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Größtes Hessisches Blues-Festival wirft seine Töne voraus

Veranstalter und Sponsoren freuen sich auf "Blues, Schmus, Apfelmus".
Veranstalter und Sponsoren freuen sich auf "Blues, Schmus, Apfelmus".
Laubach | Passend zum Thema begrüßte der Geschäftsführer der Gemeinnützige Laubacher Kultur und Bäder GmbH Klaus Hövel seine Gäste mit Apfel-Secco und Apfelsaft vom Direktvermarkter. Gemeinsam mit Bürgermeister Peter Klug, mit den Sponsoren und der künstlerischen Leitung stellte er der Presse das diesjährige Blues-Festival in Laubach vor. Für die akustische Einstimmung sorgte Dieter Kropp mit seiner Blues-Harp. Eine Abbildung des renommierten Musikers, der 2006 für sein Album „Herzensbrecher“ den Preis für das beste deutsche Bluesalbum erhielt, schmückt in diesem Jahr auch den Titel des Programm-Flyers.
Für Bluesfreunde aus Nah und Fern ist das Wochenende vom 21. bis 23. August längst ein fester und unumstößlicher Termin im Kalender. Unter dem Motto "Blues, Schmus und Apfelmus" findet in Laubach das Hessische Bluesfestival mittlerweile zum 16. Mal statt. Auf vier Bühnen werden insgesamt 27 verschiedene Bands und Einzelinterpreten auftreten. Dass die eingeladenen Künstler die Vielfalt der musikalischen Stile innerhalb des Blues repräsentieren, ist denn auch einer der Erfolgsfaktoren des Festivals. Ob Swing, Jazz, Boogie
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Woogie, Rock'n'Roll, Rhythm & Blues - das Festivalprogramm bedient die komplette Bandbreite der musikalischen Richtungen und ist somit ein Garant dafür, dass hier jeder „seinen Blues" zu hören bekommt. Internationale Musiker-Größen wie Louisiana Red, Khalif Wailin Walter oder die Sängerin Harriet Lewis sind ebenso vertreten wie die Lokalmatadoren im Mundart-Zelt „Die Basaltköpp“ oder der Laubacher Blues-Chor. Während es auf den Bühnen groovt, swingt, rockt und jamt dreht sich draußen im Park alles um den Apfel. Zahlreiche Direktvermarkter aus der Region bieten ihre Spezialitäten auf dem Apfel- und Bauernmarkt an. Neben dem Hessischen Nationalgetränk im Bembel gibt es Saft, Mus, Kuchen, Marmelade und vieles mehr. Aber auch der klassische Handkäs fehlt nicht. Ausgewähltes Kunsthandwerk wie Keramik und exotischer Schmuck runden das Marktangebot ab.
Zu den diesjährigen Specials zählen weiterhin eine Bilderausstellung mit hintergründigen Cartoons zum „Äppelwei“ des Wetzlarer Architekten Günter Henrich und Scherenschnitte von Rainer Malz. Unter dem Titel „Jazz & Blues in Art“ präsentiert Malz die internationale Jazz- und Blues-Szene in eindrucksvollem Schwarz-Weiß-Gewand.
„Ich habe den Blues schon etwas länger“, ist der Titel eines Buches über „die Spuren einer Musik in Deutschland“. Einer der Autoren, Reinhard Lorenz, stellt das Buch am Samstag in der Gaststätte „Solmser Hof“ vor.
Eine weitere Besonderheit des Festivals ist die Traktorausstellung. Dabei bekommt jeder, der mit einem mindestens 30 Jahre alten Traktor einfährt, bei freiem Eintritt einen Ausstellungsplatz im Schlosspark.
Sowohl Samstag als auch Sonntag findet außerdem von 10 bis 18 Uhr ein abwechslungsreiches Kinder-Programm statt.
Neben dem umfangreichen Rahmenprogramm steht allerdings die Musik eindeutig im Vordergrund. Das wissen auch die Musiker sehr zu schätzen. „Die Teilnahme am Blues-Festival ist eine begehrte Referenz innerhalb der Musikszene", so der Initiator Peter Turczak. Finden sie hier doch ein äußerst verständiges Publikum das wirklich zuhört und sich voll und ganz auf die Musik einlässt. So ist das Wochenende auch für viele Musiker ein Treffpunkt um Kollegen zu hören, miteinander ins Gespräch zu kommen und um eventuell Samstagnacht an der berühmt berüchtigten Mitternachts-Session im Apfelweinzelt teilzunehmen. Hierzu sind alle eingeladen die ihre Instrumente mitbringen. Wie sehr das Musikereignis inzwischen etabliert ist, zeigt sich auch an der hohen Bewerberzahl von rund 500 Bands. „Das Festival ist eine Marke geworden“, so Turczak weiter. „Blues ist Laubach“. Die hohe musikalische Qualität und die harmonische Einbindung der Veranstaltung in das gesamte Stadtgeschehen kommen gut an. Davon profitieren auch die örtlichen Gewerbetreibenden, allen voran die Hotels und Gaststätten. Die Zimmer sind längst ausgebucht. Ungefähr ein Drittel der Festivalbesucher kommen aus der Rhein-Main-Region. Viele bleiben noch für einen Kurzurlaub in der Region.
Die Eintrittspreise konnten stabil gehalten werden. Der Eintritts-Button berechtigt in diesem Jahr auch zur Teilnahme am Energieforum, dass zeitgleich im Schloss stattfindet.
Mehr Informationen zu Programm und Ablauf auch im Internet unter www.laubach-online.de oder www.bluesschmusapfelmus.de.

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