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SPD Laubach für Ortsbeiräte: "Kandidatur ist uns eine Ehre"

Laubach | „Die SPD Laubach stellt fast die Hälfte aller Ortsvorsteher in der Großgemeinde. Ihr Fleiß und ihr Einsatz vor Ort zeigen beispielhaft, wie erfolgreich Engagement für die Bürgerschaft wirkt, wenn Sozialdemokraten Verantwortung tragen.“
So lobt der Laubacher SPD-Vorsitzende Hartmut Roeschen die vier Ortsvorsteher Hermann Hermannski (Freienseen), Harald Mohr (Röthges), Klaus Dieter Schmitt (Münster) und Horst Wagner (Ruppertsburg).

Da sei es auch kein Wunder, dass die SPD für die Wahlen zu den Laubacher Ortsbeiräten im März 2021 gut gemischte Listen aufstellen konnte, die aus bisherigen Ortsbeiratsmitgliedern und neuen engagierten Bürgerinnen und Bürgern ohne Parteimitgliedschaft bestehen.

In Freienseen kandidieren vier Sozialdemokraten und drei Parteilose auf der SPD-Liste, allen voran Ortsvorsteher und Vorsitzender des TSV Freienseen Hans Hermann Hermannski. Die Stadtverordnete Ilona Schönhals und das Ortsbeiratsmitglied Frank Jung bieten der Wählerschaft an, ihre Erfahrung einzubringen, während Tjalda Hessling, Steffen Schleuning und Alexander Jung ihr bisheriges Freienseener Engagement neu auf den Ortsbeirat ausdehnen möchten. Der siebte im Bunde ist Sozialdemokrat Günther Schönhals, weit über das Dorf hinaus bekannt.

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Laubach (844)
Auch in Münster legte die dortige SPD großen Wert darauf, parteiunabhängigen Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit zu geben, für den Ortsbeirat zu kandidieren. Dies gilt für Ute Seipp, Jens Sieg und Helge Euler. Alle drei engagieren sich in den Vereinen und im Dorftreff des Stadtteils Münster. Die bisherigen Ortsbeiratsmitglieder Manuel Ruschig, Thorsten Schmitt (ebenfalls parteiunabhängig), Johanna Dizo sowie Ortsvorsteher Klaus Dieter Schmitt stehen erneut für eine Kandidatur zur Verfügung. Erfreut sind alle darüber, dass Uwe Waschke wieder Verantwortung tragen möchte, denn als ehemaliger Stadtverordneter verfügt er über kommunalpolitische Erfahrung.
Klaus Dieter Schmitt: „Unsere Mannschaft kann sich sehen lassen und ist mit Menschen besetzt, die bereit sind, sich für Münster, die Dorfgemeinschaft und das Zusammenleben einzusetzen.“

Für den Ortsbeirat Wetterfeld stellt die Partei fünf Kandidatinnen und Kandidaten auf. Der frühere Fraktionsvorsitzende im Stadtparlament, Werner Siegfried, ließ sich ans Ende der Liste setzen: „Es sollen auch mal jüngere Leute ran“ ist sein Motto. Angeführt wird sie von Nicht-Mitglied und Fachinformatiker Manfred Desch, dem der junge Sozialdemokrat Leon Schmulbach folgt. Mit Deniz Polat strebt wiederum ein Nicht-Parteimitglied in den Ortsbeirat, während die erfahrenen und früheren Stadtverordneten Gabi Schäfer-Klaus und Werner Siegfried den Abschluss bilden.

In Gonterskirchen gibt es eine Gemeinschaftsliste aller interessierten Bürgerinnen und Bürger: Die Wählerschaft kreuzt einzelne Personen an, die in den neunköpfigen Ortsbeirat entsandt werden sollen. Das bewährte Ortsbeiratsmitglied Andreas Leipold, SPD, möchte dort weiter mitarbeiten.

Etwas anders sieht die Lage in der Kernstadt aus. Denn hier lässt sich nur ein Nicht-Parteimitglied auf der SPD-Liste finden, es ist die „alte Laubacherin“ Sibylle Bienefeld auf Platz zwei. An der Spitze steht Rainer Hofmann, erfahrener Gewerkschafter und langjähriger Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Gießen-Wieseck, der vor einigen Jahren in Laubach zuzog. Der Informatiker Uwe Klaas und der Freie Handelsvertreter Markus Böttcher traten vor noch nicht allzu langer Zeit der Partei bei und streben jetzt in den Laubacher Ortsbeirat. Ortsvereinsvorsitzender Hartmut Roeschen und Stadtrat Wolfgang Baumgartner komplettieren die SPD-Liste.

„Alle unsere Kandidatinnen und wollen die Gesellschaft zusammenhalten. Die Kandidatur ist ihnen eine Ehre, sie möchten sich aktiv für die Gemeinschaft einsetzen und sie werden sich mächtig freuen, wenn ihnen die Wählerschaft hierfür das Vertrauen ausspricht“, betont abschließend Hartmut Roeschen.

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Kommentare zum Beitrag

Martin Wagner
2.763
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 14.01.2021 um 19:42 Uhr
Ganz kurz zu dem Satz:

(.......) "Da sei es auch kein Wunder, dass die SPD für die Wahlen zu den Laubacher Ortsbeiräten im März 2021 gut gemischte Listen aufstellen konnte, die aus bisherigen Ortsbeiratsmitgliedern und neuen engagierten Bürgerinnen und Bürgern ohne Parteimitgliedschaft bestehen." (......)

Ich begrüße, dass parteiunabhängige Kandidaten entweder auf einer Liste einer Wählergemeinschaft oder "im Schlepptau" einer Partei bei Kommunalwahlen kandidieren.

Etwas pauschal meine Einschätzung dazu: Nichtparteimitglieder haben neben den kommunalpolitischen Interessen keine "Hintergedanken",so z.B. wollen diese in den jeweiligen Parteien keine Karriere machen. Also - wie gesagt etwas optimistisch - da gehen hochmotivierte Mitbürger ins Rennen und nicht Mitbürger, welche mit langen Löffeln die Fleischstücke aus der Gulaschsuppe "Demokratie" rausfischen wollen.

Kleiner Tipp: (das bringt sicher noch ein paar Stimmen mehr)
Noch ist auf dem Wahlplakat nicht ersichtlich, dass die Liste nicht nur aus Parteimitgliedern besteht.

Damit auch die jungen Wähler angesprochen werden; schlage ich "SPD und parteiunabhängige friends ...." als Werbeslogan vor.
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von:  Hartmut Roeschen

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Hartmut Roeschen
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