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Verirrte Tierliebe

von Kurt Ortham 30.08.20093955 mal gelesen62 Kommentare
Laubach | Verirrte Tierliebe

Im dem Zeitalter von Ökologie, Grünen Parteien, Greenpice und aberwitzig teuren Tierbefreiungsaktionen (Free Willi und ähnliches) sollte man meinen, dass es mit dem Verhalten unseren Wildtieren gegenüber zum besten steht. Gegenüber erschlagenen Robbenbabys, Pelzprodukten, Asiatischen Hunden und Katzenfellen ist die Allgemeinheit äußerst sensibel und die Wellen der Empörung schlagen hoch. Demgegenüber ist das tägliche Leid unserer Wildtiere ein absolutes Tabuthema. Aus Gedankenlosigkeit, Egoismus und Fahrlässigkeit werden die frei lebenden Tiere bis zur Vernichtung gequält oder getötet. Dabei ist die Kritik an Anglern und Jägern permanent in unserer Gesellschaft vorhanden. Niemand erkennt, dass lediglich dieser Personenkreis seit Jahrzehnten für den Erhalt der letzten Lebensräume der Wildtiere eintritt. Doch der eigentliche Tierquäler ist der ganz normale Bürger. Da ist der ach so tierliebe Hundehalter, der seinen Hund in Wald und Feld stöbern lässt. Jeder von ihnen sagt, mein Hund wildert nicht. Jährlich werden in Deutschland Tausende von Wildtieren von Hunden gerissen. Doch noch schlimmer
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Verirrte Tierliebe (1)unser Umgang mit Natur und Wildtieren (1)
ist der Stress des Wildes, hervorgerufen durch die Anwesenheit dieses Wolfsnachfahren. Noch Stunden nach der Störung durch einen Hund ist der Puls des Wildes stark erhöht, dass Tier hat einen verstärkten Energiebedarf den es kaum noch ausgleichen kann. Durch häufige Störungen ist das Wild dann gezwungen, jede erreichbare Nahrung aufzunehmen. Dadurch wird es zum Waldschädling und die Ökologen und Ökonomen fordern seinen Abschuss. Noch schlimmer ergeht es unseren Kleintieren wie Vögel, Reptilien und Kleinsäuger. Durch eine unvorstellbar große Zahl von streunenden Katzen werden ganze Populationen ausgerottet. Jedes Trockenbiotop in der Nähe von Siedlungen ist in kurzer Zeit von seinen Eidechsen und Bodenbrütern gesäubert. Von Katzenliebhabern kommt dann das dümmliche Argument, dass ist alles natürlich, früher gab es ja auch Wildkatzen. Tatsache ist, wo früher zwei Wildkatzen lebten, leben heute etwa dreihundert Hauskatzen. Gewiss streunt von diesen nicht jede, aber auf jeden Fall mehr, als die Natur ausgleichen kann. Vor allem in der Nähe von Städten kommen noch die direkten menschlichen Störungen dazu. Mountainbiker fahren quer durch Feld und Wald und stören die Tiere in ihren Rückzugsgebieten. Jogger in der Dämmerung engen die zu kurze Aktivitätszeit des Wildes noch weiter ein und Freizeitreiter verstehen sich als Teil der Natur. Mit dem Pferd und nachlaufendem Hund geht der Ritt quer durch die dichtesten Waldpartien. Das ist Tierquälerei vom Feinsten. Was würden diese Leute davon halten, wenn ihnen nachts jede Stunde jemand durchs Schlafzimmer läuft. Durch diese ganzen Gedankenlosigkeiten wird unseren Wildtieren tagtäglich gewaltiges Leid angetan von dem nur der genau beobachtende Naturfreund etwas bemerkt. Sicher ist es wichtig, dass man gegen die Auswüchse der Massentierhaltung etwas unternimmt. Sicher schreien die Zustände bei den Viehtransporten zum Himmel. Aber das alles ist kein Grund, unsere frei lebende Tierwelt wie den letzten Dreck zu behandeln.

Denken Sie ALLE darüber nach.            

Kommentare zum Beitrag

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Marc Buchtmann aus Allendorf (Lumda) schrieb am 31.08.2009 um 10:23 Uhr
Werter Schreiber dieses Artikels,

wie viel hat Ihnen die Jägerschaft dafür bezahlt, dass Sie derart in derer Bresche springen? Gehören Sie selbst zu der Zunft oder ist es schlicht mangelndes Wissen, welches Sie dazu bewegt, das eben so alte wie abgedroschene Jägerlatein zum Besten zu geben?
Alle 6 Sekunden stirbt in Deutschland ein Tier durch Jägerhand. Macht in der Summe mehr als 5 Mio. Tiere jährlich. Da kommt kein angeblich wilderndes Haustier mit.
Noch Stunden - ja sogar Tage - nach einer Treibjagd sind Wildtiere verstört, verhalten sich nicht typisch und werden weit häufiger in Verkehrsunfälle verwickelt als üblich. Der Spaziergänger, Radfahrer oder Reiter dagegen stört das Wild überhaupt nicht. Tiere können durchaus zwischen denen unterscheiden, die ihnen ans Leben wollen und harmlosen Mitnaturnutzern.
(Anderen) Tieren die Schuld für das eigene Versagen in die Schuhe schieben zu wollen, ist ein Prädikat der Jäger. Das wird nicht nur bei Katzen so gehandhabt, sondern auch bei "natürlichen" Beutegreifern wie z.B. dem Fuchs und entspringt dem selben Jägerlatein, mit dem die Jägerschaft ihr blutiges und unnötiges Hobby generell zu rechtfertigen sucht.
Jagd ist Tierquälerei vom Feinsten: Schlagfallen, Schrot, erschlagene Jungfüchse, Ausbildung von Jagdgebrauchshunden an lebenden Enten, Füchsen oder Katzen ... um nur wenige Beispiele zu nennen.
Jagd zerstört unsere Natur, vernichtet ökologische Gefüge und stellt nicht zuletzt eine erhebliche Gefahr für uns Menschen dar. Das Hobby Töten, die Jagd, hat in unserer Zivilisation keinen Platz und keine Berechtigung mehr.

Wer mehr über die Wahrheit der Jagd erfahren möchte, der wird hier fündig:
NATUR OHNE JAGD e.V.
www.natur-ohne-jagd.de
Tel. (05222) 807 18 11
9
Rudi Pohlenz aus Pohlheim schrieb am 31.08.2009 um 15:52 Uhr
Das tägliche Leid unserer Wildtiere ist nicht der "freilaufende Hund" oder die Katze. Die vorliegenden Tötungszahlen (in einer Größenordnung von über 5 Millionen Tieren) erreichen keine Hunde oder Katzen. Diese Ergebnisse erzielen lediglich die Jäger. Unsere selbsternannten Naturschützer mit der Waffe in der Hand schaffen es immer wieder ihr abartiges Hobby in der Öffentlichkeit als notwendig zu deklarieren. Auch sie reduzieren, trotz Verbot, geschützte Tierarten wie z.B. den Feldhasen.
Jährlich werden bundesweit ca. 500.000 Feldhasen erschossen. Und nicht Hunde, Jogger oder Reiter bringen Strße in die Familienverbände der Wildtiere. Vielmehr sind es "freilaufenden Treiber und Jäger" die durch ihre veraltete Tradition Unruhe in den Wald bringen. Wieso sonst gibt es ständig Schalgzeilen, die in temporärer Verbindung mit Treibjagden von Wildschweinen berichten, die voller Panik in Städte oder auf vielbefahrene Straßen laufen. Keiner will es gutheißen, das Hunde unbaaufsichtigt im Wald herumlaufen, aber wie kommt es, das Jagdhunde dies dürfen?
Die Jagd und die Jäger selbst sind es, die unsere Natur zu einem blutigen Abenteuerspielplatz degradiert haben, die unsere Wildtiere manipulieren um möglichst viel zum Abschuß vor die Flinte zu bekommen. Wer handelt hier verwerflicher? Hunde und Katzen handeln aus einem natürlichen Trieb heraus. Leider die Jäger auch. Sollte man in einer zivilisierten Welt seine Triebe nicht besser unter Kontrolle haben ? Jagd ist reine Lust am Töten. Und um eine Akzeptanz in der Öffentlichkeit zu behalten bemüht sich der Waidmann immer öfter, sein Jägerlatein von "Hege und Pflege" an den Mann zu bringen. Ein Blick hinter diese Fassade reicht um zu erkennen, das hier eine Minderheit unter Görig-Gesetzgebung regelrechte Narrenfreiheit in Feld und Flur besitzt. Wer hier unsere Wildtiere wie den letzten Dreck behandelt, ist schnell klar, sobald man sich auch nur am Rande über "Jagd und Jäger" informiert. (Ihr Tatort-Wald.de- Team)
Kurt Orth
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Kurt Orth aus Laubach schrieb am 03.09.2009 um 11:07 Uhr
Das Aufrechnen von getöteten Tieren ist absolut daneben. Ich bin kein Jäger und möchte Auswüchse bei der Jagd nicht verharmlosen. Aber der verantwortungsvolle Jäger wird keine bedrohte Tierart töten. Das sieht bei Katzen etwas anders aus, immerhin ist mittlerweile jede zweite Vogelart bedroht. Den Jägern Narrenfreiheit zu unterstellen ist schlicht dumm, die Jäger bekommen von der Jagdbehörde vorgeschrieben was zu schießen haben. Und wer sich in der Natur rücksichtslos verhält sollte nicht eine andere Gruppe als Sündenböcke vorschieben. Jede Tierquälerei ist verwerflich, nicht nur wenn sie von Jägern begangen wird. Aber an den Reaktionen sehe ich das sich einige getroffen fühlen. Denken Sie also weiterhin über Ihr Verhalten nach.
9
Marc Buchtmann aus Allendorf (Lumda) schrieb am 03.09.2009 um 12:33 Uhr
Werter Herr Orth,
der Verein NATUR OHNE JAGD e.V. ist ein als gemeinnützig anerkannter Tierschutzverein, der sich um das Thema Jagd kümmert. Er besteht aus privaten Personen, aber auch aus Biologen und Menschen, die sich speziell mit einer Tierart beschäftigen.
Ihre Unkenntnis zum Treiben der heutigen Jäger ist offensichtlich. So schreibt die Jagdbehörde z.B. nicht vor "was Jäger zu schießen haben". Die sogenannte Abschussliste errechnet (!) sich aus den Bestandsangaben der Jäger. Haben Sie schon mal versucht, Bestände von Tieren zu zählen? Das ist schlicht unmöglich, und selbst wenn es möglich wäre, ist den Jägern hier ein Instrument in die Hand gegeben, welches sie selbst steuern können. Jäger haben Narrenfreiheit, denn niemand kontrolliert sie. Kennen Sie die Jagdgesetze? Sie stammen aus dem Jahr 1934 und wurden geschrieben von H. Göring. Wissen Sie, warum z.B. der Seeadler bedroht ist? Weil er an Bleivergiftung stirbt. Er nimmt bei der Nahrungssuche das Bleischrot der Jäger auf.
Als "schlicht dumm" würde ich bezeichnen, wenn jemand die Tötungszahlen der Jäger sowie die Fakten ignoriert. Sie selbst sagen, "wer sich in der Natur rücksichtslos verhält sollte nicht eine andere Gruppe als Sündenböcke vorschieben". Warum sagen Sie das nicht den Jägern?

Sie sind eindeutig nur einseitig informiert. Doch wenn Sie als freier Reporter schon nicht objektiv berichten, sondern Stellung beziehen wollen, dann sollten Sie sich auch auskennen und wissen, wovon Sie sprechen.
Denken Sie mal darüber nach und besuchen Sie unsere HP. Wir stehen Ihnen auch gerne telefonisch zur Verfügung.

