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Staatsminister Banzer verleiht Pflegemedaille

Beim Festakt in Schloss Biebrich: Wetterfelds Otsvorsteher Manfred Luckert, Tochter Kirstin Ritter, der Geehrte Klaus Müller und Laubachs Bürgermeister Peter Klug.
Beim Festakt in Schloss Biebrich: Wetterfelds Otsvorsteher Manfred Luckert, Tochter Kirstin Ritter, der Geehrte Klaus Müller und Laubachs Bürgermeister Peter Klug.
Laubach | Am vergangenen Mittwoch verlieh der Staatsminister für Arbeit, Familie und Gesundheit, Jürgen Banzer, im Biebricher Schloss in der Landeshauptstadt die siebte Pflegemedaille des Landes Hessen an 25 hessische Bürgerinnen und Bürger. „Sie haben in vorbildlicher Weise Dienst am Menschen geleistet und große Nächstenliebe gezeigt, indem Sie über lange Jahre mit großer Kraftanstrengung nahe stehende Menschen zu Hause gepflegt haben“, würdigte der Minister die Geehrten. Aus Laubach kam auch einer der Ausgezeichneten: Klaus Müller aus Wetterfeld, der seine pflegbedürftige Frau Gisela seit über 27 Jahren zu Hause pflegt. Müller und auch seine Tochter Kirstin Ritter verstehen ihren Einsatz für Mutter und Ehefrau allerdings als „selbstverständlich“ an, freuten sich aber auch über die öffentliche Anerkennung dieses Dienstes am Mitmenschen.
„Die Geehrten stellen ihr Leben in den Dienst des anderen und gewährleisten dessen Pflege und Versorgung rund um die Uhr. Die häusliche Pflege ist nicht selten mit einer enormen körperlichen Anstrengung und psychischen Belastung verbunden“, betonte Minister Jürgen Banzer. Das erfordere
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nicht nur sehr viel Kraft, sondern auch Kontinuität, Verlässlichkeit und sehr viel Zeit. „Damit verzichten sie zumindest zeitweise auf eigene Lebensverwirklichung und stellen eigene Interessen hinten an. Sie bringen damit ein großes Opfer, das einer besonderen Würdigung bedarf“. Banzer kündigte darüber hinaus an, die Tages- und rehabilitative Kurzzeitpflege in Hessen auch in kleineren Gemeinden weiter auszubauen, damit die Angehörigen von pflegebedürftigen Menschen schnell und unkompliziert Hilfe bekommen.
Laubachs Bürgermeister Peter Klug, der mit Wetterfelds Ortsvorsteher Manfred Luckert zum Festakt nach Wiesbaden gekommen war, würdigte ebenfalls den großen „mitmenschlichen Einsatz“, der insbesondere in Zeiten zunehmender Individualisierung der Gesellschaft von stetig steigender Bedeutung sei. „Herr Müller steht beispielhaft für viele Menschen im ländlichen Raum, die für pflegebedürftige, kranke oder behinderte Menschen da sind und sich vorbildlich für sie einsetzen. Menschen wie Klaus Müller oder seine Tochter sind die wahren Helden unserer Gesellschaft“, so Bürgermeister Peter Klug abschließend, der die auch die besten Wünsche seitens der städtischen Gremien überbrachte.

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