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Laubacher Innenstadt nicht schlechtreden

Laubach | Gegen das immer wieder aufkommende Gerede von einer sterbenden – oder gar toten – Innenstadt wendet sich Laubachs Stadtverordnetenvorsteher Alfred Schäfer in einer persönlichen Presseerklärung.
So waren jüngst, bei den Diskussionen und Verhandlungen um die Ansiedlung eines Fachmarkt-Centers (FMC) am Wetterfelder Kreisel, wiederum Vorwürfe lautgeworden, damit versetze man einer bereits verödeten Innenstadt den
Todesstoß.
Wer mit offenen Augen einmal durch Laubachs Mitte gehe, werde feststellen, dass alleine innerhalb des kleinen Bereichs Obere- und Untere Langgasse, Obergasse, Marktplatz und Bahnhofstraße fast fünfzig Einzelhändler und
Dienstleister angesiedelt seien.
Rund um den Marktplatz könne man in zwei Bäckereien, einer Metzgerei, einem Lebensmittel- und einem Drogeriemarkt seinen täglichen Bedarf decken. Ebenso seien ein Friseur, ein Restaurant, eine Apotheke, ein Blumenladen und eine Bankfiliale rund um die Linde in Laubachs Stadtkern zu finden.
Nicht zu vergessen auch der Bauernmarkt am Donnerstagnachmittag.
In unmittelbarer Nähe sorgten mehrere Restaurants und eine Eisdiele für das leibliche Wohl. Friseure, Kneipen, Arztpraxen, Anwaltskanzleien, Versicherungs- und Immobilienmakler, Reisebüros, Quelle-Shop, Lottoannahmestelle, Filialen
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von Post und Sparkasse, Fußpflege und Uhrmacher seien Beweis einer ganz und gar nicht verödeten Innenstadt, so Schäfer. Naturkost, Bücher und Zeitschriften, Schmuck, Trödel und Antiquitäten, Schreib- waren , Bastelbedarf und Baby-Artikel seien dort ebenso zu finden wie Textilien
oder Brillen. Wer nichts Spezielles oder Ausgefallenes suche, bekomme (außer Elektro-Artikeln) hier alles was man so benötige. Und dies sogar in einem Bereich, der auch für ältere Mitbürger durchaus zu Fuß erreichbar sei.
Von einem der beiden Straßencafés aus das Leben auf dem Marktplatz beobachtend, gewinne man keinesfalls den Eindruck einer sterbenden Innenstadt.
Dies hieße aber nicht, dass die Stadt in ihren Bemühungen um Attraktivitätssteigerung der Altstadt oder Wiederbelebung des ehemaligen Rathauses nachlassen solle. Ihm gehe es darum, einmal der immer wiederkehrenden Kritik, die sich kontraproduktiv auf die Tourismusförderung auswirke, zu widersprechen, so Stadtverordnetenvorsteher Schäfer zum Schluss seiner Presseerklärung.

Kommentare zum Beitrag

Tanja Kremser
215
Tanja Kremser aus Laubach schrieb am 28.04.2009 um 08:47 Uhr
Die Laubacher Innenstadt ist sehr schön. Fast jeden Tag gehe ich mit meinem Kind eine Runde dort spazieren. Ich kann ein wenig verstehen, das gesagt wird, das Laubach´s City ausstirbt.Parken, gestaltet sich schwierig, weil wenig Parkmöglichkeiten vorhanden sind. Als Mutter mit Kinderwagen gestalten sich auch grössere Einkäufe sehr schwierig, weil man z.B. in den am Marktplatz befindlichen Drogeriemarkt kaum hineinkommt.Man müsste das Kind auf dem Arm tragen und kann keine Einkäufe tätigen.Es ist auch für manch älteren Mitbürger schwierig am Marktplatz und Umgebung zu laufen.Das Kopfsteinpflaster ist mit einer Gehhilfe sehr schwer zu begehen.Insbesondere im Winter und bei Regenwetter. Man muss auch ständig mitten auf der Strasse laufen, da Nahmhafte Bäckereien Terrassen auf den Gehweg stellen, oder Ihre Werbeschilder unmöglich positionieren.
Die Autos fahren dort in nicht angepasster Geschwindigkeit (es wird eindeutig zu wenig geblitzt )
Desweiteren müssen viele aus finanziellen Gründen eher auf Discounter umsteigen, die in der Laubacher Innenstadt nicht zu finden sind.
Kleinigkeiten besorge ich in der Stadt, ansonsten fahre ich auch ins Gewerbegebiet.
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