NATUR OHNE JAGD e.V.
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Constantin Weimer
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Constantin Weimer aus Wettenberg schrieb am 04.09.2009 um 11:09 Uhr
Ich finde es etwas überzogen, Herrn Orth als Jägerlobbyisten hinzustellen.
Ich bin selber kein Jäger. Ich jogge sehr viel, auch im Wald.
Ich lese aus seinem Artikel, dass wir alle den Lebensraum unserer Wildtiere mehr respektieren sollten.

Nimmt die Zahl der Seeadler nicht auch daher ab,weil wir seinen Lebensraum zerstören und verschmutzen. Leider fehlt mir die Information, daß der Seeadler lediglich an Bleivergiftung stirbt.
Vielleicht habe ich mich aber einseitig informiert.

@ Herr Buchmann
Ich finde es gut, dass es Gruppen gibt, die sich darum kümmern, dass den schwarzen Schafen unter den Jägern auf die Finger gesehen wird und sie die veralteten Vorschriften auf den Prüfstand stellen.
9
Marc Buchtmann aus Allendorf (Lumda) schrieb am 04.09.2009 um 12:28 Uhr
Ich bitte um Verständnis, dass ich mich an dieser Stelle nun letztmalig zu dem Thema äußern werde. Es bleibt natürlich jedem selbst überlassen, sich zu informieren oder nicht. Aber es sei noch einmal erwähnt, dass die Jägerschaft bewusste und gezielte Volksverdummung betreibt. Betreiben muss, um ihr Hobby zu rechtfertigen. Es gibt keine Notwendigkeit für die Jagd. Zahllose Studien belegen das und eine Menge Literatur (teilweise von ehemaligen und sogar von Jägern) zeigt das wahre Treiben und die wirkliche Motivation der Grünröcke auf. Die gesamte Jägerschaft ist "ein schwarzes Schaf".
Ich bitte alle Interessierten also nochmals, sich intensiv zu dem Thema Jagd zu informieren und nicht blind den Aussagen der Jäger zu glauben. Gerade weil kaum jemand das Jägerlatein hinterfragt (hat), haben die Jäger besagte Narrenfreiheit.
Für gezielte Fragen stehen wir - wie gesagt - gerne auch telefonisch zur Verfügung.

NATUR OHNE JAGD e.V.
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Ilse Toth
35.867
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 04.09.2009 um 16:16 Uhr
Was ist der Unterschied zwischen einem Reiter mit Hund, der durch den Wald galoppiert und Töpfe schlagenden Männern, die den Jägern die Beute zutreiben?
Stimmt, die Deckel machen mehr Krach und versetzen die Wildtiere in Panik.
An dieser Stelle über Sinn und Unsinn der Jagd zu diskutieren würde den Rahmen sprengen.
Kurt Orth
216
Kurt Orth aus Laubach schrieb am 04.09.2009 um 18:10 Uhr
Es irritiert mich etwas, dass einige Personen bei meinem Bericht ihren Antijagdverein in den Vordergrund stellen, von Jagd war doch gar nicht die Rede. Wollen die beiden nur Ihren Verein ins Gespräch bringen. Mir geht es um das Wohl der Wildtiere und mit Jagd habe ich nichts zu tun. Alleine die Jäger als schwarze Schafe hinzustellen ist etwas zu einseitig. Wir alle müssen auf die Natur und ihre Geschöpfe Rücksicht nehmen, da ist keine Gruppe ausgenommen.
Amen
9
Marc Buchtmann aus Allendorf (Lumda) schrieb am 04.09.2009 um 23:54 Uhr
Zitat Herr Orth, 30.08.: "Dabei ist die Kritik an Anglern und Jägern permanent in unserer Gesellschaft vorhanden. Niemand erkennt, dass lediglich dieser Personenkreis seit Jahrzehnten für den Erhalt der letzten Lebensräume der Wildtiere eintritt. Doch der eigentliche Tierquäler ist der ganz normale Bürger."
Von Jagd war also nicht die Rede und ein "Laudatio auf die Jägerschaft" ist das natürlich auch nicht wenn behauptet wird, ausgerechnet die Jäger seien die Beschützer der Wildtiere. Und der normale Bürger, der nicht mit der Waffe in der Hand Herrscher über Leben und Tod spielt, ist auch noch der Tierquäler - und zu radikal, wenn er die Fakten der Jagd nachweislich aufzeigt.
Wir reden hier nicht darüber, dass jeder Waldbenutzer sich an unsichtbare Regeln aus Selbstverständlichkeit heraus halten sollte (kein Müll in den Wald, kein Feuer, Hunde nicht hetzen lassen, etc.).
Wir reden darüber, dass Herrn Orths Kenntnisse über die Jäger, die Jagd und derer Hintergründe offenbar nicht ausreichen und sein Kommentar daher richtig gestellt werden muss. Das haben wir getan und wenn Sie,
Herr Orth, Herr Hasselbach-Weimer diese Fakten widerlegen können, würde es uns freuen Sie täten dies. Dann nämlich hätten wir Punkte, über die wir konkret diskutieren könnten.
Andernfalls lassen Sie doch unsere jagdlichen Fakten als Korrektur von Fachleuten einfach stehen.

NATUR OHNE JAGD e.V.
www.natur-ohne-jagd.de
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Ilse Toth
35.867
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 05.09.2009 um 15:03 Uhr
Nur soviel zur Pflege des Waldes durch die Jäger. Vor ein paar Wochen wurde im Kinzenbacher Wald eine Treibjagd auf Wildschweine abgehalten. Im Waldhaus haben sich eine große Anzahl von Jägern versammelt. Ca. 500 m von besagtem Haus befindet sich der sog. Waldparkplatz, wo sich jeder Spaziergänger oder Jogger mit seinem Auto hinstellt. Nicht so die ach so naturverbundenen Damen und Herren der Jägerschaft. Der durch Regen weiche Waldweg war tief aufgefahren durch die schweren Geländewagen der Jagdgesellschaft. Die Spaziergänger sind bis zu den Knöcheln im Matsch versunken. Ich habe einen Jäger angesprochen, warum sie den Waldweg mit den Fahrzeugen so zerstören. Die Antwort: wir bezahlen ja die Wege auch.
Auch von mir ein Amen.
Kurt Orth
216
Kurt Orth aus Laubach schrieb am 05.09.2009 um 15:15 Uhr
Erst einmal zu Frau Toth, es ist ein großer Unterschied ob die Jäger ein bis zweimal im Jahr das Wild bei einer Treibjagd beunruhigen oder es tagtäglich von übereifrigen Waldbesuchern vertrieben und beunruhigt wird.
Dann die Kritik der Jagdgegner. Ein Wunder ist geschehen und ich habe es seit Jahrzehnten übersehen. Es muss Wild regnen, denn anders ist es nicht zu erklären das trotz überhöhter Bestandsmeldungen und Abschüsse noch Wild vorhanden ist. Hier kann ich wirklich nur noch von Dummheit reden. Solche Argumente sind Hirnlos, unsachlich und keines weiteren Komentares mehr würdig.
Ilse Toth
35.867
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 05.09.2009 um 15:26 Uhr
Wenn die Argumente ausgehen, sind andere Hirnlos. Danke!
Tausende von Wildtieren werden von Hunden gerissen? Wer hat diese Statistik erstellt?
Vielleicht haben Sie übersehen, dass genug weibliche Tiere "übrig" bleiben und bevorzugt männliche Tiere geschossen werden. So ist der Nachwuchs für die nächste Jagdsaison gesichert.
Diese Zeitung ist kein Forum für eine Diskussion. Dafür sind die Argumente zu vielseitig.
Aber wie wäre es mit einer öffentlichen Diskussion der Jagdgegner und Jagdbefürworter? Da kann jeder seine Argumente offen legen? Was meinen Sie, Herr Buchtmann?
Und übrigens Herr Orth! Ich gehe sehr viel im Wald spazieren- mit Hund an der Leine. Hier stimme ich Ihnen zu. Im Wald gehören die Hunde angeleint.
Aber die von Ihnen beschriebenen Waldbesucher habe ich noch nie getroffen.
9
Marc Buchtmann aus Allendorf (Lumda) schrieb am 05.09.2009 um 17:15 Uhr
Hallo Frau Toth,
ich sehe keine Veranlassung mit Herrn Orth weiter zu diskutieren. Dieser Mann hat keine Ahnung zum Thema. Das wäre ja nicht schlimm. Aber das er keine Bereitschaft zur Information zeigt und trotzdem meint, Stellung beziehen zu müssen, das ist schlimm. Sein letzter Kommentar belegt das wieder deutlich. Erst heißt es, er hätte nichts zur Jagd gesagt. Widerlegt man ihm das anhand seiner eigenen Zitate, kommt keine Stellungnahme mehr dazu.
Dann "regnet es Wild", weil Herr Orth sich überhöhte Bestandsmeldungen nicht anders erklären kann und seine eigene Dummheit - wobei ich eigentlich lieber sagen würde, seine fehlende Informationsbereitschaft - als Dummheit der anderen titelt.
Ich kann nicht mehr tun, als ihm die Information anzubieten. So kommt es zu Überpopulationen durch die Eingriffe der Jäger. Hier massiv die Fütterungen und das Töten unerwünschter tierischer Konkurrenten. Durch solche Maßnahmen haben die Jäger es geschafft, z.B. die Wildschweine in unglaubliche Bestände zu treiben. Und das geben sie sogar zu. So sagt Norbert Happ, Wildschweinexperte des Deutschen Jagdschutzverbandes wörtlich: "Das deutsche Wildschweinproblem ist jägergemacht!"
Wie es sich in der Realität mit Bestandsangaben generell verhält, habe ich bereits versucht Herrn Orth verständlich zu machen.
Das alles und vieles mehr ist nachzulesen auf unserer HP.
Doch Herr Orth ignoriert Fakten grundsätzlich. Gleichzeitig fehlt es ihm an Argumenten und am Mut, sich das einzugestehen. Das Ergebnis ist sein letzter Eintrag.
Von Herrn Orth wird nichts diskutierbares kommen. Ein persönliches Gespräch - per Mail oder Telefon - habe ich bereits mehrfach angeboten.
Dieses Angebot gilt natürlich auch für Sie, Frau Toth. Es ist ja unser Ziel, die Öffentlichkeit über die heutige Jagd aufzuklären. Jedem, der das Angebot annehmen möchte, stehen wir gerne zur Verfügung.

