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FDP: Freie Wähler - Initiative für ein besseres Verkehrskonzept bei Großveranstaltungen richtig und wichtig

Laubach | In ihrer jüngsten Mitgliederversammlung haben sich die Laubacher Liberalen mehrheitlich für eine Zustimmung zu der jüngsten Initiative der Freien Wähler ausgesprochen, die für die Stadt Laubach ein besseres Verkehrkonzept bei Großveranstaltungen gefordert haben. Entsprechend warb der Fraktionsvorsitzende der Laubacher FDP in der Stadtverordnetenversammlung, Dr. Tim Metje, auch für ein positives Signal hierzu aus den Reihen der Laubacher FDP: „Der Antrag hat zwar seine Schwächen, wenn man etwa an den Vorschlag gesonderter Ein- und Anwohnerversammlungen für jede Veranstaltung denkt, in der Sache ist er aber richtig und wichtig“, so Metje. Was man erst jüngst während des Laubacher Herbstzaubers erlebt habe, lasse den Unmut einiger Anwohner nur allzu gut nachvollziehen. Letztlich seien es aber bei jeder Veranstaltung im Wesentlichen die gleichen Betroffenen, weshalb es hier etwa nur eines, dafür aber gut vorbereiteten Treffens bedürfe. „Wir brauchen hier eine gute Regelung, und weil dies auch das Anliegend er Freien Wähler ist, werden wir hier schnellstmöglich zu brauchbaren Ergebnissen zu kommen.“ Im Anbetracht der in der jüngsten Ausschusssitzung gemachten Zusage der Freien Wähler, den Antrag noch einmal überarbeiten zu wollen, sei insgesamt aber mit baldigen Fortschritten in der Sache zu rechnen, so der Liberale abschließend.

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Umbenennung der Bushaltestelle "Laubach-Krankenhaus" überfällig

Als längst überfällig bezeichneten Metje und sein Fraktionskollege Eberhard Roeschen die nunmehr auf FDP-Antrag hin zu erwartende Umbenennung der Bushaltestelle "Laubach-Krankenhaus" an der Schottener Straße. „Diese“ so Roeschen „hätte bereits unmittelbar nach der Schließung des Krankenhauses in Laubach erfolgen müssen, spätestens jetzt ist sie aber dringend geboten“. Laubach, so Roeschen, verfüge nun einmal nicht mehr über ein Krankenhaus. Gerade bei auswärtigen Gästen oder Touristen dürfe daher auch ein möglicher anderer Eindruck nicht länger erweckt werden, zumal ein solcher Eindruck durchaus zu Missverständnissen und mitunter auch gefährlichen Situationen führen könne. „Unser Ziel ist es, hier für mehr Klarheit zu sorgen“, so Roeschen weiter. Selbstverständlich habe man sich auch über einen neuen Namen Gedanken gemacht und sich nach ersten Überlegungen für die Variante "Schottener Strasse" entschieden. Der stellvertretende Vorsitzende der Laubacher FDP, Fritz Roßbach, sagte hierzu: „Schon heute sind mehr als zwei Drittel aller Haltestellen im Fahrplan der Gießener Verkehrsbetriebe nach Straßen benannt. Zudem ermöglicht gerade eine solche Bezeichnung die besten Orientierungsmöglichkeiten für Gäste in unserer Stadt.“ Das sich der Ortsbeirat der Stadt Laubach bereits einstimmig für die Umbenennung ausgesprochen hat werteten die Liberalen zudem als gutes Zeichen für die anstehenden Beratungen in der Stadtverordnetenversammlung.

Initiative für eine bessere Trauerkultur

Metje und Roeschen stellten den anwesenden Mitgliedern zudem noch einen zweiten Antrag vor, der sich mit der Änderung der Friedhofsordnung in Laubach beschäftigt. Hier habe man beantragt, dass künftig die Ruhezeit für Gräber von verstorbenen Kleinkindern bis zum fünften Lebensjahr (bislang 25 Jahre) an diejenige der Ruhezeit für Erwachsene (30 Jahre) angeglichen werde. Metje begründete den Antrag damit, dass es in seinen Augen nicht sein könne, dass Eltern, die einen solch schweren Schicksalsschlag erleiden, sich aufgrund bürokratischer Reglungen dann auch noch der Situation ausgesetzt sehen, dass sie das Grab ihres eigenen Kindes viel früher räumen müssen als etwa das der eigenen Eltern. Hier können man durch geringen Aufwand eine Situation entschärfen, zu der es aufgrund der glücklicherweise abnehmenden Kindersterblichkeit immer seltener komme, die aber dringend der Entschärfung bedürfe, so Metje.

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