellt werden soll. „Dann entscheiden nicht die Stadtverordneten, sondern die Bürger der Großgemeinde, ob auch in Zukunft ein seit über 30 Jahren bewährtes Einsatzkonzept in Laubach beibehalten wird. In Laubach war das Geld schon immer knapp, Bürger und Feuerwehr ersetzen dies schon immer durch Arbeit, Spenden und Engagement. Finden sich genügend Spender, ist das Fahrzeug finanziert. Wenn nicht, geht es nach drei Monaten an den Spender zurück. Es ist ohne Risiko für die Feuerwehr und die Stadt“
Die Verantwortlichen der Laubacher Feuerwehren, d.h. die Wehrführer und ihre Stellvertreter sowie der Stadtbrandinspektor und sein Stellvertreter, bitten alle, die sich mit diesem Sponsoring anfreunden und damit die Notwendigkeit der Ersatzbeschaffung unterstützen wollen , um eine Spende für dieses Fahrzeug, einem Ford Focus Kombi. Kommt die erforderliche Summe nicht zustande, erhalten die Spender die eingezahlten Gelder zurück.

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