In diesem Sinne
Waidmannsabschaffung
NATUR OHNE JAGD e.V.
www.natur-ohne-jagd.de
Tel. (05222) 807 18 11
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Marc Buchtmann aus Allendorf (Lumda) schrieb am 05.09.2009 um 17:18 Uhr
Nachtrag
Natürlich gilt das Angebot auch für Sie, Herr Hasselbach-Weimer.
Unsere Kontaktdaten sind bekannt.
Ilse Toth
35.867
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 05.09.2009 um 18:07 Uhr
Hallo Herr Buchmann, ich bin zu 100% Ihrer Meinung, es macht keinen Sinn, wenn wir miteinander sprechen, denn es gibt zwischen uns nichts zu diskutieren. Aber wir können gerne telefonieren. Und ich danke Ihnen für Ihre Kommentare.
Die breite Masse der Bevölkerung ist gegen die Jagd. Offene Diskussionen mit Jagdausübungsberechtigten und Jagdgegner ist ein Thema, was die Menschen interessiert. Ich weiß aus der Vergangenheit, dass man einen Saal mit Menschen füllen kann, denn die Jagd ist ein Brennpunkt. Es gibt aufklärende Seiten im Internet, die Interessierte einmal anschauen sollten:
Haustiere als Jägeropfer
www.wir-fuechse.de
Verein jagdgefährdeter Haustiere
15
Franka Meles aus Gießen schrieb am 08.03.2011 um 11:03 Uhr
"Noch Stunden nach der Störung durch einen Hund ist der Puls des Wildes stark erhöht, ...".
Wer hat eigentlich dem "Wild" (welche Tierart ist damit konkret gemeint?) den Pulsmesser angelegt und dann einen Hund auf das arme Geschöpf gehetzt?
Kurt Orth
216
Kurt Orth aus Laubach schrieb am 08.03.2011 um 12:53 Uhr
Der Puls wurde im Rahmen von Wildbiologischen Untersuchungen an Rehen mit Funkhalsband gemessen. Dabei ging ein Fußgänger mit Hund fünfzig Meter an dem versteckt liegenden Tier vorbei. Stress wird natürlich auch von Jägern auf dem Hochsitz oder auf der Pirsch erzeugt. Die Jagdzeiten sind leider viel zu lang. Jeder sollte auf unsere Wildtiere Rücksicht nehmen, Jäger genau so wie Spaziergänger.
Ilse Toth
35.867
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 08.03.2011 um 16:57 Uhr
Wissenschaftliche Untersuchungen sind doch Klasse. Kein Laie wäre jemals darauf gekommen, dass sich bei Stress der Puls erhöht! Gut, dass wir das jetzt auch wissen!
Und das Funkhalsband wurde natürlich ohne Stress an den Hals der Tiere "gezaubert"!
Kurt Orth
216
Kurt Orth aus Laubach schrieb am 08.03.2011 um 19:40 Uhr
Hallo Frau Toth, gelungener Beitrag. Absolut klasse!
Jenny Burger
1.714
Jenny Burger aus Buseck schrieb am 09.03.2011 um 09:37 Uhr
Es ist äußerst interessant, diverse Meinungen zu lesen und ich finde es gut, dass sich hierbei bemüht wird, sachlich zu bleiben, auch wenn der eine oder andere Angriff heraus zu lesen ist.
Das Thema Jagd ist ein altes Thema, das hoffentlich niemals beendet wird, solange die Jagd besteht.
Alles, aber auch alles, was wir Menschen in unserer ach so bequemen Gesellschaft heute tun, bedroht unsere hiesige Wildtierwelt.
Freilaufende Hunde, die eigenständig die Wege verlassen, haben im Wald und Waldesnähe nichts zu suchen.
Radfahrer, Spaziergänger, Jogger, die sich an die vorgegebenen Wege halten, gehören einfach zur Natur und ich denke, sie verursachen den geringsten Stress bei unseren Waldbewohnern.

Was ist mit den Autos ,die die Waldwege verunstalten, mit denen die Jäger, die zumeist zu betrunken sind, um durch den Wald zu stiefeln ? Dies stellt gleich eine mehrfache Bedrohung und Belastung dar.
Wenn jeder nur für sich einen halbwegs konsequenten Weg finden würde, respektvoll mit Mutter Natur umzugehen und sich darin zu bewegen, dann hätten wir alle eine Chance auf eine Verbesserung der Gesamtsituation, zu der eindeutig die Jagd fehl am Platze ist.

