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Laubacher Liberale sehr zufrieden mit Europawahlergebnis

Laubach | FDP: Kreisweit Spitze und wieder drittstärkste politische Kraft unter den etablierten Parteien

Laubach. Rundum zufrieden zeigten sich die Laubacher Liberalen mit dem Ergebnis der Europawahl vom vorvergangenen Sonntag auf ihrer jüngsten Sitzung im Solmser Hof. Die erreichten 12,8% bedeuten das beste Ergebnis der Liberalen bei Europawahlen überhaupt und zeigen, dass der Substanzgewinn der Liberalen weitergehe. Mit diesem Ergebnis nehme man nicht nur erneut eine Spitzenposition im Kreis Gießen ein, sondern habe auch in den Laubacher Ortsteilen mitunter deutliche Zugewinne erzielen können, so die Liberalen. Deren Vorsitzender Jochen Kilp hob aber auch noch zwei weitere, für ihn besonders erfreuliche Punkte hervor: „Mit 12,8 % ist es uns gelungen, unser bereits gutes Ergebnis bei der letzten Europawahl um mehr als drei Prozentpunkte zu steigern. Zudem sind wir erneut drittstärkste Kraft unter den etablierten Parteien hinter CDU und SPD.“ Dies, so der Laubacher Liberale, zeige eindrucksvoll, welchen Zuspruch die liberale Idee derzeit in Laubach erfahre, und gebe Rückenwind für die anstehenden Wahlkämpfe, allerdings dürfe man die guten Ergebnisse für die FDP auch nicht für selbstverständlich erachten. Laubach, so Kilp abschließend, könne mehr als es derzeit mit einer Koalition von CDU und SPD zeige und das wissen die Bürger nicht nur, das wollen sie auch.
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Parlamentarische Initiative um Ausbau der Ortsdurchfahrt Wetterfeld zeigt Wirkung

Exemplarisch herausgestellt wurde zudem das besten Ergebnis der Liberalen in Wetterfeld seit Jahren, das der Vorsitzende der FDP-Stadtverordnetenfraktion, Dr. Tim Metje, in einen engen Zusammenhang mit der jüngsten parlamentarischen Initiative der Laubacher FDP um den Ausbau der dortigen Ortsdurchfahrt rückte: „Die Bürger wissen ganz genau, dass die FDP für die für alle Bürger kostengünstigste und schnellstmöglich zu realisierende Alternative ist. Sie wollen auf dem Weg zu einer Entscheidung aber mitgenommen werden und auch sehen, dass alle Belange, auch die der ansässigen Unternehmer, hinreichend problematisiert werden.“ Dann aber, so der Liberale weiter, müsse eine solche Entscheidung eben auch die Kosten von Ausbesserungsarbeiten an den Umleitungsstrecken oder wirtschaftliche Schwierigkeiten angesiedelter Unternehmen mitberücksichtigen, sonst laufe sie Gefahr, zu einseitig auszufallen. Auch deshalb sei es richtig gewesen Thematik um den Ausbau der Ortsuchfahrt Wetterfeld noch einmal auf die politische Tagesordnung zu bringen. Und nicht nur das, mit den jüngst zu beobachtenden Ausbesserungsarbeiten an dem Radweg zwischen Laubach und Wetterfeld durch die Stadt Laubach zeige sie sogar Wirkung. Lobend hob der Liberale dabei auch hervor, dass der neue Bürgermeister der Stadt Laubach, Peter Klug, vielleicht veranlasst durch die Initiative der Liberalen, erneut das Gespräch mit den in Wetterfeld ansässigen Anwohnern und Unternehmern gesucht habe. Noch immer, so Metje, lassen sich im direkten Gespräch die meisten Probleme schnell und effektiv lösen. Hierzu habe Peter Klug einen nicht zu unterschätzenden Beitrag geleistet.

Kritik an Magistratsvorlage zur Anschaffung eines Großtanklöschfahrzeuges

In ihrem Bericht aus der Stadtverordnetenfraktion gingen Metje und sein Fraktionskollege Eberhard Roeschen schließlich auch noch auf die geplante Anschaffung eines Großtanklöschfahrzeuges für die Freiwillige Feuerwehr ein. Hier sei aus den Reihen der Laubacher Feuerwehr nunmehr ein Fahrzeug zum Kauf vorgeschlagen worden, das mit knapp 100.000 Euro um insgesamt 30.000 Euro über dem zunächst im Haushalt veranschlagten Budget von 70.000 Euro liege. Leider, so Metje, sei den Stadtverordneten bislang aber noch keine Gründe für die drastische Budgetüberschreitung genannt worden, weshalb man hierzu einen Fragenkatalog an den Magistrat der Stadt Laubach gerichtet habe. Als zumindest fragwürdig bezeichneten Metje und Roeschen es auch, dass in der Magistratsvorlage, der etwa der Haupt- und Finanzausschuss einstimmig gefolgt sei, von insgesamt 50.000 Euro an privaten Spenden ausgegangen werde, von denen bislang aber nur knapp ein Zehntel verbindlich zugesagt seien. „Auch die FDP, das steht außer Frage, will, überall dort wo ehrenamtlich gearbeitet wird, beste Arbeitsbedingungen, was uneingeschränkt auch für die Feuerwehren in allen Laubacher Ortsteilen gilt.“ Wo aber vermeintlich bestehende Spendenzusagen zum Ausgangspunkt einer Entscheidung gemacht würden, werde schlicht unseriös gehandelt. Hier, so die beiden Liberalen weiter, müssten die Karten auf den Tisch und genau gesagt werden, mit wie vielen Spenden und vor allem in welcher Höhe tatsächlich zu rechnen sei und wer das Ausfallrisiko der anderen Spenden trage. Dann werde man der geplanten Neuanschaffung auch ohne Vorbehalt zustimmen. Mit diesem Vorschlag eines Vorgehens stießen die beiden Parlamentarier auf großen Zuspruch unter den anwesenden Mitgliedern, die die eigene Fraktion aufforderten, sich auch in der kommenden Sitzung entsprechend dieser Maxime zu verhalten.

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