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Laubachs Seniorenbeirat

Laubach | Laubach und seine Stadtteile
Der Seniorenbeirat tagte

Die Mitglieder des Seniorenbeirats arbeiten kontinuierlich an ihren Themen weiter.
Zum Beispiel die Notfalldosen. Keiner wünscht sich, in eine Notfallsituation zu geraten. Geschieht dies aber doch, so sollten Vorbereitungen getroffen sein. Dies ist dem Seniorenbeirat ein Anliegen. Menschen, die aufgrund ihres Alters oder wegen Behinderung oder eingeschränkter Gesundheit leichter in Notsituationen geraten, sollten für diesen Fall vorgesorgt haben. Die Notfalldose gibt dem Notarzt und den Ersthelfern wichtige Informationen, so dass schnell und sicher die richtigen Maßnahmen ergriffen werden können. Patientenverfügung, Informationen über bestehende gesetzliche Betreuung oder Angehörige, die im Notfall zu Entscheidungen berechtigt sind, erleichtern, dass im Sinne des Betroffenen entschieden wird.
Daher ist der Seniorenbeirat bestrebt, die Notfalldosen noch bekannter zu machen, damit möglichst jeder, der betroffen sein kann, auch eine solche Dose erhält und sie in der richtigen Weise nutzt. Zusammen mit der Information über die Notfalldosen und ihrem richtigen
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Gebrauch weist er darauf hin, wie wichtig es ist, sich mit dem Thema Patientenverfügung zu befassen und mit der Frage, wer in seinem Umfeld notfalls Aufgaben der rechtlichen Betreuung übernehmen kann. In Kürze wird der Seniorenbeirat dazu auch auf dem Laubacher Wochenmarkt informieren und Notfalldosen zu einem sehr günstigen Preis verkaufen.
Die Notfalldosen können zum Preis von 2,50 € auch erworben werden im Mehrgenerationenhaus (Schottener Straße 4) oder im Rathaus. Wer im Ortsteil Münster wohnt, kann sich an Herrn Friedhelm Runde wenden (Telefon: 7431), der gerne auch ausführliche Informationen zu dem ganzen Thema gibt.
Zum Beispiel Mobilität. In einer früheren Sitzung hatte sich der Seniorenbeirat dafür eingesetzt, dass der Bürgerbus auch von Bewohnern der Kernstadt genutzt werden kann. Dies haben die Verantwortlichen der Stadt inzwischen so eingerichtet. Dafür bedankt sich der Seniorenbeirat! Die bisherigen Erfahrungen haben gezeigt, dass die Situation schwierig ist für ältere oder in ihrer Mobilität eingeschränkte Bewohner der höher gelegenen Bereiche von Gonterskirchen. Sie können nur schwer, in einigen Fällen gar nicht, die Haltestelle des Bürgerbusses erreichen. Es wurde der Vorschlag gemacht, die Mitfahrer direkt an ihrer Wohnung abzuholen.
Das Thema Mobilität betrifft nicht nur die älteren Mitbürger, sondern auf dem Land gerade auch die Jugendlichen. Laubacher Jugendliche haben sich damit beschäftigt, wie die moderne Technik hier hilfreich eingesetzt werden kann. Letztlich geht es um eine App, die Mitfahrgelegenheiten vermittelt, mit einer Versicherung verbunden ist und ermöglicht, dass besorgte Eltern im Blick haben, wo sich ihre Kinder befinden. Diese App kann genauso gut von denjenigen genutzt werden, die dem Jugendalter längst entwachsen sind. Jugendliche können interessierte Seniorinnen und Senioren mit der Handhabung dieser App vertraut machen, was gar nicht so schwer ist.
Zu der Frage Mobilität schlägt der Seniorenbeirat vor, dass im Laubacher Anzeiger deutlich auf die Möglichkeiten hingewiesen wird, die das Anruf-Sammel-Taxi (ALT) bietet. Die Senioren müssen da zugestehen, dass es manchmal Möglichkeiten gibt, die viel zu wenig genutzt werden. Deutliche Informationen hierzu sind aber auch nötig!
Zum Beispiel Sitzungen. Jede Einwohnerin und jeder Einwohner der Stadt Laubach kann an den Sitzungen des Seniorenbeirats teilnehmen und dort Fragen stellen und Anregungen mitteilen. Die nächste Sitzung am: Mittwoch, 21. November, 16:00 Uhr im Kleinen Sitzungssaal des Rathauses.



Für Rückfragen:

Bernhard Wilhelm-Detzel
In der Grube 33
35321 Laubach
Tel.: 06405 1454
bewide@t-online.de

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Kommentare zum Beitrag

Martin Wagner
2.534
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 20.10.2018 um 10:06 Uhr
Danke Herr Wilhelm-Detzel für den sehr informativen Beitrag. Besonders gut gefallen haben mir die Absätze zum Thema Mobilität.

Noch vor ein paar Jahren wurden dabei ausschliesslich die kommunalen bzw. regionalen politischen Gremien bzw. die Verwaltungen dafür als zuständig erachtet. Das ging ja auch in Ordnung, denn der OEPNV gehört zum Kernbereich der so genanten öffentlichen Grundversorgung. Und dafür sind die Kommunen und die Region nun einmal zuständig, auch wenn sie massiv dafür Gelder vom Land bzw. Bund und teilweise sogar von der EU erhalten. In den Zeiten immer knapper werdenden öffentlichen Kassen (und damit Abbau von Angeboten) wurden und werden aber auch Konzepte erarbeitet, welche von gesellschaftlichen Gruppen in Eigenregie bzw. in Zusammenarbeit mit den zuständigen Stellen entwickelt und nach einer Vorlaufzeit auch umgesetzt werden. Nachteil diese Entwicklung ist, dass so ohne großen Widerspruch sich die eigentlich Zuständigen aus ihrer Verantwortung schleichen können. Der Vorteil ist, dass durch das Engagement gesellschaftlicher Gruppen entwickelte Konzepte bzw. deren praktische Umsetzung in der Regel für die Bevölkerung viel "passgenauer" sind, als das was eine inflexible und (durch den ständigen Personalabbau auch) überforderte Verwaltung leisten will oder kann.

Ich wünsche dem Seniorenbeirat viel Ausdauer für ihr sicher nicht einfaches Vorhaben im Bereich ländliche Mobilität.
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von:  Bernhard Wilhelm-Detzel

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