In mir steigt das üble Gefühl des Ekels und des Würgens auf, wenn ich bei meinen Spaziergängen die vielen geparkten Autos sehe, von blutrünstigen Jägernd, die ihre Identifizierung durch Macht über Leben und Tod finden, auf Autodächern ein erlegter Hase nach dem anderen liegt. Einer neben dem anderen aufgereiht. Unzählige Häschen, fein säuberlich aufgereiht, die Augen aufgerissen von Panik, Schmerz und Qual.
Die darumstehenden Jäger protzen vor Stolz und beschauen sich schulterklopfend ihr Werk.
Wie abartig ist der Mensch ?
Ilse Toth
35.867
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 09.03.2011 um 13:57 Uhr
Wie kann man auf so ein Machwerk stolz sein? Welche Chancen hat ein Tier? NULL! Hoch moderne Waffen löschen ein Leben aus. Für nichts und wieder nichts! Ist es nicht egal, wieviele Feldhasen oder Kaninchen leben? Regulierend eingreifen- dass ich nicht lache.
Die Natur wurde zerstört, jetzt muss man regulieren, weil es keine Natur mehr gibt. Was ist der Mensch doch für ein armseliges Geschöpf!
Jenny Burger
1.714
Jenny Burger aus Buseck schrieb am 09.03.2011 um 20:02 Uhr
Dieser Kommentar wurde von der GZ-Redaktion gelöscht.
Ilse Toth
35.867
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 09.03.2011 um 20:57 Uhr
Liebe Jenny, ich hatte schon viele Diskussionen mit den Grünrocken. Dennoch kenne ich einige sehr nette Jäger, die sehr vernünftige Ansichten haben. Das sind diejenigen, die nach links schauen, wenn sie rechts eine Katze sehen, die sich zu weit von er "erlaubten" Meterzahl vom letzten Haus eines Ortes entfernt hat.
Es gibt auch einen Unterschied zwischen Forstbeamten und Hobby- oder Freizeitjäger. Die Jagd in ihrer heutigen Form ist out! Und das ist bei weitem nicht nur die Meinung von Tierschützern.
Jenny Burger
1.714
Jenny Burger aus Buseck schrieb am 10.03.2011 um 16:56 Uhr
Hm...also einen super tollen lieben netten Forstbeamten hier vom GI Stadtwald kenne ich auch :-) Der ist aber ne Ausnahme.
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Franka Meles aus Gießen schrieb am 11.03.2011 um 16:11 Uhr
Naja - "nett". So nennen viele auch den sympatischen Serienkiller von nebenan. Und wie vernüftig können Ansichten sein, wenn man das Töten von Wehrlosen zu seinem Freizeitspaß erklärt? Nur weil einer keinen Bock hat, erschossene Katzen zu entsorgen (lässt sich kein Wildbret draus machen), muss derjenige noch längst keine vernünftigen Ansichten haben. Höchstens praktische.
Kurt Orth
216
Kurt Orth aus Laubach schrieb am 12.03.2011 um 10:48 Uhr
Mit einer rosa Pampe im Hirn statt Vernunft, lässt sich keine Ökologie erklären. Ich bin kein Jäger, erkenne die Notwendigkeit dieser Tätigkeit aber an. Die Natur ist seit Jahrtausenden von den Menschen geprägt und beeinflusst. Durch alle Eingriffe des Menschen ist ein natürliches Gleichgewicht nicht mehr möglich. Sollte die Tätigkeit der Jäger vom Staat übernommen werden, wie sich das die Jagdgegner wünschen, währen dafür Milliarden aufzuwenden. In der Schweiz hatte man diesen Versuch unternommen. Später wurden dann die halb zahmen Rehe vom Heer mit Schnellfeuerwaffen erlegt. Ist das der Idealzustand. Jäger sind auch nur Menschen und unter ihnen gibt es solche und solche. Alle über einen Kamm zu scheren ist dümmlich. Wer eine intelligente Möglichkeit als Ersatz für die Jagd sieht, her damit, ich bin neugierig. Bei den meisten Jagdgegnern vermute ich eine allgemeine Einstellung gegen Wildtiere. Erst wen diese alle ausgerottet sind können sich die Haustiere ohne Anfeindung frei bewegen.
Ilse Toth
35.867
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 12.03.2011 um 11:01 Uhr
Die Diskussion wird unsachlich und feindlich.
Zu einer Diskussion gehören für mich Argumente, die sind hier ausgegangen.
Kurt Orth
216
Kurt Orth aus Laubach schrieb am 12.03.2011 um 12:06 Uhr
Nun, das unsachlich und feindlich stammt von Ihnen. Argument habe ich von Ihnen noch keines gehört.
15
Joschi Bergmeier aus Allendorf (Lumda) schrieb am 12.03.2011 um 20:21 Uhr
Nun da ich Jäger bin,möchte ich hier auch mal meinen Senf dazu geben!
Um hier mal einige Dinge ins rechte Licht zu rücken bedarf es hier einigen Unwahrheiten entgegen zu treten! "Natur ohne Jagd" sowie "wir Füchse" stehen der Sekte "universelles Leben" sehr nahe und diese Jagdgegner nutzen jede Möglichkeit im www. um eine vielzahl an Lügen gegen die Jagd und Jäger zu verbreiten!
1). Das Jagdgesetz kommt nicht von H.Göring sondern wurde schon viel früher geschrieben! 1926 z.Zt. der Weimarer Republik! H.G. hat dies übernommen und einiges verändert! Diese Jagdgesetze wurden bei der Gründung der BRD übernommen und wie viele andere Gesetze auch und im laufe der Jahre bis heute immer wieder verändert,verbessert oder sogar verschlechtert! Viele Länder der Erde beneiden uns um diese guten Jagdgesetze!
2). Bei der Ausübung der Jagd "säuft" kein Jäger!!! Bevor einer diese Behauptung aufstellt sollte er sich erst einmal darüber informieren was alles auf dem Spiel steht wenn ein Jäger und Waffenbesitzer alkoholisiert erwischt wird! Diese Behauptung bezgl. Alkohol ist eine glatte Lüge und eine uralte Mähr die immer wieder ausgegraben wird!
3). Das erlegen von Wild ist in der heutigen Zeit eine der geringsten Aufgaben der Jäger,Jagdpächter und Förster! Wer dies nicht glaubt,kann sich gerne beim nächsten Forstamt oder ihm bekannten Jagdpächter darüber informieren! Wenn hier von toten Hasen geschrieben wird die auf einer Treibjagd erlegt worden sind,dann konnten diese Hasen der Wildbahn entnommen werden da wohl genug in diesem Revier da sind!
In vielen Revieren D. wird schon seit Jahren kein Hase mehr bejagd! Nicht weil die Jäger alles erlegt haben sondern weil der Hase mit den heutigen Umwelteinflüßen und der aus dem Gleichgewicht gekommenen Natur nicht klar kommt! Im übrigen werden Stallhasen,Hühnchen,Schweine,Kälber auch nicht tod gestreichelt!
4). Das leidige Thema Hauskatzen!
Es ist immer wieder verwunderlich wie massiv Katzenbesitzer gegen Jäger vorgehen! Normalerweise reicht es aus auf das Elend in den Tierheimen hinzuweisen! Die Heime platzen aus allen Nähten weil sie nicht mehr wissen wohin mit der ganzen Katzenflut! Also werden sie oftmals einfach in die Natur entsorgt! Katzenbesitzer behaupten auch das ihre Katze zuhause Futter bekäm und draußen in der Natur nichts anstellen würden! Das ist total falsch!!! Katzen gehen ihrem Instinkt nach und killen alles was da so kreucht und fleucht! In D. gibt es etwa geschätzte 20 Millionen Katzen die da in der Natur ihr unwesen treiben! Wenn man davon ausgeht das jede Katze mindestens einmal täglich einen Singvogel killt,kommt man schnell dahinter wie es um unseren Singvogelbestand steht! Junghasen,Kaninchen,Eidechsen,usw. habe ich mal nicht dazu gerechnet!
In vielen Jagdrevieren läßt sich eine bejagung im Rahmen des Jagdschutzes gegenüber Katzen absolut nicht vermeiden wenn der Pächter in seinem Revier um den erhalt des Niederwildes und der Singvögel
bemüht ist! Das gleiche gilt für wildernde Hunde was aber sehr,sehr viele Jäger ablehnen diesen zu erschießen!
Wir Jäger,Förster,Waldbesitzer sind immer!!! darauf bedacht die Natur zu erhalten und zu pflegen! Dies gibt uns die Gesetzgebung vor an die wir uns halten müssen genauso wie ein Autofahrer sich an die Strassenverkehrsordnung halten muss!
Schwarze Schafe gibt es auf beiden Seiten! Dies liegt nun mal leider in der Natur des Menschen!
Ilse Toth
35.867
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 13.03.2011 um 19:14 Uhr
Ja, nun haben Sie Ihren Senf dazugegeben, Herr Bergmeier. Aber dadurch wird das Thema auch nicht schmackhafter.
1) Das Jagdgesetz trägt einen langen Bart, der ab und zu ein wenig "gestutzt" wurde.
2) kann ich nichts dazu sagen
3) wer außer den Jägern bestimmt, ob es genug Hasen oder anderes Wild gibt?
4) in Deutschland gibt es ca. 8 Millionen Hauskatzen, von denen 50 % in reiner Wohnungshaltung leben. 20 Millionen Katzen ist eine Zahl aus Ihrem Jägerlatein.
Tier killen nicht, das tut nur der Mensch. Die Jägerschaft wiederholt sich in ihren Behauptungen, dass Katzen andere Tiere die da kreuchen und fleuchen ausrotten und killen. Durch ständiges Wiederholen wird die Behauptung auch nicht wahr!
Mehrere Untersuchungen an toten Katzen haben ergeben, dass ein verschwindend geringer Prozentsatz des Mageninhaltes Vögel oder andere Kleintiere sind. Kümmern Sie sich doch um die Vogelfänger in Italien und Malta, wo Hunderttausende unserer heimischen Singvögel zu Tode kommen. Bei Störaktionen dieser Barbarei sind es Tier- und Naturschützer, die tätig sind. Nicht ein einziger Jäger!
Wenn Jäger in Wald und Flut eine Katze antreffen, können sie eine Lebendfalle aufstellen und das Tier dem Tierschutz in Obhut geben.
Wer entscheidet, ob eine Katze wildert? Nur die Jäger, damit sie ein Alibi für das Töten haben. Unendliches Leid bringt die Jägerschaft über die Katzenbesitzer, darunter alte Menschen und Kinder, die verzweifelt und ergebnislos ihre Katzen suchen. Gepflegte, gechipte, kastrierte und geimpfte Katzen, die vor einem Mauseloch in der Sonne saßen. Echte, verwilderte Hauskatzen sind so scheu und schlau, dass sie kein Jäger zu Gesicht bekommt. Erschossen werden Besitzerkatzen! Die Jäger sind Ankläger, Richter und Vollstrecker in einer Person! Wenn Tiere Schaden anrichten, dann haften dafür die Besitzer! Dafür gibt es Ordnungsstrafen- aber keine Todesstrafen für Tiere!
Die Jägerschaft hegt und pflegt genau das, was sie nutzen kann.
Tierische Konkurrenten werden nicht geduldet. Echte Wildkatzen, Luchse, Wölfe- sie haben in Deutschland keine Chance.
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Joschi Bergmeier aus Allendorf (Lumda) schrieb am 13.03.2011 um 20:28 Uhr
Sehr geehrte Frau Toth
Ich hatte in keinster Weise vor hier etwas schmackhafter zu machen sondern einige Dinge ins rechte Licht zu rücken! 1). und 2). kann ich ja unkommentiert lassen,aber den Rest nicht!
Zu ihrem 3).! Wenn sie meinen Post oben nicht halbherzig überlesen hätten,wäre ihnen aufgefallen das wir vom Gesetz her dazu verpflichtet sind verträgliche Hasenbejagung wo es möglich ist durchzuführen!
Die meisten Jäger führen seit Jahren keine Hasenjagden mehr durch,wo die Hasenbestände rückläufig sind! Wo dies nicht ist,können die Hasen bejagd werden!
Zu 4). Ich wusste das ich bei dem Thema Katzen nicht gerade auf gegenliebe stoße! Es ist genau dies was die Katzenhalter immer wieder verschönern und bestreiten! Es ist doch irgendwie absurd wenn man eine Hauskatze zuhause hegt und pflegt und wenn man keine Zeit für sie hat einfach vor die Tür setzt und sie da draussen tun und lassen kann was sie will! Wir reden hier von HAUSKATZEN die für das Haus gezüchtet worden sind!Die Ausrede bei Hauskatzen bezgl. Artgerechter Haltung ist genau dies was die Katzenhalter immer wieder vorschieben! Nicht nur Jäger,sondern es gibt hunderte andere Gefahren die eine Katze ausgesetzt wird sobald sie vor der Tür gesetzt wird! Also kann mir doch kein Hauskatzenhalter erzählen das er so an seiner Katze hängt?
Mit ihrer These das Katzen einen verschwindend geringen Prozentsatz in der Natur an Schaden anrichten,glauben sie doch wohl selber nicht?
Die Uni Rostock hat vor gar nicht langer Zeit genau das wiederlegt was sie hier Behaupten im bezug auf Katzen in der Natur! Sie sollten sich mal ohne Scheuklappen genauer darüber informieren wie die Wahrheit wirklich aussieht ohne evtl. Wut auf Jäger!
Zu ihre information! Wir haben eine zeitlang Katzen eingefangen und sie zu Tierheimen gebracht! Irgendwann vor gar nicht langer Zeit wurden die Katzen nicht mehr angenommen da,wie oben schon einmal geschrieben,die Heime aus allen Nähten platzen!
Es ist richtig wenn sie hier schreiben das wenn Tiere Schaden anrichten der Besitzer haftet! Klar, wenn ich eine Katze einfange muss ich erst einmal den Besitzer kennen um ihn zur Rechenschaft zu ziehen das seine Katze ein Singvogelnest ausgeräumt hat! Wissen sie was mir der Katzenbesitzer sagen würde? Die Antwort können sie sich wohl selber geben? Es ist der reinste Egoismus der Katzenbesitzer,denn diese Interressiert nur ihre Katze aber nicht die Jungvögel,Junghasen,Kanninchen,usw.!
Wir Jäger sind auch keine Ankläger,Richter oder Vollstrecker! Wir tun das was uns das Gesetz vorgibt!
Für Italien und Malta ist man in Brüssel zuständig! Wir als Jäger befürworten diese Machenschaften da unten auch nicht und können von D. aus leider nichts dagegen tun! Also vertauschen sie jetzt bitte Äpfel mit Birnen nicht! Die Jägerschaft und alle dazu gehörenden Organiesationen hegt und pflegt nicht nur das was ihnen nutzt sondern sie hegt und pflegt alles was in und mit der Natur zu tun hat! Aber wenn man engstirnig und voreingenommen ist und sich mal die Mühe machen würde was die Jägerschaft und was dazu gehört wirklich umsetzt und investiert, würde schnell eine andere Meinung über unser tun entstehen!
Wir haben es bisher vermieden herum zu poltern wie sogenannte Naturschützer die nach Stammtischmanier nur herumplärren oder Lügen in die Welt setzen! Ich kann ihnen gerne ein paar Tips geben wie es so manche Naturschutz oder Tierorganisationen halten mit dem was diese da teilweise treiben! Fragen sie doch einfach mal beim NABU nach wie das war mit den Heckrindern in Ostfriesland oder den Fischteichen in Ostdeutschland! Sehr unangenehmes Thema! Oder nehmen wir mal die PETA! Mal nachforschen was diese Organiesation so mit Tieren in den USA so treibt! Da werden einigen die Augen überlaufen! Aber es ist ja einfach ein paar traurige Tierfotos in den Medien zu stellen um wieder ein paar Hundertausend Euros an Spende den Leuten aus den Nasen zu ziehen!
Zu guter letzt! Was glauben sie eigentlich wer dafür gesorgt hat,dass die Wildkatze und der Luchs wieder heimisch wurde? Recherchieren sie mal mit offenen Augen! Zum Thema Wolf! Sie werden kaum einen Jäger finden der gegen den Wolf ist! Es ist eher die Bevölkerung die gegen den Wolf ist wo er auftaucht! Zur Kenntniss! Es werden jährlich Hundertausende von Euros ausgegeben um den Wolf mit aller Gewalt hier wieder heimisch zu machen! Ohne Rücksicht auf verluste! Der Wolf ist streng geschützt und er soll hier in unserer dicht besiedelten Landschaft wieder heimisch werden?
Wie blauäugig muss man eigentlich sein? Autoverkehr,Eisenbahn und andere Dinge werden dafür sorgen,dass sich das Thema Wolf hier in Deutschland bald wieder erledigt hat! Wir Jäger halten uns da absolut aussen vor und schauen uns diese blauäugigkeit in Ruhe an!
Jagd ist ein sehr großer Wirtschaftsfaktor! Aber wenn man sein Fleisch nur aus der Kühltheke erwirbt und sich selber die Finger nicht schmutzig machen muss,hat man ja immer ein gutes Gewissen!
Mein Nachbar ist Landwirt mit ca. 160 Kühen,Rindern und Kälbern.Er gibt in einem Monat ca.1500.- Euro an Medikamente für diese Tiere aus!
Die ´Wildtiere die ich im Wald und Feld erlege sind nicht vollgepumpt mit Chemie sondern kommen aus der Natur! Dieses Fleisch verzehre ich und viele andere um ein vielfaches lieber als das Gespritzte Zeug aus der Kühltheke!
Ilse Toth
35.867
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 13.03.2011 um 22:53 Uhr
Nur noch einige Bemerkungen- denn wo unterschiedliche Meinungen aufeinander prallen gibt es Endlosdiskussionen.
In den 30 Jahren, wo ich im Giessener Tierschutzverein ehrenamtlich tätig war, hat kein einziger Jäger eine Katze ins Tierheim gebracht.
Gemeldet wurden aber eine große Anzahl von erschossener oder angeschossener Katzen.
Wir sprechen von Europäisch Kurzhaarkatzen, kurz EKH. Diese Katzen kann man nur dann als reine Hauskatzen halten, wenn sie auch im Haus geboren und aufgezogen wurden. Holt man sich z. B. ein Katzenkind von einem Bauernhof, wäre es für Mensch und Tier unzumutbar, sie im Haus einzusprerren. Gezüchtete Edelkatzen kann man natürlich im Haus halten.
Ich selbst besitze seit 40 Jahren mehrere Katzen, die Freigang haben. In unserem Garten wie auch in den Nachbargärten gibt es eine Vielzahl von einheimischen Vögeln,die wir wieder sehr gut in diesem strengen Winter an den Futterplätzen beobachten konnten. Warum? Wir haben naturbelassene Gärten mit einheimischen Gehölzen. Und trotz Katzen reichlich Vogelnachwuchs!
Andrea Mey
10.607
Andrea Mey aus Lollar schrieb am 14.03.2011 um 14:23 Uhr
Es gibt keinen Grund, "wildernde" Hauskatzen abzuknallen!
Die Katze, die auf dem Acker vor einem Mause-Loch sitzt soll eine Gefahr für Vögel und Niederwild sein?
Im Frühling sind alle jungen Wildtiere vielen Gefahren ausgesetzt und da sollen ausgerechnet Katzen die "schuldigen" sein?
Ich habe bei uns im Ort einmal einen Jäger abends angetroffen, leider, als er direkt von der Jagd kam.
Er hatte eine wunderschöne Katze in einen Eimer geworfen, die Därme schauten heraus, die arme Katze muß also aus nächster Nähe abgeknallt worden sein.
Dieser Jäger war auch noch stolz auf seine "Trophäe", ich werde dieses schreckliche Bild nie vergessen und für diesen Mord gibt es keine Rechtfertigung!
Ilse Toth
35.867
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 14.03.2011 um 15:04 Uhr
Das ist doch das Fatale! Um keinen Ärger zu bekommen entsorgen die Jäger die erschossenen Katzen. Wenn sie diese Schandtat doch melden würden, um den Tierbesitzern die Ungewissheit zu ersparen- aber dazu sind sie zu feige!
Wenn ich richtig informiert bin, ist der Abschuss einer Katze noch nicht einmal meldepflichtig.
Erschossene Katzen sollten im Veterinär Untersuchungsamt abgegeben werden. Dort könnte man feststellen, was im Magen der Katze ist.
Doch dann käme die Wahrheit zu Tage! Eben keine "gekillten" Kleintiere, die da kreuchen und fleuchen, wie sich Herr Bergmeier ausdrückt.
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Franka Meles aus Gießen schrieb am 15.03.2011 um 14:00 Uhr
Herr Bergmeier, Sie müssen Ihre "!"-Taste nicht überstrapazieren, es ist schon am Inhalt Ihres seitenlangen Textes ersichtlich, dass Sie furchtbar wütend auf Katzen, Katzenhalter und vor allem auf Jagdgegner/Tierschützer sind. Wenn Sie glauben, die Seite der Jäger nun ins rechte Licht gerückt zu haben, dann gebe ich Ihnen recht: Sie liefern mit dieser cholerischen Verteidigung Ihrer Herrschaftsmentalität ein Musterbeispiel für den typischen Jäger.

