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Neuer Vorsitzender des Stadtverbandes der Freien Wähler in Laubach

Joachim Kühn (links) ist neuer Vorsitzender des Stadtverbandes der Freien Wähler. Dirk Oßwald (2.v.l.) und wird den Verein mit Erich Parr (Mitte) führen.
Joachim Kühn (links) ist neuer Vorsitzender des Stadtverbandes der Freien Wähler. Dirk Oßwald (2.v.l.) und wird den Verein mit Erich Parr (Mitte) führen.
Laubach | Joachim Kühn aus Wetterfeld ist seit Mittwoch abend neuer Vorsitzender des Stadtverbandes der Freien Wähler in Laubach. Die rund 30 Anwesenden der außerordentlichen Mitgliederversammlung wählten ihn im Schlosshotel „Bunter Hund“ einstimmig zum Nachfolger von Dirk Oßwald, der das Amt seit 2001 inne hatte und nach beruflicher Veränderung aus Zeitgründen jetzt an seinen Nachfolger übergab. Erster Gratulant war der Kreisvorsitzende der Freien Wähler, Oliver Meermann, der die Wahl geleitet hatte und Kühn zusammen mit Heidemarie Gassen, der stellvertretenden Kreisvorsitzenden, eine glückliche Hand bei der Führung des stärksten Ortsverbandes der Freien Wähler im Kreis Gießen wünschte. Kühn freute sich über das einstimmige Votum und dankte den Mitgliedern für das Vertrauen. Er kündigte an, in den nächsten Wochen – beginnend mit Altenhain – alle Ortsteile besuchen zu wollen, um die inzwischen auf die Zahl von 180 angestiegenen Mitglieder der Freien Wähler in der Großgemeinde kennen zu lernen und mit ihnen Ideen und Anregungen für ihren Ortsteil und die Stadt zu diskutieren. Er wolle das Prinzip der Freien Wähler, sich kommunal rein sachorientiert, ohne Parteibuch und in Kooperation mit allen, die dies wollten, zu engagieren, fortsetzen und weiter ausbauen. Die erste große Aufgabe sei die inhaltliche und personelle Vorbereitung der Kommunalwahl 2011.

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Die übrigen Vorstandspositionen, die turnusgemäß 2008 für zwei Jahre gewählt worden waren, bleiben unverändert: Zweiter Vorsitzender ist Erich Parr (Ruppertsburg), Schriftführerin Petra Graf, Rechnerin Anne Sussmann (beide Laubach). Als Beisitzer gehören den Vorstand Dieter Diering (Altenhain), Wolfgang Adolph (Freienseen), Klaus Emrich (Röthges), Hannelore Lindner (Lauter), Rudolf Tischer (Gonterskirchen), Heinz Galonska (Münster), Peter Heptner (Wetterfeld), Dorothea Rühl und Günther Semmler als Fraktionsvorsitzender (beide Laubach) an. Die Freien Jungwähler werden durch Christina Kastner (Laubach) im Vorstand vertreten, Heidemarie Gassen (Gonterskirchen) und Elke Ritter (Laubach) sind Projektbeauftragte.

In seinem letzten Jahresbericht erinnerte Dirk Oßwald daran, dass die Bürgermeisterwahl die Arbeit des gesamten Stadtverbandes seit der letztjährigen Versammlung im September dominiert habe. Das Engagement unzähliger Mitglieder, Familienangehöriger, Freunde und Sympathisanten zur Unterstützung des unabhängigen Kandidaten Peter Klug sei zusammen mit der Gemeinschaftsleistung mit den Kollegen von Grünen und Bürgern für Laubach im Bürgerbündnis beeindruckend gewesen. Dass ein derart großes und motiviertes Team über Partei- und Vereinsgrenzen hinweg, unterstützt von vielen politisch völlig ungebundenen Bürgern Peter Klug unterstützt habe, sei ein wichtiger Erfolgsfaktor für den Wahlsieg gewesen.

Der zweite Vorsitzende Erich Parr, zusammen mit Dieter Diering Organisator der FW-Seniorengruppe FW50+, berichtete von den monatlichen Treffen und Exkursionen, zuletzt zu Europas größtem Basalt-Steinbruch in Nieder-Ofleiden. Für die Zeit nach der Sommerpause kündigte Parr eine Besichtigung der Buderus-Eisengießerei Wetzlar sowie eine Busfahrt zu einem Weinfest im Aartal an. Bei der anschließenden Diskussion regte Otto Römer an, endlich wieder die Planungen zum Bau des Vogelsberger Westbahn-Radweges aufzunehmen und zumindest seitens der Stadt die Bahntrasse von der Ortsgrenze Hungen bis Laubach zu erwerben. „Hungen baut jetzt in Kürze den Radweg auf der Bahntrasse bis an unsere Stadtgrenze. Da hört er dann auf. Wir verschlafen hier die überall zu beobachtende Entwicklung des Radwegbaus auf stillgelegten Bahntrassen völlig“, kritisierte Römer, der sich bei Zustimmung der Anwesenden nach einem Ankauf zunächst für ein Freischneiden und einen einfachen Ausbau in Schotterbauweise aussprach. Eine Teerung könne dann, wenn Landesmittel wieder beantragt und bewilligt seien, später immer noch erfolgen.

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