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Kindergarten " Laubacher Stadtverordnetenversammlung "

von Udo Walteram 09.11.20191230 mal gelesen12 Kommentare
Laubach | Als ich heute morgen in meiner Tageszeitung die Schlagzeile " Eklat im Parlament " in der Rubrik Laubach las, mußte ich innerlich grinsen. Wieso oft, waren die Herren Stadtverordneten nicht in der Lage, sachlich und informativ zu diskutieren und einen Entschluß zu fassen. Da wird über halbfertige Finanzzierungspläne ( Freibadsanierung Laubach ) abgestimmt, ohne die wahren Kosten zu kennen. Das auf die Stadt erhöhte Tilgungsbeträge zukommen interessiert so manche Herren nicht. Auf einmal steht die Frage im Raum wie diese Kosten im Notfall zu deckeln seien und da liest man dann die Aussage: Soll dann die Grundsteuer erhöht werden um die Kosten abzufangen ? Und was machen die Herren ? Da wird sich gegenseitig beleidigt und jeder kocht sein eigenes Süppchen. Ich glaube nicht, das das Politik im Sinne des mündigen Wählers ist. Hier zählt nur: ICH WILL. ALLES ANDERE INTERIESSIERT MICH NICHT. Das ist Politik auf unterstem Niveau.
Da wird Politik vorbei am Bürger betrieben. Bin mal gespannt wie die Kostenüberschreitung beim zu erwartendem Bau des neuen Feuerwehrgerätehauses begründet wird. Ich kann nicht verstehen, wie die Herren Stadtverordneten ihren Wählern in die Augen sehen können wenn sie manchmal so einen, Entschuldigung für diesen Ausdruck, SCHROTT verzapfen.
Ein Vorschlag in Güte: Bauzaun in Röthges weg. Bademeister hingesetzt. Da fallen keine Sanierungskosten an.

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Kommentare zum Beitrag

Hartmut Roeschen
429
Hartmut Roeschen aus Laubach schrieb am 10.11.2019 um 22:45 Uhr
Herr Walter, wieso informieren Sie sich über Laubach erst aus Ihrer Tageszeitung? Bereits einen Tag früher hätte doch ein Blick auf die Gießener Zeitung mit meinem Beitrag genügt :-))
Außerdem: schon mal dran gedacht, dass in der Laubacher Stadtverordnetenversammlung auch Frauen sitzen? :-))
Martin Wagner
2.577
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 11.11.2019 um 09:06 Uhr
Herr Walter - auch in Giessen gibt es das Phänomen. Übrigens - ich will mir nicht den Vorwurf "ich würde einseitig" schauen aussetzen - über alle Fraktionen hinweg.

Ein Teil der Frauen und Herren Abgeordneten sind (um es bürgernah zu sagen) "faule Socken". Woran ich das erkenne. Ganz einfach. Manchmal bin ich als Zuschauer pünktlich da. Fast jedes mal huscht noch ein Vertreter (die Sitzung ist schon längst eröffnet) durch die Tür. Setzt sich möglichst geräuschlos auf seinen Platz und öffnet seine mitgebrachten Tasche. Sie / er wühlt in der Tasche und zieht einen dicken Din-A-4-Umschlag heraus.

Und jetzt kommt der Hammer!!

Dieser Umschlag wurde noch nicht geöffnet. (Woran ich das von der Zuschauertribüne erkenne? - Das macht beim Öffnen ein anderes Geräusch.) Mit anderen Worten: Es gibt "Volksvertreter", welche völlig unvorbereitet in eine Sitzung kommen.