Bergmeier: "Viele Länder der Erde beneiden uns um diese guten Jagdgesetze!"
Sie meine wohl: "Viele Jäger dieser Erde." Könnte sein. In vielen anderen Ländern werden die nämlich als Wilderer bezeichnet und können dafür hier und da mit dem Leben bezahlen.

Bergmeier: "Um hier mal einige Dinge ins rechte Licht zu rücken bedarf es hier einigen Unwahrheiten entgegen zu treten! "Natur ohne Jagd" sowie "wir Füchse" stehen der Sekte "universelles Leben" sehr nahe und diese Jagdgegner nutzen jede Möglichkeit im www. um eine vielzahl an Lügen gegen die Jagd und Jäger zu verbreiten!"
Viel beunruhigender finde ich, dass die Jägerschaft sich z.B. bei den zynischen "Hubertusmessen" der katholischen Kirche nähert, und die hat im Gegensatz zum "Universellen Leben", die eine lebensbejahende Einstellung vertritt, Millionen Menschen das Leben gekostet. Man denke allein an die Kreuzzüge... aber die Geschichte ist voll von kirchlich abgesegneten Massenmorden. Hubertusmessen passen da ganz gut rein.
Ach, und weil Sie davon schreiben, "einigen Unwahrheiten entgegen" treten zu wollen: belegen Sie doch bitte, dass besagte Vereine dem "Universellen Leben" nahestehen. Nicht, dass das wichtig wäre, aber ein bißchen Beschäftigung täte Ihnen vielleicht ganz gut und am Ende hätten Sie evt. auch einmal recht – oder auch nicht.
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Franka Meles aus Gießen schrieb am 15.03.2011 um 14:25 Uhr
Ach ja, und Herr Orth: "Mit einer rosa Pampe im Hirn statt Vernunft, lässt sich keine Ökologie erklären."
und "Bei den meisten Jagdgegnern vermute ich eine allgemeine Einstellung gegen Wildtiere. Erst wen diese alle ausgerottet sind können sich die Haustiere ohne Anfeindung frei bewegen. "

:-D
Jetzt stehen Sie aber mit dem Rücken an der Wand, was? Aber keine Sorge - im Gegensatz zu diesen "Wald-vor-Wild"-Romantikern mit "Hubertustropfen" und "Jägermeister" im Täschchen schießen wir nicht.

Aber: Wer glaubt, durch so tapfere Freizeitaktivitäten wie "Jagd" in all seinen kranken Formen wie Drück-, Treib-, Ansitz-, Lock-, Fallen-, Baujagd und den vielen anderen Formen den Schaden der Land- und Forstwirtschaft wieder gut machen zu können, der hat offenbar selbst nur "rosa Pampe" statt Hirn im Schädel und null Ahnung von Ökologie. Dann sollte man aber auch ruhig bleiben. Natürlich kann Jagd nichts wieder gut machen - schließlich ist sie selbst nichts anderes als eine Bewirtschaftung "natürlicher Ressourcen", sprich: Manipulation ("Optimierung") und Ausbeutung der Natur.
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Joschi Bergmeier aus Allendorf (Lumda) schrieb am 15.03.2011 um 22:18 Uhr
Jagdgegner und ihre Publikationen
Fast allen Jagdgegnern – zumindest soweit sie der extremen Tierrechtler-Szene zuzuordnen
sind - ist die Behauptung gemeinsam, dass der Mensch kein Recht habe, Tiere zu töten.
Allerdings fußt diese Überzeugung bei den beiden wesentlichen Gruppen auf zwei ganz gegensätzlichen
Weltanschauungen: Zunächst gibt es da Jagdgegner aus religiöser Überzeugung, die
das biblische Gebot „Du sollst nicht töten“ äußerst strikt auslegen und daher auch das Töten
von Tieren zum Zwecke der Nahrungsbeschaffung ablehnen.
Gläubige...
Besonders hervorgetan hat sich hier die Sekte „Universelles Leben“: Zum einen wird die „Initiative
zur Abschaffung der Jagd“, (http://www.abschaffung-der-jagd.de) eine Gruppierung
um den Heilbronner Lehrer Kurt Eicher, dem Dunstkreis dieser Religionsgemeinschaft zugeordnet;
zum anderen versuchen die Anhänger von „UL“ auf einem Landgut am Untermain im
Großraum Würzburg ihre Vision von „friedfertigem Landbau“ und Zusammenleben mit den
"Tiergeschwistern" zu verwirklichen und versuchen in diesem Rahmen auch, die gesetzlich
vorgeschriebene Regulierung des Wildbestandes auf ihren Ländereien durch ordnungsgemäße
Jagd zu verhindern. Mit von der Partie ist der Verlag „Das Brennglas“, der ebenfalls dem Umfeld
der Sekte „UL“ zugeordnet wird und neben anderer Literatur, die sich gegen die Nutzung
von Tieren wendet, auch die Broschüre „Der Lust-Töter“ verbreitet, eine Schrift, welche versucht,
die Jagd als verabscheuungswürdiges und verbrecherisches Tun darzustellen.
... und Atheisten
Die andere Ausprägung der Jagdgegner wurzelt in der linken, öko-alternativen Szene und
gibt sich eher antireligiös und atheistisch. Hier wird die Grenze zwischen Mensch und Tier negiert,
der Mensch gilt lediglich als eine unter vielen Tierarten; die Unterscheidung zwischen
Mensch und Tier wird als Diskriminierung angesehen und analog zu den Begriffen „Rassismus“
und „Sexismus“ als „Speziesismus“ bezeichnet.
Auf dem Sektor der Jagdgegnerschaft ohne religösen Hintergrund gibt bei uns mittlerweile
eine zwar nicht übermäßig große, jedoch vielfältige Szene von engagierten bis radikalen Tierschutzorganisationen
und Tierrechtsaktivisten; ihr Bogen spannt sich von den Bündnisgrünen,
etablierten Tier-, Natur- und Umweltschutzorganisationen wie NABU, BUND und Greenpeace
sowie der bürgerlichen Szene von Tierschutz- und Tierheimträgervereinen bis hin zu extremen,
teilweise sogar kriminellen Gruppen. Die Anliegen dieser Szene beschränken sich nicht auf
Jagd und Sportfischerei, sondern erstrecken sich auch auf weitere echte und vermeintliche
Tierrechtsverletzungen wie Tierversuche, Massentierhaltung, Stierkampf, Stadttaubenregulierung
und dergleichen.
Bekanntere Gestalten aus dieser Szene sind vor allem Achim Stößer ( http://achim-sto esser.
de/), der sich bei der Organisation „Maqi“ (http://maqui.de) hervortut und daneben auch
Detlef Arndt aus Hannover, der die Anti-Jagd-Seite (http://www.anti-jagd-seite.de/) betreibt
und in den einschlägigen Internet-Foren - teilweise auch in solchen, die mit dem Thema Jagd
und Jagdgegnerschaft wenig bis nichts zu tun haben – durch die fast schon rührende Emsigkeit
auffällt, mit der er immer wieder seine Gebetsmühle surren lässt.
Eine Figur, die sich weltanschaulich nicht ganz so klar zuordnen lässt wie Eicher oder Stößer,
ist Dag Frommhold, dessen Spezialität darin zu bestehen scheint, Legenden über das
Leben des Rotfuchses (http://www.fuechse.info/) zu ersinnen und zu verbreiten. Zum einen
stößt man auf Seiten der nicht religiösen Jagdgegner auf seinen Namen und Verweise zu seinen
Publikationen, zum anderen arbeitet(e) er aber ganz offensichtlich auch mit der Gruppe um den
Lehrer Eicher zusammen, wobei aber nicht klar ist, ob und wie weit er darüber hinaus auch mit
UL zu tun hat(te).
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Joschi Bergmeier aus Allendorf (Lumda) schrieb am 15.03.2011 um 22:24 Uhr
Ich habe grundsätzlich nichts gegen Katzen ,aber gegen engstirnige und egoistische Katzenhalter!
Ilse Toth
35.867
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 15.03.2011 um 22:54 Uhr
Und wer engstirnig und egoistisch ist, das entscheiden natürlich Sie und Ihre Kollegen und Kolleginnen, Herr Bergmeier!
Im Jahr 2008/2009 gab es 351.000 Jagdausübungsberechtigte.
Deutschland hat ca. 82 Millionen Einwohner. Und von diesen Menschen ist ein hoher Prozentsatz gegen die Jagd! Es gibt Statistiken über Jagdunfälle und Straftaten mit Jägerwaffen! Landauf - landab wird vom Tötungsrecht auf wilderne und streunende Hunde und Katzen Gebrauch gemacht! Eine Definition für Streunen und Wildern gibt es allerdings nicht. Ca. 40 000 Hunde und 350 000 Katzen werden jährlich durch Jägerhand getötet. (Quelle Hatter, Autorin)
Ich beende für mich die Diskussion mit den Worten von Theodor Heuss:
"Jagd ist nur eine feige Umschreibung für besonders feigen Mord am chancenlosen Mitgeschöpf. Die Jagd ist eine Nebenform menschlicher Geisteskrankheit".
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Franka Meles aus Gießen schrieb am 17.03.2011 um 16:49 Uhr
Danke Herr Bergmeier für diese umfangreiche Übersicht über eine Handvoll religiöser Gruppen in der sehr heterogenen Tierrechtszene. Ein paar Kommentare kann ich mir trotzdem nicht verkneifen ...

Bergmeier: "Zunächst gibt es da Jagdgegner aus religiöser Überzeugung, die das biblische Gebot „Du sollst nicht töten“ äußerst strikt auslegen und daher auch das Töten von Tieren zum Zwecke der Nahrungsbeschaffung ablehnen."

Diese Monster! :-D

Bergmeier: „zum anderen versuchen die Anhänger von „UL“ auf einem Landgut am Untermain im Großraum Würzburg ihre Vision von „friedfertigem Landbau“ und Zusammenleben mit den "Tiergeschwistern" zu verwirklichen und versuchen in diesem Rahmen auch, die gesetzlich vorgeschriebene Regulierung des Wildbestandes auf ihren Ländereien durch ordnungsgemäße Jagd zu verhindern.“

Keineswegs. Sie möchten die freien Tiere vor der sinnlosen Verfolgung durch eine pervers-sadistische Minderheit sicher wissen, ganz im Sinne einer konsequent lebensbejahenden Weltanschauung. Daher auch der Verzicht auf „Vieh“ und boden- und pflanzenschädigende Dünger.

Bergmeier: „...die Broschüre „Der Lust-Töter“ verbreitet, eine Schrift, welche versucht, die Jagd als verabscheuungswürdiges und verbrecherisches Tun darzustellen.“

Falsch. Die Broschüre versucht, die durch Jagdpropaganda jahrzehntelang fehlinformierte Gesellschaft über das verabscheuungswürdige und verbrecherische Tun in unseren Wäldern aufzuklären.

