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Peter Klug tritt 2020 nicht mehr an - SPD Laubach äußert sich dazu

Laubach | „Der Anstand gebietet, seine persönlichen Gründe ohne Diskussion zu akzeptieren.“ Darüber war man sich auf der letzten Vorstandssitzung der SPD Laubach einig.

„Vieles an Peter Klugs Einsatz für Laubach war und ist in Ordnung, allerdings könnte einiges auch anders sein, z.B. sein Hang zu später nicht einlösbaren Versprechungen“, meint der Vorsitzende der Laubacher Sozialdemokraten, Hartmut Roeschen. Auch habe er Hintergrundinformationen im Vorfeld wichtiger Entscheidungen häufig nur an die Freien Wähler weitergegeben.
Die Aufklärungsarbeit zum überteuerten Begegnungszentrum Dorfschmiede, das Laubach circa eine Million Euro koste und dabei nur einer kleinen Minderheit von Laubachern zu Gute komme, dürfte nach allgemeiner Einschätzung ebenfalls zu Peter Klugs Rückzug beitragen.

Die SPD Laubach hoffe für seine verbleibenden drei Jahre auf seinen vollen Einsatz für die Stadt und auf eine gute Zusammenarbeit mit Bürgermeister Klug. Dies gelte vor allem für die Schaffung gewerblicher Arbeitsplätze in Laubach, sowie für die von der SPD angestoßenen Projekte „Bürgerbus“, „Jugendtreff Ramsberg“, „Vereinszentrum Altes Gerätehaus“ und „Sozialer Wohnraum“.

Für überflüssig hält Hartmut Roeschen, der auch Vorsitzender im Laubacher Haupt-, Bau- und Finanzausschuss ist, „die politischen Wehklagen“ des FW-Parteivorsitzenden Niesner. Dieser nehme die Entscheidung Peter Klugs zu seiner weiteren Lebensplanung zum Anlass, einen Kollegen im Ausschuss persönlich zu diffamieren und ein angebliches „hasserfülltes, zerstörerisches Agieren“ zu beklagen. „Wenn das wirklich so wäre, dann hätte ich eingegriffen oder er hätte sich bei mir als Sitzungsleiter beschweren müssen.“ Aber nachträglich einen Stadtverordneten öffentlich anzuschwärzen, bloß weil er genaue Informationen vom Magistrat erhalten wolle, sei ein Tiefschlag unter die Gürtellinie.

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von:  Hartmut Roeschen

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