Herr Walter: Wundern sie sich dann noch über die Qualität derer Arbeit?
Udo Walter
311
Udo Walter aus Laubach schrieb am 11.11.2019 um 09:45 Uhr
Sehr geehrter Herr Roeschen, in Ihren Augen bin ich also ein frauenfeindlicher, dessinteriesierter Bürger dieser Stadt. Das Geplänker was zur Zeit in Laubachs " REGIERUNG " abgeht ist unter aller Würde. Da wird nicht um die Anliegen der Bürger entschieden, sondern da will sich jeder privilligieren und dem anderen eins auswischen. Das ist Politik LAUBACH 2019.
Udo Walter
311
Udo Walter aus Laubach schrieb am 11.11.2019 um 09:47 Uhr
Sehr geehrter Herr Wagner. Ich gebe Ihnen vollkommen Recht. Diese gewählten Volksvertreter vetreten nicht die Interessen der Bürger, sondern nur ihre eigenen Interessen.
Hartmut Roeschen
429
Hartmut Roeschen aus Laubach schrieb am 12.11.2019 um 11:51 Uhr
Sehr geehrter Herr Walter,
in der Charakterisierung Ihrer eigenen Person durch Ihre eigenen Worte stimme ich Ihnen zu.
Im übrigen ist Ihr Beitrag durch keinerlei Sachkenntnis getrübt, sondern bringt nur allgemein bekannte Vorurteile gegenüber "DEN" Politikern zum Ausdruck, wie sie auch von einer neuen blauen Partei mit einem Kleinbuchstaben in der Mitte hetzend heraus geschrieen werden, um Wählerstimmen unbedarfter Gemüter zu erhalten.
Im übrigen empfehle ich Ihnen, doch einmal die Laubacher Stadtverordnetenversammlung zu besuchen und drei bis vier Stunden mit zu erleben, wie hier diskutiert und auch gestritten wird. Denn Streit um den richtigen Weg gehört zur Demokratie.
Und außerdem empfehle ich Ihnen, meinen Bericht in der Gießener Zeitung über die letzte Laubacher Stadtverordnetenversammlung in Ruhe zu lesen. Da werden Sie feststellen, dass nur ganz wenigen Stadtverordneten die Gäule durch gingen.
Udo Walter
311
Udo Walter aus Laubach schrieb am 12.11.2019 um 13:01 Uhr
Sehr geehrter Herr Roeschen. Das sind nicht meine Worte, sondern Sie haben mir das unterstellt. Woher wollen Sie wissen, in welchen Tageszeitungen oder anderen Medien ich mich über die Politik in Laubach informiere. Desweiteren verbiete ich mir aufs Schärfste, mich mit der AfD in Verbindung zu bringen. Aber das ist ja normal bei Ihnen: AUSTEILEN: JA EINSTECKEN: NEIN Und was den Besuch einer Stadtverornetenversammlung betrifft: Nein Danke ! Bei dieser " Demokratie " die da vorherrscht verzichte ich lieber. Weil da nicht sachlich oder fachlich, sondern parteipolitisch diskutiert und entschieden wird.
Hartmut Roeschen
429
Hartmut Roeschen aus Laubach schrieb am 12.11.2019 um 19:05 Uhr
Herr Walter, Sie haben anscheinend immer noch nicht meinen Bericht über die Laubacher Stadtverordnetenversammlung vom 8.November in der Gießener Zeitung gelesen.
Sie schimpfen auf "DIE" Politiker allgemein, weigern sich aber, eine Sitzung des Stadtparlamentes zu besuchen.
Genauso redet ein Blinder über Farben.
Udo Walter
311
Udo Walter aus Laubach schrieb am 13.11.2019 um 14:56 Uhr
Das ist genau das Niveau das ich von Ihnen erwartet habe. Aber das haben mir schon einige Parteifreunden von Ihnen gesagt. Sie können weiter Ihre " Kommentare " hier abgeben, aber mich persönlich nicht mehr ansprechen. Und was ich wo und wie lese, überlassen Sie bitte mir.
Martin Wagner
2.577
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 13.11.2019 um 15:06 Uhr
Herr Roeschen

Mir ist nicht bekannt, ob Herr Walter Sympathien für eine bestimmte Partei hegt oder sogar Mitglied einer Partei ist.

Kritik an der Praxis in Kommunalparlamenten mit dem Satz
(...) "..... sondern bringt nur allgemein bekannte Vorurteile gegenüber "DEN" Politikern zum Ausdruck, wie sie auch von einer neuen blauen Partei mit einem Kleinbuchstaben in der Mitte hetzend heraus geschrieen werden, um Wählerstimmen unbedarfter Gemüter zu erhalten. (...)" abzubügeln geht an der Realität völlig vorbei.