Bergmeier: „Hier wird die Grenze zwischen Mensch und Tier negiert, der Mensch gilt lediglich als eine unter vielen Tierarten .“

Na sowas! :-D
Das hat ja auch schon Charles Darwin im 19. Jahrhundert getan und das wird von keinem vernünftigen Menschen mehr angezweifelt (Der Widerstand damals war freilich riesig, Freud sprach von „einer der drei Kränkungen der Eigenliebe der Menschheit“). Die Spezies Mensch (Homo sapiens) ist nur eine von Millionen Tierarten. Die Teilung in Mensch/Tier ist vor allem als Wertung zu verstehen, weshalb es auch immer möglich war, bestimmte (verhasste, herabgewürdigte) Menschen als Tiere zu bezeichnen. So z.B. auch Frauen und Schwarze.

Bergmeier: „...die Unterscheidung zwischen Mensch und Tier wird als Diskriminierung angesehen und analog zu den Begriffen „Rassismus“ und „Sexismus“ als „Speziesismus“ bezeichnet.“

Genau, denn wie oben dargelegt, ist die Grenzziehung willkürlich. Darüber hinaus gibt es keine ethisch vertretbare oder vernünftige Grundlage dafür, gleiche Interessen/Grundbedürfnisse nicht gleich zu berücksichtigen, nur weil jemand einer anderen „Rasse“ (sprich: Subspezies), einer anderen Spezies oder dem anderen Geschlecht angehört. Wiedersprechen wird dem nur jemand, der ein egoistisches oder sadistisches Interesse daran hat, gegenüber dem „Anderen“ seine moralische Pflicht abzulegen, damit er ihn auszubeuten oder unterwerfen kann (beide Motive treffen auf die Jagd zu).


Bergmeier: „...bis hin zu extremen, teilweise sogar kriminellen Gruppen.“

Der eigentliche Skandal ist, dass DIE Menschen, die Tiere unter scheußlichsten Bedingungen einpferchen, sie verstümmeln, sie teils unter erheblichen Leiden töten, sie abknallen oder in Fallen verrecken lassen etc.pp., und was die Jäger und Fleischbarone nicht noch alles mit ihrem skrupellosen Verhalten anrichten (Menschenhandel, Klimawandel, Urwaldrodung, unverantwortlicher Umgang mit Antibiotika und Hormonen etc.),... dass also diese Verbrecher nicht als kriminell gelten, sondern diejenigen kriminalisiert werden, die das verhindern wollen. Und zwar durch Tierbefreiungen oder Sabotage, ohne dass ein Mensch oder ein anderes Tier verletzt wird.

Im Übrigen ist es mir neu, dass Tierrechtler gegen Stadttaubenregulierungen vorgehen; lediglich gegen Vergiftungs- oder Abschussmaßnahmen wären sie, aber nicht gegen Verhütung und das Anlegen von Nistplätzen, um die Eier zu entfernen.

Erklären Sie mir bitte, was an Dag Frommholds Schriften über den Rotfuchs nicht stimmen soll. Und jetzt bitte keine der typischen Jagdmärchen aufzählen! ;-)
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Joschi Bergmeier aus Allendorf (Lumda) schrieb am 18.03.2011 um 21:39 Uhr
@Franka Meles Sind wir ein wenig Vegan?
Kann man denn nun leben, ohne Tiere zu töten bzw. für deren Tod verantwortlich zu sein?
Veganer erheben ja diesen Anspruch. Zumindest für die atheistischen Tierrechtler aus der
Jagdabschaffenwoller- und Veggie-Szene gibt es ja keinerlei Rangunterschied zwischen
Mensch und Tier; sie bezeichnen es als Speziesismus („Artendiskriminierung“), einen solchen
zu machen. Daher ist natürlich auch unser Tierschutzgesetz speziesistisch, da es sich ausdrücklich
auf Wirbeltiere beschränkt und damit die anderen Arten diskriminiert!
So sehen es die Veganer in der Tat: Schließlich essen sie ja nicht einmal Honig, da für seine
Gewinnung Bienen ausgebeutet und auch getötet werden. Insekten haben für sie das gleiche
Lebensrecht wie andere Tiere und der Mensch. Da aber keine Art diskriminiert werden darf,
muss das Tötungs- und Ausbeutungsverbot auch für noch niederere Tiere gelten.
Das bedeutet, dass ein Veggie genaugenommen noch nicht einmal eine bakterielle Infektionskrankheit
bekämpfen darf, den Bakterien sind ja auch Tiere, welche ja nicht aufgrund ihrer
Art diskriminiert werden dürfen. Er darf auch nichts desinfizieren, da er damit sogar Tiere
tötet, die ihm noch nicht einmal etwas getan haben, sondern dies nur eventuell könnten!
Hunde, Katzen und auch Kinder zu entwurmen ist für sie ebenfalls Mord, oder sind Würmer
etwa keine Tiere?
Weil ja Insekten auf jeden Fall auch ein Lebensrecht haben, darf ein Veggie natürlich keine
Mücke erschlagen, sondern er muss sich klaglos stechen lassen bzw. sie allerhöchstens verscheuchen.
Ich persönlich führte einmal eine Diskussion mit einer Frau, die ich fragte was sie
denn täte, wenn ihr Hund oder sie selbst einmal eine Zecke hätte? Die, so erfuhr ich, könne
man sehr gut entfernen ohne sie zu töten. Aber wie das denn dann mit Filzläusen und Krätzmilben
sei, die man ja bekanntlich mit dem famosen Mittel Jakutin los wird, welches diese
netten Tierlein aber ratzeputz vergiftet, wollte ich dann wissen. Darauf wurde die gute Frau
zwar äußerst ungehalten, eine befriedigende Antwort auf meine Frage erhielt ich jedoch nicht.
Natürlich wird in Wirklichkeit wohl kein Veganer, Tierrechtler und Jagdabschaffenwoller
sich mit Würmern, Läusen und Krätzmilben plagen, sondern etwas dagegen tun. Damit hat er aber bereits seine Unschuld verloren, er lebt nicht mehr ohne Tiere zu töten. „Nur Läuse“ oder
„nur Krätzmilben“ darf er nicht sagen, denn das wäre ja eine Diskriminierung gegenüber
anderen Tieren. Wie so sollte auch eine Krätzmilbe weniger Lebensrecht haben als eine Biene?Das ist aber noch nicht alles: Was ist mit den Schnecken die mancherorts im Garten beträchtlichen
Schaden anrichten? Das einzige was hier einigermaßen hilft ist das Absammeln jeder
einzelnen. Was aber tut man damit? Irgendwo hinkippen, damit sie bei anderen Leuten den
Garten kahlfressen? Was ist mit anderen tierischen Schädlingen? Es gibt ja Leute – und es sind
nicht nur Tierrechtler darunter – die eine Maus lebend fangen und dann irgendwo mit den besten
Wünschen in der Landschaft auf freien Fuß setzen. Wo aber eine Maus ist, sind in der
Regel auch mehrere. Soll man jedes gefangene Exemplar einzeln aufs Land chauffieren? Und
was ist mit Ratten? Was mit Wühlmäusen an den Wurzeln der Obstbäume? Und mit Kakerlaken?
Was mit dem Bisam, der Uferbefestigungen und Dämme zerwühlt? Alle am Leben
lassen, weil es ja nicht „nur Tiere“ sind sondern Brüder und Schwestern?
Probleme mit tierischen Schädlingen im Garten haben viele Tierrechtler selbst gar nicht,
denn sie leben irgendwo in keimfreien Betonbunkern in der Stadt und haben nicht mal soviel
mit der Natur zu tun, dass sie sich ein wenig Gemüse anbauen würden. Da kann man natürlich
leicht reden. In der Tat werfen extreme Tierrechtler den UL-Leuten nicht nur vor, dass sie
Honig gewinnen und verkaufen, sondern auch, dass sie Mäuse und Ratten mit Gift töten
würden.
Und wenn man sich aber nun auf den Standpunkt stellen würde, dass man diese Tiere töten
darf, weil sei einen schädigen? Nun, dann darf man aber auch Mäuse und Ratten töten, denn
wenn man die leben ließe und Mücken, Würmer und Läuse tötete, würde man diese ja in speziesistischer
Weise diskriminieren. Um diese Diskriminierung aufgrund der Art zu vermeiden,müsste man dann aber auch die Wildschweine töten dürfen, die an die Feldfrüchte gehen, denn
sonst wären wiederum die Mäuse und Ratten diskriminiert.
Das alles würde schließlich zu dem Schluss führen, dass auch das Töten von Menschen
erlaubt sein muss, wenn sie uns schädigen, denn sonst wären ja die „nichtmenschlichen Tiere“
diskriminiert. Und zwar müsste sogar jedermann das Recht haben, Leute, die ihn schädigen, zu
töten – oder aber es müsste auch bei den Tieren immer ein Gericht darüber entscheiden ob sie
zu töten sind, weil sie Schaden anrichten. Und zwar bei jedem Tier einzeln, man kann sich
denken ja wohl denken warum – ja, richtig, denn anders wären ja wieder die Tiere
diskriminiert.
Aber auch an gekaufter pflanzlicher Nahrung klebt nicht wenig Tierblut: Biologische Gärtner
bekämpfen Schädlinge zumindest teilweise mit ebenso letalen Methoden wie andere
Gärtner auch, nur eben mit umweltfreundlichen. Was bitte ist am „Futterneid“ des Gärtners,
der Schnecken zerschnippelt oder vergiftet, anders als an dem des Bauern, der Wildschweine
erschießen lässt um sein Korn zu schützen und anders als dem des Jägers, der Füchse erschießt
um mehr Hasen zu haben? Wie viele Wildschweine von den BGM (Böse Grüne Männer) geschossen
worden sind, damit der Weizen für seine Frühstücksbrötchen reif werden konnte, danach
fragt übrigens auch kein Jagdabschaffenwoller.
Sogar zu ihrem eigenen Vergnügen und für ihre eigene persönlichen Bequemlichkeit
nehmen Tierrechtler den Tod von „nichtmenschlichen Tieren“, wie sie es nennen, in Kauf.
Nämlich beim Autofahren. Und welcher Tierrechtler fährt denn nicht Auto? Wie bitte kommen
diese Leute denn zu ihren Treffen, zu Demos und zu Jagdstörungen? Doch wohl, wenn überhaupt,
nur zu einem ganz geringen Teil zu Fuß oder mit dem Fahrrad, aber überwiegen mit
dem Auto.
Wer Auto fährt nimmt es jedoch schon einmal in Kauf, dass er dann und wann einen Fuchs,
einen Hasen, ein Reh – oder auch nur eine Maus – tot fährt. Fährt man einen Menschen an, ist
das natürlich viel schlimmer, aber in vielen Fällen vermeidbar, nämlich wenn sowohl der
Kraftfahrer als auch der Fußgänger die Verkehrsregeln einhalten. Bei Tieren geht das aber
nicht. Von Tieren kann man nicht verlangen, dass sie sich an Verkehrsregeln halten und auch
der Mensch kann den Zusammenstoß nicht immer verhindern.
Selbst wenn man nun den Unfalltod von Säugetieren und Vögeln als ungewollt und tragisch
definieren würde, weil er ja so oft auch wieder nicht vorkommt: was aber ist dann mit den Insekten?
Nach jeder Autofahrt im Sommer hat man einen ansehnlichen Insektenfriedhof auf der
Windschutzscheibe, den Scheinwerfern und dem Kühlergrill. Dagegen kann man absolut nichts
tun, außer das Autofahren bleiben zu lassen. Jedes Mal, wen man sich in der wärmeren Jahreszeit
hinter das Steuer setzt, weiß man im Vorhinein, dass man eine gewisse Anzahl Insekten töten
wird – nur weil man zu faul ist zu laufen oder zu radeln.
Nach der Auffassung der Tierrechtler jedoch haben diese Insekten ein Lebensrecht, genauso
wie Fuchs und Hase, genauso wie der Mensch, jede andere Aussage ist nach ihrem Dafürhalten
speziesistisch. Die Tierrechtler werfen den Jägern das Töten von „nichtmenschlichen Tieren“
zum Vergnügen vor und sich konventionell ernährenden Menschen, dass sie Leid und Tod
„nichtmenschlicher Tiere“ für ihre Nahrung und Kleidung verschulden. Und sie selbst? Sie
nehmen, weil sie – wie die meisten anderen Leute auch – zu bequem sind, mit dem Fahrrad zu
fahren oder zu laufen, den Tod von „nichtmenschlichen Tieren“ an ihrer Windschutzscheibe
billigend in Kauf. Warum bezeichnen sie dann andere als Tiermörder, wenn sie doch selbst
auch welche sind?
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Joschi Bergmeier aus Allendorf (Lumda) schrieb am 18.03.2011 um 21:57 Uhr
Zu Dag Frommhold
Zitat aus seiner HP:Aus Interesse an der Materie habe ich im Anschluß an mein Abitur, das ich 1994 als Jahrgangsbester (1,0) erworben habe, mit dem Studium der Psychologie an der Uni Tübingen begonnen. Obwohl ich berufsbedingt nur sehr wenig Zeit investieren konnte, schloß ich das Diplom im Jahr 2001 ebenfalls mit der Note 1 ab."

