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Wellenwettkampf der DLRG in Bad Nauheim - Laubacher Schwimmerinnen schlugen sich auch auf ungewohntem Terrain hervorragend

Die erfolgreichen Laubacher Schwimmerinnen mit ihren Trainern
Die erfolgreichen Laubacher Schwimmerinnen mit ihren Trainern
Laubach | Am letzten Samstag fand in Bad Nauheim zum 25. Mal der Rettungs- und Wellenwettkampf der OG Dorheim statt. Dies ist für die Schwimmer/innen ein besonderes Highlight, da dort neben dem normalen Rettungswettkampf auch immer ein Wettkampfteil bestehend aus zwei Disziplinen bei Wellengang absolviert wird. Dadurch, dass es zwei Wettkampfteile gibt, findet der Rettungswettkampf in abgewandelter Form statt. Im Rettungswettkampf liegt das Hauptaugenmerk weniger wie sonst auf den Rettungsdisziplinen, diese sind dann stärker in der Welle gefordert.
Laubach reiste mit zwei Damenmannschaften nach Bad Nauheim; nämlich der AK 13/14 weibl. und der erst seit drei Wochen zusammen schwimmenden AK 17/18 weibl. Ausserdem fungierte Britta Schwarz als Wettkampfrichterin.
Die AK 13/14 w in der Besetzung Janet Anders, Katja Gengenbach, Franziska Lind, Jaqueline Möller und Luisa Schmidt zeigte gleich bei der ersten Wellendisziplin dem 4 x 50m Schwimmen in der Welle, dass in Laubach die Rettungsausbildung groß geschrieben wird. In dieser Disziplin muss jeder der vier eingesetzten Schwimmerinnen eine andere Schwimmart bewältigen u.a. auch einmal in Kleidung. Hier erreichte man unangefochten den ersten Platz.
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Dann kam der Rettungswettkampf mit den Disziplinen 4 x 50m Hindernisschwimmen, 4 x 50m Flossenschwimmen und 4 x 50m Gurtretterstaffel. Dies sind Disziplinen, bei denen erfahrungsgemäß immer die Vereine ein leichtes Plus haben, deren Schwimmer/innen auch in reinen Schwimmvereinen aktiv sind. Trotzdem wurden auch in diesem Teil hervorragende Zeiten geschwommen und man erreichte dort einen guten 3. Platz in der Gesamtwertung. Zum Schluss kam dann der zweite Teil des Wellenwettkampfs. Dort müssen jeweils zwei Schwimmer/innen eine 50m lange Strecke zu ihrem Opfer (die anderen beiden Schwimmer/innen der Mannschaft) schwimmen und dieses dann 50m durch die Wellen zurück an Land bringen. Auch das Retten ist eine typische Rettungsdisziplin und somit erreichte man auch hier wieder den vorderen Platz und erreichte in der Gesamtwertung der beiden Wellendisziplinen den 1. Platz und somit den Pokal in der AK 13/14 w.
Bei der AK 17/18 lief es nicht ganz so gut. Schon im Vorfeld mussten sich zwei Schwimmerinnen krankheitsbedingt noch kurzfristig abmelden und so reisten Kristina Borisov, Tamara Busch, Catrin Rahn und Johanna Steinbach nur zu viert nach Bad Nauheim. Für ein Team, dass im Rettungs- und Wellenwettkampf zugleich startet ist dies eine enorme Herausforderung, da der Wellenwettkampf doch sehr kraftraubend ist und es von Vorteil ist, die Last auf fünf Schultern verteilen zu können. Vor allem, da viele Teams auch nur einen der beiden Wettkämpfteile absolvieren und so ihre Kräfte ganz anders einteilen können. Aber, da die Schwimmerinnen samt ihrer Trainerin Simone Peter ihren Leistungsstand im direkten Vergleich herausfinden wollten, stellte man sich dieser Herausforderung. Und man schlug sich wacker. Beim Bewältigen derselben Disziplinen wie in der AK 13/14 w. erreichte man im Rettungs- sowie im Wellenwettkampf jeweils den 4. Rang in einem sehr starken Teilnehmerfeld. Wobei im Wellenwettkampf die Leistungen auch noch für weiter vorne gereicht hätten, wenn nicht noch entsprechendes Pech hinzugekommen wäre, und beide Schwimmerinnen beim Bergen des Opfers in der zweiten Disziplin von den Wellen jeweils umgerissen wurden, als sie ihr Opfer schon fast an der Zielmarkierung abgelegt hatten. Das erneute Aufnehmen des Opfers kostete jeweils Kraft und am Ende fehlende Zeit. Insgesamt waren die Trainer Kai Rohrberg und Simone Peter aber sehr zufrieden mit den Leistungen ihrer Schwimmerinnen.

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von:  Dorothe Romejko

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