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Bundesumweltministerin Svenja Schulze im Laubacher Rathaussaal

Laubach | Der Rathaussaal war gut gefüllt für Bundesumweltministerin Swenja Schulze!
Thorsten Schäfer-Gümbel als Veranstalter übergab das Wort bald an die Schülermoderatoren: Jessica Haak und Nils Endregat (Laubach-Kolleg) hatten das Thema "Klimaschutz" akribisch vorbereitet und führten als Moderatoren souverän durch den Abend!
Svenja Schulze: "Mehr regenerative Energie bedeutet NICHT automatisch Verteuerung.
Der Ausstieg aus der Kohle wird viel Geld kosten. Aber NICHT auszusteigen, das wird noch viel mehr kosten!"
Einige Aussagen der Bundesumweltministerin zu den drohenden Fahrverboten:
"NOx ist ein Reizgas und insbesondere für Asthmatiker, Kinder, Ältere gefährlich. Es gibt europaweit gültige Grenzwerte dafür und schon 2010 verpflichtete sich Deutschland darauf, diese einzuhalten, aber seitdem reißen wir die Grenzwerte!
Wenn wir ein Fenster öffnen, dann sollte frische Luft reinkommen und kein Reizgas!
Wenige Jahre alte Autos sollten nicht verschrottet werden, sondern nachgerüstet werden. Das ist möglich, in den USA werden Diesel nachgerüstet. Nur bei uns sträubt sich die Industrie bei der Hardware-Nachrüstung!
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Ganz klar ist: die Automobilindustrie muss die Motorennachrüstung bezahlen, denn sie haben jahrelang die Kunden betrogen.
Man könnte eine gesetzliche Sonderabgabe für die AutoIndustrie einführen und aus diesem Topf dann die Nachrüstung bezahlen. Aber eine gewisse Partei innerhalb der Bundesregierung (gemeint ist die CSU) sträubt sich leider.
Die Regelungen bei uns sind nicht besonders streng: Paris lässt ab 2020 überhaupt keine Verbrennungsmotoren mehr in die Stadt hinein, Barcelona und Madrid sind am Folgen.
100 Lungenärzte haben zur Freude des Verkehrsministers (und der BLÖD-Zeitung; H.R.) unterschrieben, die Grenzwerte seien zu hoch. Aber sie liefern dafür keinerlei Belege auf wissenschaftlicher Basis. Demgegenüber gibt es ganz viele wissenschaftliche Studien, die die Gefahr der Stickoxide und Schwefeloxide beweisen.
Die deutsche Automobilindustrie hat den Fortschritt verschlafen. Zum Beispiel kann keine einzige deutsche Firma Elektrobusse für den Stadtverkehr anbieten. Die gibt es nur in Polen und in China zu kaufen, peinlich!
Zum Klimawandel (CO2-Problem): Was kann jeder einzelne dagegen tun?
- möglichst keine Flugreisen/Fernreisen
- weniger Fleisch essen (weil die Kühe Treibhausgas erzeugen)
- weniger Verpackungsmüll
- mehr Fahrrad fahren"

Am Schluss des Abends stellt Svenja Schulze ein besonders konstruiertes Schlüsselbrett vor:
Immer dann, wenn man den Autoschlüssel greift, fällt der Fahrradschlüssel herunter! :-)

 
 
 

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Kommentare zum Beitrag

Otmar Busse
920
Otmar Busse aus Lahnau schrieb am 30.01.2019 um 10:30 Uhr
"Möglichst keine Flugreisen/Fernreisen" - fromme Wünsche sind das.
Solange ein Flug von Frankfurt nach Palma de Mallorca ab 29,99 € angeboten werden darf, ist kaum mit einem Verzicht auf diese Art zu reisen, zu rechnen.
Bleiben wir beim Reisen und der Umweltbelastung.
Ein einziges Kreuzfahrtschiff stösst pro Tag ungefähr so viel Co² aus wie 84.000 Autos, soviel Stickoxide wie etwa 421.000 Autos.
Die Feinstaubbelastung eines (1) kommt der von mehr als 1 Million Autos gleich und die Schwefeldioxidbelastung entspricht gar rund 376 Million Autos.
Und der Trend zu Kreuzfahrten war nie größer als heute.
Bernt Nehmer
2.372
Bernt Nehmer aus Hungen schrieb am 30.01.2019 um 11:10 Uhr
Bleiben wir also daheim und üben gardening.
Otmar Busse
920
Otmar Busse aus Lahnau schrieb am 30.01.2019 um 11:18 Uhr
jawoll Herr Nehmer
machen wir ruhig weiter so, wir sind ja nicht mehr die Jüngsten und werden es schon überleben ... und nach uns die Sintflut.
Bernt Nehmer
2.372
Bernt Nehmer aus Hungen schrieb am 30.01.2019 um 12:51 Uhr
Die 16-Jährige Dänin, die in Davos gesprochen hat, und andere, geben doch etwas vor, welches nicht mit dem weiterso einverstanden sind, wie ich auch. Falls ich mißverstanden wurde.
Otmar Busse
920
Otmar Busse aus Lahnau schrieb am 30.01.2019 um 13:28 Uhr
Greta Thunberg, die 16 jährige Schwedin hat in Davos den Politikern mit folgenden Worten die Leviten gelesen:

"Erwachsene sagen immer wieder: Wir sind es den jungen Leuten schuldig, ihnen Hoffnung zu geben. Aber ich will eure Hoffnung nicht,ich will, dass ihr in Panik geratet, dass ihr die Angst spürt, die ich jeden Tag spüre.Jetzt ist es an der Zeit, deutlich zu sein. Die Klimakrise zu lösen, ist die größte und komplexeste Herausforderung, der die Menschheit je gegenüberstand“.

Und ja, Herr Nehmer, wenn Sie mit dem "Weiterso" nicht einverstanden sind, dann habe ich Ihren Kommentar tatsächlich mißverstanden.
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von:  Hartmut Roeschen

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Hartmut Roeschen
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