Tja, die haben halt meistens selbst einen an der Klatsche!!!
Mehr muss man dazu nicht schreiben!
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Franka Meles aus Gießen schrieb am 20.03.2011 um 17:50 Uhr
Bergmeier: "Sind wir ein wenig Vegan?"

Ja, und deshalb habe ich mit eruptiven Aufhäufungen von Verzweiflungsargumenten mehr Erfahrung als mir lieb ist.

Am meisten wundern mich dabei aber die immer wieder kehrenden Auflistungen von zerschnippelten Schnecken bis hin zum Insektenfriedhof auf der Windschutzscheibe, verbunden mit der naiven Vorstellung, so etwas könne als Argument gegen Veganimus herangezogen werden.

Zitat: "...der Mensch kann den Zusammenstoß nicht immer verhindern." (Bergmeier) - genau so ist es, aber so etwas wie Jagd kann man verhindern und es gibt gute Gründe, es zu tun.

Also, um es kurz zu machen: es wird reflexartig gefordert, dass Veganer gefälligst über dem Boden zu schweben und das Atmen, Essen und Trinken einzustellen hätten. Ich denke, die Forderungen, die Jagdgegner an Jäger stellen, sind da um einiges begründeter und haben mehr mit der Realität zu tun.
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Franka Meles aus Gießen schrieb am 20.03.2011 um 17:59 Uhr
Und noch zu Frommhold: Soll das jetzt wirklich ein Argument sein, Herr Bergmeier - Frommhold hat Psychologie studiert, und soll nur deshalb "selbst einen an der Klatsche" haben?
Auch das ist wohl eher ein Verzweiflungsargument der bemitleidenswertesten Sorte...
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Joschi Bergmeier aus Allendorf (Lumda) schrieb am 20.03.2011 um 20:00 Uhr
Nein,nein dass sind keine Verzweiflungsargumente sondern diese sind stichhaltig und klar zu verstehen! Aber bleiben sie mal vegan und streicheln ihre Tiere tod und lassen sie und andere Gutmenschen mit ihrer
Schönrederei die Leute in Ruhe,die tagtäglich rund um die Uhr in der Natur sind und mit sicherheit einiges mehr an Verstand und Ahnung haben was da draussen los ist als sie und so mancher andere Weltverbesserer!
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Franka Meles aus Gießen schrieb am 21.03.2011 um 10:23 Uhr
Bergmeier: "Nein,nein dass sind keine Verzweiflungsargumente sondern diese sind stichhaltig und klar zu verstehen!"

Doch, doch, Herr Bergmeier, das ist total verzweifelt, und wenn es nicht verzweifelt wäre, dann wäre es nur böswillig, denn Ihr oben abgesonderter "Argumentations"-Schwall läuft auf eine lächerliche und eine gefährliche Annahme hinaus:
1. Veganer behaupten von sich, keinem tierlichen Wesen (und Bakterien) Leid zuzufügen, auch nicht inderekt oder versehentlich.
2. Wenn ich nicht alles schonen kann, muss ich überhaupt nichts schonen.

Wenn Sie Punkt 2 wirklich so sehen sollten, müssten Sie in der Konsequenz auch Menschenrechte ablehnen.

Was an Ihrem Unsinn "stichhaltig" oder "klar zu verstehen" sein soll ist einfach nicht nachvollziehbar.
Sie konstruieren ein Bild von inkonsequenten Veganern, die mit ihrem Immunsystem arglistig unschuldige Bakterien und Viren umbringen, "ihre Tiere todstreicheln" (wie bitte?) und auch noch die Realität schönreden wollen.

Jetzt denken Sie doch mal nach. Wer hat es denn wirklich nötig, etwas schönzureden? Wer versucht denn schon seit geraumer Zeit die häßlichen Tatsachen der Jagd und (Massen-)Tierhaltung zu verschleiern?
Und sind es nicht die Gegner der Tierausbeutung, sprich die Veganer, die den hinter Sprache und Mauern verborgenen Horror an die Öffentlichkeit und zur Diskussion bringen wollen?

Kommen Sie mal wieder raus aus Ihrem geistigen Urwald und stellen Sie sich der Wirklichkeit.
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Joschi Bergmeier aus Allendorf (Lumda) schrieb am 25.03.2011 um 21:12 Uhr
Das ganze Weltbild des Zivilisationsgutmenschen - sei er nun vegan oder nicht - krankt an der Basis. "Wir sind hier - und die Natur ist irgendwo da draußen".
JEDER der zig Milliarden Menschen ist Teil der Natur. Grund für Tod, Werden und Vergehen.
Der Fleischlappen im McFress-Burger ist OK. Hat nie gelebt. Und wenn doch dann war er ja Teil vom "Wir hier." Was macht es da schon wenn er zu Lebzeiten nie die Sonne gesehen und gevögelt hat? Von "da draußen" Fleisch zu nehmen ist böse, das durfte zwar artgerecht leben - aber Bambi darf nicht sterben. Nicht zum Essen und auch nicht damit der Hunger nach Holz, Salat und Mais für die Biogasanlage gestillt wird.
Salat ist unwertes Leben, sowieso. Die Einteilung in lebenswertes und unwertes Leben muss schon sein.

Übrigens: Einmal Gesicht waschen tötet Millionen Kleinstlebewesen.
Es lebe der Grind!
15
Joschi Bergmeier aus Allendorf (Lumda) schrieb am 25.03.2011 um 21:30 Uhr
Häßliche Tatsachen?Tierausbeutung? Horror? Jetzt muss ich aber gleich laut loslachen! Wie um alles in der Welt wollen sie denn die paar Millarden Menschen (es werden ständig auch noch ein paar mehr!) ernähren?
Nur mit Salat,Hanf usw.?
Aber da hier gerade eine plumpe moralische Keule, von einem ziemlich einseitig informierten Mitmenschen reingesetzt wurde, es gibt nichts, was nicht moralisch bedenklich ist - nicht einmal der Anbau von Hanf oder Salat.

Denn auch damit werden Tiere getötet, ganz davon zu schweigen, dass auch Pflanzen eine Lebensform darstellen.

Der Mensch steht nun mal nicht außerhalb der Mitwelt, sondern ist ein Teil von ihr, daraus folgt auch die Rechtfertigung, des Gebrauches der Resourcen. Natürlich in einem nachhaltigen Rahmen, aber das ist das Schwierigste an der Thematik.

Und Nein, Veganer stehen nicht moralisch über anderen Menschen!

Und für alle diejenigen, die glauben vegane Ernährung sei moralischer, politisch glaubwürdiger oder nachhaltiger empfehle ich mal das Buch von Lierre Keith "The Vegetarian Myth".
Mahlzeit!
15
Joschi Bergmeier aus Allendorf (Lumda) schrieb am 25.03.2011 um 22:10 Uhr
@Ilse Toth
Die von ihnen angegebenen Zahlen über erlegte Hunde und Katzen mit ihrer Quelle,sind genau die die immer wieder schon seit vielen Jahren von Jagdgegnern in diese Welt gesetzt werden um darauf Aufmerksam zu machen wie böse doch die Jäger sind! Um dies einmal richtig zu stellen! Diese Zahlen wurden vor vielen Jahren (80er) einmal vom DJV (Deutscher Jagdschutz Verband) veröffentlicht!
Wenn sie aber so mit Zahlen umher schmeißen können,dann veröffentlichen sie doch mal die Zahlen der erlegten Hunde und Katzen von z.B. 2007/2008/2009/2010! Bitte aber mit wahrheitsgetreuer Quelle!
Noch etwas!
Die Nummer mit untersuchten Mägen von Katzen!
Wenn eine Katze zuhause Futter bekommen hat,frißt sie mit Sicherheit keine Vögel,Junghasen,usw.,da sie ja den Magen voll hat! Also hingt hier ebenfalls ihre Behauptung das Katzen keine "Killer" seien!
Wieviel Ausreden fallen denn noch ein,dass Katzen nicht dazu beitragen
das Ökosystem durcheinander zu bringen?
...... und noch einmal! Wer sein ach so geliebtes Haustierchen vor die Tür setzt und es diesem die tausendfachen Gefahren der Umwelt aussetzt,kann gar nicht so sehr an seinem "Liebling" hängen? Entweder er ist blauäugig und macht sich selber etwas vor oder er spielt gerne mit seiner Katze Umweltüberlebenslotto???
Ilse Toth
35.867
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 26.03.2011 um 19:06 Uhr
Ich habe keine Lust, mit Ihnen zu diskutieren. Für mich ist dieser unglaubliche Blödsinn, den Sie immer wieder von neuem erzählen, keine Antwort mehr wert. Ich bitte Sie hierfür um Verständnis!
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Joschi Bergmeier aus Allendorf (Lumda) schrieb am 26.03.2011 um 20:30 Uhr
Klar habe ich Verständniss das dies Blödsinn für sie ist,da es ja hier um Wahrheiten geht,die grundsätzlich Katzenhalter ignorieren, schön reden
oder wenn es ans "Eingemachte" geht für diese die Diskusion beendet ist!
So sind sie nun mal halt die Katzenhalter!
Ilse Toth
35.867
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 26.03.2011 um 21:40 Uhr
Irgendwie habe ich Mitleid mit Ihnen, Herr Bergmeier!
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Joschi Bergmeier aus Allendorf (Lumda) schrieb am 26.03.2011 um 21:52 Uhr
Brauchen sie aber nicht! Ich komme schon so gut zurecht und gehe auch mit offenen Augen durch diese Welt ohne mir was selber vor zu machen!
Trotzdem vielen Dank!
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Franka Meles aus Gießen schrieb am 28.03.2011 um 14:41 Uhr
Herr Bergmeier, ich fand es bislang ja noch einigermaßen praktisch, dass Sie mir den Stichwortgeber spielen, aber wenn Sie sich immer nur wiederholen, muss ich das auch, und das ist langweilig. Deshalb für die Zukunft: http://vebu.de/einstieg/leitfaden-fuer-diskussionen?utm_source=newsletter10-12&utm_medium=email&utm_campaign=diskussionsleitfaden

Bergmeier: "Aber da hier gerade eine plumpe moralische Keule, von einem ziemlich einseitig informierten Mitmenschen reingesetzt wurde,..."