Soll ich ihnen, Herr Roeschen, eine Liste der Entscheidungen von kommunalen Parlamenten aufstellen, welche einer Überprüfung durch die Kommunalaufsicht und /oder ordentlicher Gerichte nicht stand gehalten haben? Natürlich irren ist menschlich (mache ich auch) aber, wie kann es sein, dass ein Gremium mit Zig-Leuten immer wieder "daneben liegt".

Entweder es fehlt an dem Fleiss sich in verschiedenartigstet Materien einzuarbeiten oder (noch schlimmer) einzelne Fraktionen versuchen in Kenntnis der Faulheit anderer Fraktionen auch "wackelige" Beschlüsse durch zu bekommen.

Ihre Lobhudelei auf die fleissigen Stadtverordneten kann ich - zumindest hier in Giessen selber mehrmals beobachtet - nicht teilen. Kontroverse Diskussionen sind für mich nicht unbedingt ein Beweis, dass Fachkompetenzen an einander geraten. Sondern oft - da gehe ich mit Herrn Walter - Versuche seine Partei / Wählergemeinschaft gegenüber den anderen im positiven Lichte glänzen zu lassen.

In Parlamenten erhalten die Damen und Herren jeden Monat sehr viel Geld (in Giessen über 200 Euro); ohne die Kosten für die Fraktionen mit zu berechnen). Da kommt im Jahr ein riesiger Betrag zusammen.

Der Steuerzahler hat das zu finanzieren. Kann er nicht erwarten, dass die Damen und Herren fleissig eine Sitzung vorbereiten?
Dazu zählt nicht nur die Kenntnis der TO, sondern auch intensive Vorarbeiten zu den einzelnen TOP. Erfolgt dies, steigt logischerweise der in der Sitzung vorhandene Sachverstand und Fehlentscheidungen minimieren sich.
Udo Walter
311
Udo Walter aus Laubach schrieb am 13.11.2019 um 16:53 Uhr
Sehr geehrter Herr Wagner, ich bin ganz auf Ihrer Seite. Ich bin weder in einer Partei noch habe ich für irgendeine Partei Symphatien. Ich war jahrelang Mitglied im Ortsbeirat Röthges und habe einen kleinen Einblick in die " Arbeit " der Poliker bekommen damit der Parteifrieden gewahrt wird. Als mir das alles zu viel wurde, bin ich aus dem Ortsbeirat ausgetreten und habe alle Ämter niedergelegt. Denn mir war es wichtig, den Leuten, die mich für mein Programm gewählt hatten in die Augen schauen zu können , als gewissen Parteiidiologien durchzusetzen.
Hartmut Roeschen
429
Hartmut Roeschen aus Laubach schrieb am 14.11.2019 um 13:39 Uhr
Auf alle die verschrobenen Einzelheiten der Herren Walter und Wagner hier einzugehen ist mir zu viel, da könnte ich jetzt 20 Seiten schreiben, aber ich hänge nicht dauernd vor meinem PC.

Festzustellen bleibt: die Herren Walter und Wagner haben noch keine Laubacher Stadtverordnetenversammlung besucht, geben aber ständig pauschale Bewertungen und Urteile über Parlamente allgemein (Martin Wagner - hätte er lieber das imperative Mandat mit ständiger Kontrolle der Räte durch die Volksmassen? ;-) ) und das Laubacher Stadtparlament speziell (Walter) ab. Herr Walter weigert sich sogar, in der Zukunft doch einmal die Stadtverordnetenversammlung zu besuchen.
Da ist Dialog nicht möglich, das verstehe wer will, ich nicht. - Ende!
Udo Walter
311
Udo Walter aus Laubach schrieb am 14.11.2019 um 14:35 Uhr
Herr Roeschen ist mit seinem Latein am Ende und da nicht nach seinen Regeln gespielt wird, gibt er auf. E N D E !
Hallo Lieber Leser
freut mich, dass Sie meinen Artikel lesen. Sind Sie schon Bürgerreporter der Gießener Zeitung?
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Herzlichst, Ihr(e) Udo Walter

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Udo Walter
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