...nämlich schon wieder von Ihnen, Herr Bergmeier. Schrieb ich nicht zuletzt, dass Ihre extrem kurzsichtige Denkweise auf eine lächerliche und eine gefährliche Annahme hinausläuft? Ich erinnere Sie: Sie stellen naiv-irrationale Forderungen an eine vegane Lebensweise damit diese unerfüllbar erscheint, um damit jedes Verbrechen (und zwar auch gegen Menschen!) zu legitimieren. Ich fürchte, Sie sind ein Fall für den Verfassungsschutz.

Sie machen es sich wirklich zu leicht. Einfach wieder die Vorurteile gegen Veganer und Jagdgegner auspacken wie schon in Ihren anderen "!"-lastigen Wutbeiträgen bringt uns irgendwie nicht weiter, demonstriert aber wunderbar was passiert, wenn der Beton in der Mischmaschine schon hart geworden ist.
Argumenten gegen die Jagd stehen Sie hilflos gegenüber und heulen rum, weil man Sie mit der "moralischen Keule" verkloppt. Für jemanden, der einem zutiefst unmoralischen weil grausamen Hobby frönt, muss jede moralische Forderung knüppeldick kommen.

Bergmeier: "Übrigens: Einmal Gesicht waschen tötet Millionen Kleinstlebewesen. Es lebe der Grind!"

Ja, Herr Bergmeier. Ist ja gut. Nur ist keiner so daneben und empfindet Lust dabei, die getöteten Bakterien dann als Trophäen an die Wand zu hängen oder sie zu verspeisen oder sich mit ihnen in Siegerpose ablichten zu lassen (obwohl, Ihnen würde ich es zutrauen).

Bergmeier: " Häßliche Tatsachen?Tierausbeutung? Horror? Jetzt muss ich aber gleich laut loslachen! Wie um alles in der Welt wollen sie denn die paar Millarden Menschen (es werden ständig auch noch ein paar mehr!) ernähren?"

Vegan natürlich, anders geht es gar nicht mehr. Besagt sogar eine UN-Studie. Interessant auch, dass sie über den Horror in der Massentierhaltung "laut loslachen" wollen. Leugnen Sie schon wieder Tatsachen oder finden Sie das wirklich erfreulich?

Bergmeier: "Nur mit Salat,Hanf usw.?"

Nein, mit der schier unendlichen Fülle des veganen Speisezettels. Was essen Sie denn immer? Wildbret mit Salat und Hanf?

Bergmeier: "Und Nein, Veganer stehen nicht moralisch über anderen Menschen!"

Richtig, aber die vegane Lebensweise ist moralisch höherwertig im Vergleich zu solchen, wegen der Milliarden Tiere ihres Lebens beraubt werden, Ökosysteme zusammenbrechen, das Klima verändert wird, Menschen verhungern, Menschen krank werden, Antibiotika wirkungslos werden etc.

Zu den Zahlen über erschossene Hunde und Katzen habe ich festgestellt, dass die Jäger selbst hierzu lustigerweise gar keine Zahlen veröffentlichen, es gibt gar keine Anzeigepflicht für erschossene Hunde und Katzen! Kein Wunder, schließlich verspielt man ja die für die Jagd so wichtige Toleranz der nichtjagenden Bevölkerung wenn das ans Licht käme.

Herr Bergmeier, wieso bringen eigentlich Katzen das Ökosystem so ungeheuerlich durcheinander, die Jäger aber nicht? Wieviele Millionen Rehe, Füchse, Hasen, Wildschweine, Rebhühner etc. gehen auf das Konto der Katzen? Und wieviele auf das der Jäger? Gehen Greifvögel tausenfach wegen Bleivergiftung ein oder wegen Katzenallergie?

Bergmeier: " Klar habe ich Verständniss das dies Blödsinn für sie ist,da es ja hier um Wahrheiten geht,die grundsätzlich Katzenhalter ignorieren, schön reden oder wenn es ans "Eingemachte" geht für diese die Diskusion beendet ist!"

Wer hier das "Schönreden" nötig hat, sprich das Lügen, schrieb ich doch schon mal. Aber das nennt man dann wohl Jägerlatein... und damit ist der Weidmann ja bekanntlich nie am Ende.
So sind sie nun mal halt die Jäger!
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Joschi Bergmeier aus Allendorf (Lumda) schrieb am 29.03.2011 um 21:36 Uhr
Na im zitieren sind sie ja eine große Nummer!
Essen sie weiterhin Vegan und ich esse mein Wildfleisch.
Mir gehen sicherlich nicht die Argumente aus und ich könnte hier weiterhin
schreiben. Bei einer Person wie ihnen hat es aber wenig Sinn,da sie wohl soviel Ahnung von der Natur haben wie eine Kuh vom Eier legen! (Nehmen sie es aber bitte nicht zu persönlich! Von ihnen gibt es leider einige!)
Im übrigen,ich frage mich immer wie manche Ökos oder selbsternannte Naturschützer auf Zahlen wie "tausende Greifvögel" oder 40000 Hunde und 350000 Katzen kommen! Alleine daran kann man immer wieder erkennen,dass diese Leute den hang zum übertreiben haben und sich diese Zahlen irgendwo aus den Fingern saugen um auf sich aufmerksam zu machen!
Zu guter letzt! Lernen sie erst einmal wofür der Verfassungsschutz zuständig ist und dann lernen sie mal was wirklich in der Natur los ist!
Dann können wir gerne weiter Diskutieren!
........... und jetzt viel Spass wieder beim zitieren!
15
Franka Meles aus Gießen schrieb am 31.03.2011 um 14:52 Uhr
Bergmeier: "Na im zitieren sind sie ja eine große Nummer!"

Danke für das Lob - und wissen Sie was, ich zitiere Sie gerne noch zwei Mal, damit auch jeder sehen kann, wie Sie Ihren eigenen Forderungen hier quasi den Blattschuss geben:

Bergmeier: "Alleine daran kann man immer wieder erkennen,dass diese Leute den hang zum übertreiben haben und sich diese Zahlen irgendwo aus den Fingern saugen um auf sich aufmerksam zu machen!"

"Hang zum Übertreiben", das ist wirklich ein tolles Argument, wenn man liest, was Sie weiter oben unter ihrem unvermeidlichen Pulverdampf von Ausrufungszeichen so abgelassen haben:

Bergmeier: "Das ist total falsch!!! Katzen gehen ihrem Instinkt nach und killen alles was da so kreucht und fleucht! In D. gibt es etwa geschätzte 20 Millionen Katzen die da in der Natur ihr unwesen treiben! Wenn man davon ausgeht das jede Katze mindestens einmal täglich einen Singvogel killt,kommt man schnell dahinter wie es um unseren Singvogelbestand steht!"

Ich denke alleine schon mit diesem Einstieg in die Diskussion (aber auch mit allem, was danach aus Ihnen heraus brach) haben Sie zur Genüge demonstriert, wir es im Kopf eines durchschnittlichen Jägers so aussieht... "alles killen was da kreucht und fleucht", "mindestens 20 Millionen tote Singvögel täglich durch Katzen"... ja, so denkt er, der deutsche Weidmann, und zeigt damit nur, dass er und seine verachtenswerte Zunft im 21.Jahrhundert einfach nichts mehr verloren haben. Leute wie Sie als "Naturschützer", als "Waldhüter" gar?? Unglaublich, lächerlich.
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Joschi Bergmeier aus Allendorf (Lumda) schrieb am 02.04.2011 um 17:50 Uhr
Lächerlich machen sie sich,in dem sie ihre eigenen Fehler übersehen und mit einer billigen Gegenargumentation hier aufwarten! Unglaublich ist mal wieder wie schon oben einmal geschrieben,dass hier (Franka Meles) keine Ahnung davon hat was in der Natur los ist aber hier mit Argumenten herum schmeißt als sei sie Allwissend und wüßte was Jäger,Förster jede Minute draussen in der Natur so treiben!
Im übrigen sind sie mir immer noch eine Antwort schuldig!
Verachtenswert sind die ständigen selbsternannten Naturschützer und Weltverbesserer! Mitreden und Argumentieren wollen diese alle (s.F.Meles),aber viel Ahnung haben sie wenig davon! Ihr Niveau ist mir langsam zu tief unten und eine weitere Diskusion wäre unglaublich und weitestgehend lächerlich!
15
Franka Meles aus Gießen schrieb am 04.04.2011 um 13:46 Uhr
Ich bin Ihnen noch eine Antwort schuldig? Was könnte das wohl sein - meinen Sie vielleicht diese sensationelle Anzahl von Singvögeln, die jährlich den alleskillenden Hauskatzen zum Opfer fällt? Uff, das ist schon eine Herausforderung: Sie als Jäger gehen also davon aus, dass es 20 Millionen wildernde Hauskatzen gibt, von der jede einzelne "da draußen in der freien Natur" täglich "mindestens" einen Singvogel tötet. Da muss man wohl 365 x 20 Millionen rechnen, um die Mindestanzahl der von Katzen erbeuteten Singvögel im Jahr zu erhalten, nicht wahr - wieviel könnte das wohl sein? Etwa 7,12 Milliarden...? Mit solchen Megazahlen operieren ja sonst nur Menschen aus den Berufsgruppen der Mathematiker, Astronomen und Paläontologen (und, natürlich, die Jäger - denn wer so gut mit Zahlen umgehen kann und sich auch sonst geistig auf allerhöchstem Niveau bewegt, dem kommt natürlicherweise das Vorrecht zu, unsere Umwelt nach seinen Vorstellungen zu gestalten... also Weidmannsheil und weiter blind in die Millionenmenge geballert).
Karl-Ludwig Büttel
3.546
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 04.04.2011 um 16:09 Uhr
Ich habe zwei Hauskatzen die Wohl genährt sind. Ein davon geht jeden Tag wildern und tötet Vögel und Mäuse. Sie lässt sie einfach liegen da sie satt ist.Ich wünschte mir auch ich hätte Vegane Katzen. Aber leider ist das gegen die Natur. Unsere Katzen auf dem Land haben schon immer gewildert, bzw. sich von dem ernährt was die Natur für sie serviert hat. Das ist nicht ungewöhnlich. Bei uns am Ortsrand rennen die Katzen im Feld zahlreich umher. Das naheliegende Natuschutzgebiet ist eine prima Nahrungsquelle.
15
Franka Meles aus Gießen schrieb am 04.04.2011 um 16:44 Uhr
Danke für diesen aufschlußreichen Kommentar, der uns alle weiterbringt - die mindestens 7,12 Milliarden getöteten Mäuse hatte ich vorhin vergessen. Hat vielleicht jemand noch Erfahrungsberichte über von Hauskatzen erlegte Ratten im Angebot? Nur der Vollständigkeit halber...
Karl-Ludwig Büttel
3.546
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 05.04.2011 um 13:10 Uhr
Vielen Dank für die Blumen. Schön, dass es Sie weitergebracht hat.
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Joschi Bergmeier aus Allendorf (Lumda) schrieb am 08.04.2011 um 19:52 Uhr
@Franka Meles
Ich wiederhole mich gerne noch einmal! Sie haben von Natur soviel Ahnung wie eine Kuh vom Eier legen!
@K.-L. Büttel
Vielen dank für den ehrlichen Post! Wenigstens einer der es zugibt und weiß wie seine Katzen ticken!
Wäre schön wenn noch mehr Katzenhalter dies zugeben würden was ihre Katzen so anstellen!
Aber hier ist es genauso wie bei vielen Hundehaltern. Die wollen auch nur spielen!
Hallo Lieber Leser
freut mich, dass Sie meinen Artikel lesen. Sind Sie schon Bürgerreporter der Gießener Zeitung?
Auf www.giessener-zeitung.de kann jeder aus seinem Ort berichten. Lokaler geht's nicht!

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Herzlichst, Ihr(e) Kurt Orth

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